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Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz

Die Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz

Die Festung Ehreinbreitstein mit Blick auf das Deutsche Eck von Koblenz.©Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau; Boy

Strategischer Handlungsrahmen

Eine Vision, fünf Ziele, sechs Handlungsfelder –
das ist die Grundlage der fortgeschriebenen Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz.

Grafische Darstellung des Keyvisuals zur Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz 2026

Auf Basis einer Evaluation wurde im Jahr 2025 in einem breit angelegten Dialogprozess die Fortschreibung der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz entwickelt. ​

​Die Strategie greift bestehende Erfolge auf, reagiert auf aktuelle Herausforderungen und setzt Impulse für langfristige Entwicklung, nachhaltiges Wachstum und bereichsübergreifende Zusammenarbeit. ​

Sie ist der gemeinsame Orientierungsrahmen für alle, die den Tourismus in Rheinland-Pfalz aktiv mitgestalten.​

Grafik zum Strategischen Handlungsrahmen: ​ Vision​ Collective Impact​ Leitziele​ Handlungsfelder​ Maßnahmen​ Umsetzungsmanagement ​

​Fünf starke Partner,

  • das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (MWVLW),
  • die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT),​
  • die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz,​
  • der DEHOGA Rheinland-Pfalz,
  • der Tourismus- und Heilbäderverband Rheinland-Pfalz (THV),

haben die Tourismusstrategie gemeinsam unterzeichnet.

Horizontale Logoleiste der Partnerorganisationen der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz. Das sind: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, IHK Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, Hotel- und Gaststättenverband Rheinland-Pfalz, Tourismus- und Heilbäderverband Rheinland-Pfalz

​Sie eint der Anspruch, die Tourismusstrategie im Sinne des Collective Impacts umzusetzen – also gemeinsam, systematisch und wirkungsorientiert.

In engem Austausch mit touristischen Akteurinnen und Akteuren bei den regionalen Tourismusorganisationen, den kommunalen Spitzenverbänden und in vielen anderen Bereichen des Tourismus füllen sie die Tourismusstrategie mit Leben.​

​Die Umsetzung wird durch etablierte Gremien strukturiert begleitet:​
Die Arbeitskreismitglieder treffen sich drei- bis viermal pro Jahr, um sich über Projektfortschritte auszutauschen, strategische Themen zu beraten und sich inhaltlich zu vernetzen.​
Die Partner der Steuerungsgruppe tagen ebenfalls mehrmals jährlich unter Leitung von Staatssekretärin Petra Dick-Walther. Hier werden die vom Arbeitskreis vorbereiteten Themen vertieft, Entscheidungen getroffen und die Jahresplanung abgestimmt.​

​Ziel ist es, die Umsetzung der Tourismusstrategie als dynamischen, anpassungsfähigen Prozess zu gestalten. Sie soll auf veränderte Rahmenbedingungen und neue Herausforderungen flexibel reagieren – ohne das gemeinsame Ziel aus dem Blick zu verlieren:​
Ein zukunftsfähiger, attraktiver und wirksamer Tourismus in Rheinland-Pfalz.​

Die Broschüre zur Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz finden Sie hier: 

Titelgrafik der Broschüre zur Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz ab 2026
Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald und die schönste Hängeseilbrücke Deutschlands, die Geierlay-Hängeseilbrücke, wurden beide in diesem Jahr im Hunsrück eröffnet. Die neuen Attraktionen bieten jede für sich ein besonderes Erlebnis: Der Nationalpark beeindruckt mit über 140 Jahre alten Buchenbäumen, Moor- und Felslandschaften. Die Hängeseilbrücke zwischen Mörsdorf und Sosberg begeistert mit einer Länge von 360 Metern und 100 Metern Höhe über dem Bachtal.©Quelle: Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Vision

Die Vision beschreibt das Zukunftsbild, auf das alle touristischen Akteurinnen und Akteure in Rheinland-Pfalz gemeinsam hinarbeiten. Sie dient als Kompass für Entscheidungen, als Inspiration für Veränderung und als Fundament für Strategie, Kommunikation und Umsetzung. ​

Grafik mit der formulierten Vision für die Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz „Rheinland-Pfalz begeistert mit Lebensfreude und authentischen Erlebnissen für Gäste und die eigene Bevölkerung und setzt auf nachhaltigen Qualitätstourismus.“

Im Kontext der Landestourismusstrategie Rheinland- Pfalz ist die Vision Ausdruck einer gemeinsamen Haltung: Sie bringt auf den Punkt, wofür der Tourismus im Land aktuell und in Zukunft steht. Sie verbindet wirtschaftliche Zielsetzungen mit gesellschaftlicher Verantwortung und beschreibt, wie der Tourismus in Rheinland-Pfalz gelebt, gestaltet und weiterentwickelt werden soll. Die Vision gibt Orientierung​ für Politik, Verwaltung, Tourismusorganisationen und Unternehmen und schafft Identifikation über alle Regionen und Ebenen. Mit diesem Anspruch wird das Verständnis untermauert, dass der Tourismus in Rheinland-Pfalz mehr als ein bedeutender Wirtschaftszweig ist.​

Die Leitsätze zeigen, was diese Vision konkret bedeutet:​

Textgrafik zu den Leitsätzen der Tourismusstrategie: - Unser Tourismus ist mit seiner Offenheit und Herzlichkeit starker Botschafter und Aushängeschild für die rheinland-pfälzische Genuss-, Lebens- und Standortqualität. - Er ist entscheidender Wirtschaftsfaktor und mit seinen prägenden Städten, Mittelgebirgs-, Wein- und Flussregionen starker Identitätsfaktor für das Land, die Regionen, die Menschen. - Die ganzheitlich ökologische, soziale und ökonomische Ausrichtung im Tourismus ist zentrales Qualitätsmerkmal und sichert die Zukunftsfähigkeit der ganzen Branche. - Durch wertige Angebote, innovative Services und die persönliche Gastgeberkultur der Betriebe ist er zugleich ein wichtiger Treiber der Regionalentwicklung und eine zentrale Säule für die Zukunftsfähigkeit von Kommunen und Unternehmen. - Die digitale Kompetenz der Branche, gut strukturierte Daten, agile Strukturen und Prozesse sichern die effektive Zusammenarbeit sowie die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit aller touristischen Organisationen und Betriebe. - Mit seinen vielfältigen Mehrwerten ist der Tourismus tragender Bestandteil der Wirtschaftsstandortmarke und fest im Bewusstsein von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bevölkerung verankert.
20-30 Personen auf einer Stahltreppe beim Geschäftsfeldübergreifenden Netzwerktreffen der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH auf Schloss Sayn​©Quelle: Laura Wild/Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH​

Collective Impact

Tourismusentwicklung mit nachhaltiger Wirkung ist kein Selbstläufer, sondern ein Gemeinschaftswerk.​ Sie gelingt nur, wenn Akteurinnen und Akteure aus Tourismus, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden​ und weiteren gesellschaftlichen Bereichen abgestimmt zusammenarbeiten. Dies erzeugt Wirkung für den​ Tourismus, die Regionen und das ganze Land. Die Fortschreibung der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz​ setzt deshalb weiterhin konsequent auf das bereits erfolgreich etablierte Prinzip des Collective Impact.

Textgrafik zum Collective Impact: Collective Impact für den Tourismus in Rheinland-Pfalz: Wir gestalten gemeinsam – Tourismus ist ein Plus für Rheinland-Pfalz!

Collective Impact steht für ein koordiniertes Denken und Handeln jenseits regionaler oder institutioneller​ Einzelinteressen. Es bedeutet: Verantwortung teilen, Kompetenzen bündeln, Perspektiven verbinden, sich​ gegenseitig stärken. Diese gemeinsame Haltung schafft die Grundlage für eine transparente, verlässliche,​ nachhaltige und damit zukunftsorientierte Umsetzung der Tourismusstrategie. Der Collective-Impact-Ansatz stärkt die Umsetzungskraft der Vision und der strategischen Leitziele.​

​Die strategischen Leitsätze zeigen, worauf es uns in der Umsetzung ankommt:

Textgrafik zu den Leitsätzen des Collective Impact: - Als Tourismusakteurinnen und -akteure in Rheinland-Pfalz – aus Politik, Verwaltung, Verbänden, Tourismusorganisationen, Betrieben und Partnerinstitutionen – leben wir den Gedanken des Collective Impact: Wir handeln aufeinander abgestimmt und zielorientiert, um gemeinsam mehr zu erreichen. - Durch unser vernetztes Denken und koordiniertes Handeln gestalten und sorgen wir für einen auskömmlich finanzierten, zukunftsfähigen Tourismus, der echten Mehrwert für das Land als attraktiven Lebens-, Kultur-, Arbeits- und Wirtschaftsraum schafft. - Im Sinne eines verantwortungsbewussten Tourismus gehen wir mit gutem Beispiel voran und engagieren uns für einen resilienten Tourismus. Dafür gewährleisten wir eine optimale Vernetzung und forcieren die aktive Mitgestaltung aller Ebenen und Akteure. - Durch den eigenen Anspruch, nachhaltige und innovative Lösungen im Tourismus zu entwickeln, erzeugen wir große Strahlkraft nach innen und außen und eröffnen uns damit langfristige Perspektiven. - Im Umsetzungsmanagement unserer Tourismusstrategie setzen wir auf den zielgerichteten Dialog, gemeinsamen Kompetenzaufbau und die Aktivierung und Mitwirkung aller.
Aussichtsturm Prinzenkopf in Pünderich an der Mosel im rheinland-pfälzischen Landkreis Cochem-Zell ​©Quelle: Dominik Ketz, Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

5 Leitziele

Fünf strategische Leitziele bilden das gemeinsame Fundament für die Umsetzung der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz. Sie übertragen die Vision in konkrete Handlungsfelder und geben allen touristischen Akteurinnen und Akteuren im Land eine gemeinsame Richtung – sowohl für strategische Entscheidungen als auch für operative Maßnahmen und die koordinierte Zusammenarbeit auf Landes-, Regions- und Ortsebene. Für das Umsetzungsmanagement und die Erfolgskontrolle werden die Leitziele mit klaren Zielen​ und messbaren Kennziffern unterlegt.​​

So wird sichergestellt, dass die Strategie nicht nur wirksam ist, sondern auch dauerhaft wirksam bleibt. Die folgenden fünf Leitziele der Tourismusstrategie werden als zentrale Zielsetzungen bestätigt und konkretisiert:​

Grafik zur Illustration der 5 Leitziele ​ mit folgendem Inhalt: Steigerung der Wertschöpfung Der Tourismus in Rheinland-Pfalz soll nachhaltig zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen – durch längere Aufenthalte, höhere Ausgaben, qualitätsorientierte Angebote und wettbewerbsfähige Strukturen. Ziel ist eine stärkere ökonomische Wirkung vor Ort, die Arbeitsplätze sichert, Investitionen ermöglicht und das touristische Unternehmertum stärkt. Schärfen der Profilierung Rheinland-Pfalz setzt auf unverwechselbare Reiseanlässe, eine klare Markenidentität und starke Inhalte, die sich an der Wirtschaftsstandortmarke Rheinland-Pfalz Gold orientieren. Die touristische Profilierung wird gezielt durch Themen, Produkte und Kommunikation gestärkt, die echte Relevanz für Zielgruppen haben und gleichzeitig das Land als authentisches, emotionales und vielfältiges Reiseziel mit hohem Wiedererkennungswert positionieren. Sie setzt bereits im Angebot auf Orts- und Betriebsebene an. Verankern der Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit ist ein durchgängiger Anspruch – ökologisch, sozial und ökonomisch. Der Tourismus in Rheinland-Pfalz übernimmt Verantwortung für Mensch, Natur und Kultur, setzt mehr auf Qualität statt Quantität und trägt aktiv zur Lebensraumentwicklung sowie zum Klima- und Ressourcenschutz bei. Stärken der Kooperation Tourismus wird gemeinsam gestaltet durch verlässliche Strukturen, partnerschaftliche Zusammenarbeit, abgestimmte Prozesse und geteilte Verantwortung. Ziel ist ein leistungsfähiges, kooperatives und innovationsfreudiges Miteinander im System Tourismus, das von Vertrauen, Transparenz und Zielorientierung geprägt ist. Intensivieren des Tourismusbewusstseins Tourismus braucht Akzeptanz, Verständnis und aktive Mitgestaltung. Dieses Leitziel dient dazu, das Bewusstsein für den Wert des Tourismus in Gesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft zu stärken, sodass dieser als Impulsgeber für Lebensqualität, regionale Identität und Zukunftsfähigkeit wahrgenommen wird und wirken kann.
Hände mit 6 bunten Puzzleteilen, die als Icons die 6 Handlungsfelder symbolisieren​©Quelle: Andrey Popov/iStock.com​

Die Handlungsfelder der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz

Die Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz basiert auf sechs eng miteinander verknüpften Handlungsfeldern.Sie definieren das strategische Aufgabenprofil der Tourismusentwicklung im Land und übersetzen die übergeordneten Ziele der Strategie in konkrete Maßnahmen.

Gemeinsam handeln – strategisch und koordiniert​

In den Handlungsfeldern geht es aber nicht nur um einzelne Maßnahmen, sondern um ein gemeinsam abgestimmtes Handeln innerhalb eines strategischen Rahmens. Im Mittelpunkt steht die Fortführung und Weiterentwicklung erfolgreicher Projekte aus der Tourismusstrategie 2025. Diese werden strukturell in die Handlungsfelder überführt, klar zugeordnet und gezielt umgesetzt.

Gleichzeitig fließen neue Themen und Anforderungen in die Strategiearbeit ein – so bleibt die Tourismusentwicklung flexibel und zukunftsorientiert.

​

Textgrafik, die die Handlungsfelder und Zielstellung innerhalb der Handlungsfelder der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz beschreibt: Digitalisierung „Wir gestalten den Weg zum smarten Tourismus in Rheinland-Pfalz.“ Profilierung und Innovation „Wir schaffen innovative Erlebnisqualität im Gold-Standard.“ System Tourismus „Wir bauen starke Strukturen als Fundament unseres gemeinsamen Erfolgs.“ Gastgewerbe „Wir stellen das Rückgrat des touristischen Erfolgs zukunftssicher auf.“ Touristische Infrastruktur „Wir steigern Profilierung und Wertschöpfung durch gezielte Investitionen in touristische Infrastruktur.“

Dynamisch, lernfähig und wirkungsorientiert​

Die Handlungsfelder sind kein starres Raster, sondern ein dynamisches und lernfähiges System. Sie erlauben Anpassungen, Weiterentwicklungen und neue Impulse.

Besonders wirkungsvolle Maßnahmen innerhalb der Handlungsfelder werden als Impulsmaßnahmen gekennzeichnet. Sie

  • zahlen überdurchschnittlich stark auf die strategischen Leitziele ein,
  • fördern den „Collective Impact“ durch gemeinsame Wirkung,
  • und setzen nachhaltige Entwicklungsimpulse, die über kurzfristige Erfolge hinausreichen.

Vertiefung und Transparenz​

Die sechs Handlungsfelder werden auf den folgenden Seiten ausführlich beschrieben. Dort sind auch die vollständigen Maßnahmentabellen mit den jeweiligen Aufgaben und Zuständigkeiten abrufbar.

Leitbild zum Handlungsfeld Digitalisierung
Leitbild zum Handlungsfeld Gastgewerbe
Leitbild zum Handlungsfeld Profilierung und Innovation
Leitbild zum Handlungsfeld Touristische Infrastruktur
Leitbild zum Handlungsfeld System Tourismus
Leitbild zum Handlungsfeld Nachhaltigkeit
Ein Mann und eine Frau machhen ein Selfie vor Burg Eltz – zur Illustration des Handlungsfeldes Digitalisierung.©Quelle: Dominik Ketz, Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Handlungsfeld Digitalisierung


„Wir gestalten den Weg zum smarten Tourismus in Rheinland-
Pfalz.“ 
Icon des Handlungsfeld Digitalisierung

Worum geht es?

​Digitalisierung, digitale Kompetenzen und ein modernes digitales Denken sind zentrale Bausteine der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz. Sie durchdringen alle Handlungsfelder und sichern Zukunftsfähigkeit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.

Ein digital aufgestellter Tourismus ermöglicht datengestützte Entscheidungen und verbessert Service- und Erlebnisangebote – für eine nahtlose Reiseerfahrung von der Inspiration bis zur Wiederkehr der Gäste.​

​Digitale Transformation bedeutet mehr als neue Technologien. Nur wer digitale Kompetenzen aufbaut, kann Themen wie Profilbildung, Nachhaltigkeit, Wertschöpfung und Fachkräftesicherung erfolgreich gestalten.

Der Ausbau digitaler Fähigkeiten und gemeinsame Systeme schaffen die Grundlage für effiziente Zusammenarbeit im gesamten Tourismusnetzwerk – besonders wichtig angesichts begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen. Unterstützung bietet die landesweite E-Learning-Plattform tnwissen-rlp.info. Sie vermittelt praxisnahes Wissen und stärkt die digitale Kompetenz im gesamten Tourismussektor. ​

​Den strategischen Rahmen bildet die Digitalisierungsoffensive Rheinland-Pfalz. Sie fördert skalierbare Lösungen, macht digitale Potenziale nutzbar und bleibt das zentrale Instrument für die digitale Weiterentwicklung des Tourismus – vom Land bis in die Kommunen.

Welche Ziele werden verfolgt?

Textgrafik zu den Zielen des Handlungsfelds Digitalisierung: - Ausbau zentraler Lösungen zur Analyse, Steuerung und Vernetzung touristischer Daten für mehr Effizienz und Reichweite. - Digitalisierung der touristischen Infrastruktur und des touristischen Angebots von RLP – Erhöhung der Mitwirkungsquote der Betriebe und Erlebnisanbieter durch digitale Prozesse, optimierte Datenverwaltung und KI-gestützte Services. - Förderung digitaler Fähigkeiten und datengetriebener Entscheidungen für alle touristischen Akteurinnen und Akteure.

Welche Aufgaben zählen zum Handlungsfeld?

Textgrafik zu den Aufgaben des Handlungsfeld Digitalisierung: - Digitale Kompetenzentwicklung & Mindset / E-Learning & Wissenspools - Digitale Infrastruktur, -systeme & -vernetzung / Künstliche Intelligenz (KI) - Datenmanagement & Datenqualität - Digitale Services

An welchen Impulsmaßnahmen wird zurzeit intensiv gearbeitet?

Textgrafik zum Handlungsfeld Digitalisierung: Etablierung eines digitalen Mindsets: Entwicklung von Initiativen zur Etablierung und Akzeptanz eines digitalen Mindsets aller Partnerinnen und Partner im Tourismus. Anknüpfung an Baustein 2 der Digitalisierungsoffensive Bezug zur Tourismusstrategie 2025: fortschreibend Optimierung des Datenmanagements: Einführung und Weiterentwicklung einer KI-gestützten Optimierung des Datenmanagements. Anknüpfung an Baustein 1 der Digitalisierungsoffensive Bezug zur Tourismusstrategie 2025: neu

Wo finde ich weitere Informationen?

Ihr Ansprechpartner:

Yves Loris
Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Leiter Online-Marketing
Tel: +49  261-91520-32
E-Mail: loris@rlp-tourismus.de

Ein Mensch auf einem Felsen blickt in den Sonnenaufgang – zur Illustration des Handlungsfeldes Profilierung und Innovation©Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau; Boy

Handlungsfeld Profilierung und Innovation


„Wir schaffen innovative Erlebnisqualität im Gold-Standard.“
 
Icon des Handlungsfeld Profilierung und Innovation

Worum geht es?

Im Wettbewerb um Gäste braucht der Tourismus in Rheinland-Pfalz eine klare Positionierung, einen stringenten Marktauftritt und eine zielgruppengerechte Angebotsentwicklung – wichtiger denn je in einem dynamischen Marktumfeld.

Ziel ist es, die Markenerlebbarkeit des Tourismus durch markenprägende Highlights und innovative Erlebnisangebote zu steigern. Die Wirtschaftsstandortmarke Rheinland-Pfalz Gold soll sichtbar werden und Verbindungen zu anderen Wirtschaftsbereichen schaffen.​

​Innovation ist ein fortlaufender Prozess. Digitale Technologien, neue Service- und Produktkonzepte sowie kreative Vermarktungsideen sichern hochwertige, zukunftsorientierte Angebote. Entscheidend ist das Zusammenspiel mit den Handlungsfeldern Gastgewerbe und Touristische Infrastruktur, um attraktive Angebote und hohe Aufenthaltsqualität zu gewährleisten. ​

​Zentrales Instrument bleibt das strategische Marketing. Es wird durch integrierte Markt- und Trendforschung gestützt und bildet die Grundlage für die Weiterentwicklung von Angeboten, die Priorisierung von Zielgruppen und die Schärfung der touristischen Profilierung. Die Arbeit in strategischen Geschäftsfeldern schafft dabei einen verbindlichen Rahmen für die aktive Beteiligung von Regionen und Betrieben.​

​Um Marketing und Innovationskraft zu stärken, werden gezielt neue Impulse gesetzt – beispielsweise durch den Einsatz KI-gestützter Systeme in der Marktbearbeitung.​

Welche Ziele werden verfolgt?

Textgrafik zu den Zielen des Handlungsfeldes Profilierung und Innvovation: stärkere Erlebbarkeit der Wirtschaftsstandortmarke, Entwicklung strategischer Geschäftsfelder, Förderung von Innovation und Nachhaltigkeit sowie Ausbau von Marketing, Märkten und Partnerschaften.

Welche Aufgaben zählen zum Handlungsfeld?

Grafik zu den Aufgaben: Marketing und Marktforschung, Innovationsmanagement für Prozesse, Produkte und Services sowie Entwicklung strategischer Geschäftsfelder und Stärkung der Standortmarke.

An welchen Impulsmaßnahmen wird zurzeit intensiv gearbeitet?

Grafik mit Impulsmaßnahmen: Einsatz von KI in der Marktbearbeitung, Aufbau strukturierter Innovationsprozesse sowie Entwicklung des Geschäftsfelds MICE in Verbindung mit touristischen Angeboten.

Wo finde ich weitere Informationen?

Ihre Ansprechpartnerin:

Anja Wendling
Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Stellv. Geschäftsführerin/Marketingleiterin
Tel: +49  261-91520-21
E-Mail: wendling@rlp-tourismus.de

Zahnräder greifen ineinander – Leitbild zur Darstellung des Handlungsfeldes System Tourismus©Quelle: Shutterstock

Handlungsfeld System Tourismus

„Wir bauen starke Strukturen als Fundament unseres gemeinsamen touristischen Erfolgs.“   Icon des Handlungsfeld System Tourismus

Worum geht es?

Das Handlungsfeld System Tourismus legt die strukturellen, organisatorischen und finanziellen Grundlagen für eine zukunftsfähige Tourismusentwicklung in Rheinland-Pfalz. Ziel ist ein abgestimmtes Wirkungsgefüge, in dem alle Akteurinnen und Akteure gemeinschaftlich im Sinne des Collective Impacts an der Umsetzung der Tourismusstrategie zusammenarbeiten.​

Der Tourismus wandelt sich von einem klassischen Wirtschaftszweig zu einem Gestalter lebenswerter Regionen. Dafür braucht es stabile Strukturen, zukunftsfähige Kooperationsprozesse, qualifizierte Fachkräfte und verlässliche Finanzierungsmodelle auf allen Ebenen. Zudem werden strategische Steuerungs- und Umsetzungskompetenzen gestärkt, damit Maßnahmen messbar, wirkungsorientiert und zielgerichtet umgesetzt werden.​

​Ein zentrales Element zur Stärkung der Strukturen ist die Umsetzung der im Rahmen der Tourismusstrategie 2025 entwickelten Soll-Konzepte. Durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen und Austauschformate wird ein gemeinsames Rollen-  und Aufgabenverständnis über alle Ebenen hinweg gestärkt. ​

​Die Kampagne „Tourismus ist ein Plus für alle“ wird fortgeführt, um gemeinsam mit den Tourismuspartnerinnen und -partnern Wahrnehmung, Akzeptanz und Bewusstsein für den Tourismus zu fördern und seine Mehrwerte zu vermitteln. ​

​Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung eines skalierbaren, tragfähigen Finanzierungssystems für den Tourismus in Rheinland-Pfalz.​​

Welche Ziele werden verfolgt?

Infografik zu Zielen des Tourismus-Systems mit Aufgaben- und Rollenverteilung, agiler Steuerung, nachhaltiger Finanzierung, digitaler Zusammenarbeit und Maßnahmen zur Steigerung von Tourismusbewusstsein

Welche Aufgaben zählen zum Handlungsfeld?

Infografik zu Aufgaben im Handlungsfeld System Tourismus: Organisationsstrukturen, Finanzierung und Förderpolitik, Kommunikation zur Akzeptanz sowie Wirkungsmessung und Umsetzungsmanagement

An welchen Impulsmaßnahmen wird zurzeit intensiv gearbeitet?

Infografik zu Impulsmaßnahmen der Tourismusstrategie 2025: Umsetzung von Soll-Konzepten, Weiterentwicklung der Tourismusfinanzierung und Fortführung der Kampagne „Tourismus ist ein Plus für alle“

Wo finde ich weitere Informationen?

Ihre Ansprechpartnerin:


Ute Meinhard
Ministerium für Wirtschaft, Tourismus,
Energie und Klima
Referat Tourismuspolitik, Tourismusmarketing
Tel: +49  6131-16-2126
E-Mail: Ute.Meinhard@mwtek.rlp.de 

Eine Servicemitarbeiterin in einem Hotel erklärt einem Gast etwas. In der Hand hält sie einen Plan©Quelle: Dominik Ketz

Handlungsfeld Gastgewerbe


„Wir stellen das Rückgrat des touristischen Erfolgs zukunftssicher auf.“
Icon des Handlungsfeld Gastgewerbe

Worum geht es ?

Das Gastgewerbe ist das Rückgrat des Tourismus in Rheinland-Pfalz. Es prägt Aufenthaltsqualität, Erlebniswert und regionale Wertschöpfung. Ein starkes und zukunftsfähiges Gastgewerbe ist Voraussetzung für Profilbildung, Angebotsvielfalt und Servicequalität. Der wirtschaftliche Erfolg des Tourismus in Rheinland-Pfalz hängt also maßgeblich von der Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der gastgewerblichen Betriebe ab.

Ziel des Handlungsfelds ist es, bestehende Betriebe zu stärken, neue Angebote zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern – durch Kompetenzentwicklung, Digitalisierung und nachhaltiges Wachstum. So entsteht ein attraktives und wirtschaftlich tragfähiges Gastgewerbe im ganzen Land.

Wichtige Impulse entstehen durch den Abbau bürokratischer Hürden, die Betriebe entlasten und Investitionen in Qualität und Innovation ermöglichen.

Ein besonderer Fokus liegt auf Praxischecks und dem Aufbau eines landesweiten Monitoringsystems, das Betriebsstrukturen analysiert und Angebotslücken sichtbar macht.

Das in der bisherigen Strategie erfolgreich etablierte Netzwerk der Working Family wird auch in den kommenden Jahren zur weiteren Stärkung der rheinland-pfälzischen Familienunternehmen fortgeführt.

Welche Ziele werden verfolgt?

Ziele im Gastgewerbe: höhere Qualität und Wertschöpfung, stärkere Branchenstrukturen und Sicherung von Fachkräften.

Welche Aufgaben zählen zum Handlungsfeld?

Aufgaben im Gastgewerbe: Wettbewerbsfähigkeit stärken, Qualität sichern, Fachkräfte gewinnen, Nachfolge unterstützen, Bürokratieabbau, Ansiedlungsprojekte mit Impulswirkung.

An welchen Impulsmaßnahmen wird zurzeit intensiv gearbeitet?

Impulsmaßnahmen im Gastgewerbe: Ergebnisse des Praxischecks Unternehmensnachfolge umsetzen und Branchenmonitoring aufbauen.

Wo finde ich weitere Informationen?

Ihre Ansprechpartnerin:

Juliana Jung
Ministerium für Wirtschaft, Tourismus,
Energie und Klima

Referat Tourismuswirtschaft und
Investitionsförderung Tourismus

Tel: +49  6131-16-2169
E-Mail: Juliana.jung@mwtek.rlp.de

Zwei Menschen auf der Aussichtsplattform „Windklang“ im Hunsrück zur Illustration des Handlungsfeldes touristische Infrastruktur​©Quelle: Dominik Ketz, Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Handlungsfeld Touristische Infrastruktur

„Wir steigern Profilierung und Wertschöpfung durch gezielte Investitionen in touristische Infrastruktur.“ Icon des Handlungsfeld Touristische Infrastruktur

Worum geht es?

Eine innovative und qualitativ hochwertige Infrastruktur ist die Basis einer nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Tourismusentwicklung. Sie stärkt Aufenthaltsqualität und Erlebniswert, schafft profilgebende Angebote und attraktive Rahmenbedingungen für Gäste und Bevölkerung.

Touristische Infrastruktur ist ein zentraler Treiber für Wertschöpfung, Standortentwicklung und Frequenzen in Ortszentren. Im Zusammenspiel mit der Wirtschaftsstandortmarke Rheinland-Pfalz Gold stärkt sie Positionierung und Markenerlebnis. Öffentliche Impulsinvestitionen sichern den Bestand, fördern neue Angebote und tragen zur Lebensqualität in Städten und Gemeinden bei.​

Künftig stehen Erlebnisqualität und digitale Erlebbarkeit im Mittelpunkt. Grundlage ist die dauerhafte Qualitätssicherung und Weiterentwicklung bestehender Infrastrukturen. Damit diese Potenziale wirken können, braucht es klare Zuständigkeiten und Zusammenarbeit zwischen Land, Regionen, Kommunen und privaten Projektträgern. ​

​Zur Stärkung strategisch relevanter Infrastrukturen sollen Förderprogramme für Bestand und Neuentwicklung fortgeführt und an neue Anforderungen wie Klimaanpassung und Nachhaltigkeit angepasst werden. Besonders wichtig ist die Unterstützung kommunaler Projektentwicklung – durch Beratung, Förderanreize und Schulungen, die Planung und Genehmigung beschleunigen.

Welche Ziele werden verfolgt?

Textgrafik „Ziele“ mit drei Punkten: Direkte und indirekte Wertschöpfung aus dem Tourismus stärken und Nutzen für möglichst viele Unternehmen schaffen; Profil in den Themen der strategischen Geschäftsfelder und den Highlights mit den Highlight-Themen der Wirtschaftsstandortmarke Rheinland-Pfalz Gold schärfen; Innovation fördern, um imageprägende und zukunftsweisende Angebote mit Vorbildcharakter zu schaffen.

Welche Aufgaben zählen zum Handlungsfeld?

Textgrafik „Aufgaben“ mit drei Punkten: Impulsinvestitionen in Bestand und Neuentwicklung; Ausbau der Erlebnisqualität und digitalen Erlebbarkeit der touristischen Infrastruktur; Qualitätssicherung der Basiseinrichtungen der öffentlichen Tourismusinfrastruktur.

An welchen Impulsmaßnahmen wird zurzeit intensiv gearbeitet?

Textgrafik „Impulsmaßnahmen“. Tabelle mit zwei Maßnahmen und jeweiligem Bezug zur Tourismusstrategie 2025: Erstens „Anreize für Impulsinvestitionen durch Förderung schaffen“ – Fortführung der Förderung von Impulsinvestitionen in Bestands- und Neuentwicklungen sowie Weiterentwicklung der Förderung; Bezug: fortschreibend. Zweitens „Anschub und Projektentwicklung auf kommunaler Ebene“ – Projektentwicklungen und Genehmigungsverfahren vorantreiben, Kommunalpolitik sensibilisieren, bürokratische und finanzielle Hürden abbauen sowie Projektpotenziale zum Ausbau der digitalen Erlebnisqualität mit regionalem Charakter identifizieren; Bezug: neu.

Wo finde ich weitere Informationen?

Aktuelle Beiträge zum Handlungsfeld Touristische Infrastruktur

Ihre Ansprechpartnerin:



Nicole Dawood-Klein
Ministerium für Wirtschaft, Tourismus,
Energie und Klima
Referat Tourismuswirtschaft und
Investitionsförderung Tourismus

Tel: +49  6131-16-2196
E-Mail: Nicole.dawood-klein@mwtek.rlp.de

Die Westerwälder Seenplatte mit Blick auf den Haidenweiher als Leitbild für das Handlungsfeld Nachhaltigkeit​©Quelle: Dominik Ketz, Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Handlungsfeld Nachhaltigkeit

„Wir stärken Nachhaltigkeit als zentrales Qualitätsmerkmal für die Sicherung der​ touristischen Angebote.“ Icon des Handlungsfeld Nachhaltigkeit

Worum geht es?

Das Handlungsfeld Nachhaltigkeit bildet das Fundament für die nachhaltige Sicherung und Weiterentwicklung des touristischen Angebots in Rheinland-Pfalz. Nachhaltigkeit ist fest in Vision und Handeln verankert und gilt als Qualitätsmerkmal und Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg.

Das Nachhaltigkeitsverständnis folgt einem ganzheitlichen Ansatz aus Ökologie, Ökonomie und Sozialem. Der Fokus liegt hier auf der ökologischen Dimension und der klimaresilienten Entwicklung, während wirtschaftliche und soziale Aspekte in weiteren Handlungsfeldern, wie Gastgewerbe oder System Tourismus mitgedacht werden. ​Barrierefreiheit ist dabei ein wichtiger Aspekt. Ziel ist es, Teilhabe für alle Gäste zu ermöglichen und barrierefreie Angebote entlang der gesamten Servicekette auszubauen. Grundlage bildet das bundesweit einheitliche Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“, nach dem Angebote geprüft und zertifiziert werden.​

Zentraler Bezugsrahmen ist die „Strategie für die Transformation zur nachhaltigen Tourismusentwicklung in Rheinland-Pfalz“. Sie stellt die Entwicklung eines resilienten Tourismus in den Mittelpunkt. So sollen Wettbewerbsfähigkeit, Modernisierung, Nachhaltigkeit und Risikovorsorge gleichrangig in die Weiterentwicklung von Destinationen und Betrieben integriert werden.​​

​Schwerpunkte sind die Anpassung touristischer Infrastrukturen, Angebote und Produkte an die Auswirkungen des Klimawandels sowie die Stärkung von Resilienz und Krisenfähigkeit. Nachhaltige Angebote entlang der gesamten Customer Journey, von Unterkunft und Erlebnis bis zu Mobilität und Kommunikation, sollen weiterentwickelt werden.

Im Zentrum steht zunächst die Entwicklung einer Klimawandel-Anpassungsstrategie für den Tourismus, die als Orientierungsrahmen für Regionen und Kommunen dient. Nachhaltigkeit soll als Qualitätsmerkmal konsequent verankert und klimafreundliche, ressourcenschonende Elemente in Angebotsgestaltung, Kommunikation und Vermarktung integriert werden. Besonders wichtig ist der Ausbau nachhaltiger Angebote in Mobilität und Beherbergung, um touristische Erlebnisse resilient und zukunftsfähig auszurichten.

Welche Ziele werden verfolgt?

Textgrafik „Ziele“ mit fünf Punkten: Stärkung der ökologischen Nachhaltigkeit durch bewussten Schutz von Ressourcen; Stärkung der Kooperation zwischen Politik, Verwaltung und Tourismuswirtschaft durch gemeinsame Initiativen und Projekte im Bereich Nachhaltigkeit; konsequente Verankerung von Nachhaltigkeitsstandards entlang der gesamten Customer Journey; Stärkung der Resilienz des Systems Tourismus und Definition eines einheitlichen Handlungsrahmens für Tourismusorganisationen und Unternehmen; frühzeitige und vorausschauende Implementierung von Maßnahmen zur Klimaanpassung und Resilienz zur Sicherung der Wertschöpfung im Tourismus.

Welche Aufgaben zählen zum Handlungsfeld?

Textgrafik „Aufgaben“ mit drei Punkten: Klimaanpassung und Resilienz; Krisenmanagement und -kommunikation; nachhaltiges Angebotsmanagement mit Ausbau, Vermarktung, Monitoring und Auslastung.

An welchen Impulsmaßnahmen wird zurzeit intensiv gearbeitet?

Textgrafik „Impulsmaßnahmen“ mit Tabelle und Spalte „Bezug zur Tourismusstrategie 2025“. Drei Maßnahmen: Erstens „Erarbeitung einer Klimawandel-Anpassungsstrategie“ – Strategie für den Tourismus als Rahmen für regionale und lokale Aktivitäten und als Teil einer ganzheitlichen Strategie; Bezug: fortschreibend. Zweitens „Nachhaltigkeit als Qualitätsmerkmal etablieren“ – Aktivitäten zur Stärkung des Verständnisses von Nachhaltigkeit als Qualitätsmerkmal und Integration klimafreundlicher Elemente in touristische Angebote; Bezug: neu. Drittens „Entwicklung und Ausbau nachhaltiger Angebote“ entlang der Customer Journey, insbesondere in den Bereichen Mobilität und Unterkünfte; Bezug: fortschreibend.

Wo finde ich weitere Informationen?

Aktuelle Beiträge zum Handlungsfeld Nachhaltigkeit

©Quelle: Europäische Union
Bewerbungsphase für „Access City Award 2027“ gestartet

Ihre Ansprechpartnerin:

Katharina Horvath
Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
Projektmanagerin Nachhaltigkeit
Tel: +49  261-91520-38
E-Mail: horvath@rlp-tourismus.de

Wanderwegweiser zur Illustration des Kapitels zu den Impulsmaßnahmen©Quelle: Dominik Ketz, Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Impulsmaßnahmen

Die folgende Übersicht stellt die empfohlenen Impulsmaßnahmen der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz im Gesamtüberblick dar. ​​

Impulsmaßnahmen sind strategisch ausgewählte, besonders wirksame Maßnahmen mit hoher Strahlkraft für den Umsetzungsstart. Sie leisten auf Basis der aktuellen Bewertung einen überproportionalen Beitrag zur Erreichung der Leitziele und entfalten eine starke Mobilisierungswirkung im touristischen System.​

​Impulsmaßnahmen sind dynamisch angelegt. Sobald einzelne Maßnahmen erfolgreich umgesetzt oder abgeschlossen sind, werden sie durch neue, strategisch relevante Maßnahmen ersetzt. Dadurch entsteht ein agiler, anpassungsfähiger Umsetzungsplan, der die Tourismusstrategie kontinuierlich weiterentwickelt und anschlussfähig hält. Die Impulsmaßnahmen werden jährlich im Umsetzungsprozess evaluiert, bei Bedarf angepasst oder neue Impulsmaßnahmen definiert.​​

Textgrafik mit Tabelle zu Handlungsfeldern und Impulsmaßnahmen: Digitalisierung – Etablierung eines digitalen Mindsets, Optimierung des Datenmanagements; Profilierung und Innovation – Implementierung einer KI-gestützten Marktbearbeitung, Aufbau von Innovationsprozessen, Erarbeitung und Integration von „MICE“ als strategisches Geschäftsfeld; System Tourismus – Implementierung der Soll-Konzepte, Prüfung der Tourismusfinanzierung, Fortführung der Kampagne „Tourismus ist ein Plus für alle“; Gastgewerbe – Prüfung der Praxischeck-Ergebnisse, Aufbau eines Monitoring-Systems; Touristische Infrastruktur – Anreize für Impulsinvestitionen durch Förderung schaffen, Anschub und Projektentwicklung auf kommunaler Ebene; Nachhaltigkeit – Erarbeitung einer Klimawandel-Anpassungsstrategie, Nachhaltigkeit als Qualitätsmerkmal etablieren, Entwicklung und Ausbau nachhaltiger Angebote.
Icon zu ausführlichen Infos zum Handlungsfeld
Laptop-Desktop mit Bild aus einer Besprechungssituation zur Illustration des Umsetzungsmanagements ​©Quelle: Montage, Shutterstock​

Worum geht es im Umsetzungsmanagement?

​Das Umsetzungsmanagement ist die zentrale Koordinationsstelle für die Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz. Es sorgt dafür, dass die Strategie nicht nur geplant, sondern auch wirksam umgesetzt und stetig weiterentwickelt wird.​

Dabei behält das Umsetzungsmanagement den Überblick über alle Maßnahmen und ihre Wirkungszusammenhänge, steuert die Prozesse strategisch und sorgt für Transparenz. Es ist bei der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT) verankert und bildet den organisatorischen Rahmen für Vernetzung, Koordination und Kommunikation im gesamten touristischen System.​

Die Gesamtverantwortung für die Fortschreibung und Steuerung der Tourismusstrategie liegt weiterhin beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (MWVLW).​

Was sind die Ziele des Umsetzungsmanagements?

Das Ziel des Umsetzungsmanagements ist es, die Umsetzung der Tourismusstrategie als dynamischen, offenen und lernfähigen Dialogprozess zu gestalten. Dabei werden alle Ebenen des touristischen Systems – vom Land über die Regionen bis hin zu den Betrieben – systematisch eingebunden.​

Zentrale Leitziele sind: 

  • Wirksame Umsetzung der Strategie entlang konkreter Maßnahmen und Handlungsfelder​
  • Stärkung von Steuerung und Zusammenarbeit im Sinne eines gemeinsamen Wirkens (Collective Impact)​
  • Transparente Kommunikation über Fortschritte, Erfolge und anstehende Maßnahmen​
  • Aktive Beteiligung der relevanten Partnerinnen und Partner​
  • Verbindlichkeit durch klare Rollen, Zuständigkeiten und Prozesse​

Nur wenn alle Beteiligten Verantwortung übernehmen und ihren Beitrag leisten, kann die Tourismusstrategie nachhaltig Wirkung entfalten.​

Was sind die Aufgaben des Umsetzungsmanagements?

Das Umsetzungsmanagement sorgt für eine koordinierte und effiziente Umsetzung der Strategie. Es:

  • ​steuert und koordiniert die Gesamtstrategie,​
  • koordiniert und begleitet Projektgruppen, Arbeitskreise und Steuerungsrunden,​
  • kommuniziert über zentrale Plattformen wie das Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz und LinkedIn,​
  • stellt Transparenz über Fortschritte und Entwicklungen sicher,​
  • vernetzt Partnerinnen und Partner innerhalb und zwischen den Handlungsfeldern,​
  • unterstützt die Beteiligten bei der Projektentwicklung und -umsetzung.​
Diagramm zum Umsetzungsmanagement: In der Mitte steht „Umsetzungsmanagement“. Darum angeordnet sind acht Bereiche mit Pfeilen zum Zentrum: Steuerung, Koordination, Monitoring, Soll-/Ist-Vergleich, Problemlösung, Vernetzung, Teamworking und Kommunikation.

Ein besonderer Fokus liegt auf der zielgerichteten, kontinuierlichen und transparenten Kommunikation, um Wissen zu teilen, Synergien zu schaffen und Doppelstrukturen zu vermeiden.​

Wie kann man sich in die Umsetzung der Tourismusstrategie einbringen?

​Jede Partnerin und jeder Partner im Tourismusnetzwerk ist eingeladen, sich entsprechend der eigenen Ressourcen und Interessen an der Umsetzung der Tourismusstrategie zu beteiligen. Für Fragen oder weiterführende Informationen stehen die Kolleginnen des Umsetzungsmanagements der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH als Ansprechpartnerinnen gerne zur Verfügung.​

Aktuelle Informationen

Eine zentrale Aufgabe des Umsetzungsmanagements ist die transparente und kontinuierliche Kommunikation. Über die Kanäle des Tourismusnetzwerks Rheinland-Pfalz – insbesondere den wöchentlich erscheinenden Newsletter „Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz“ sowie den LinkedIn-Auftritt – werden regelmäßig Fortschritte, Projektberichte und relevante Entwicklungen im Rahmen der Tourismusstrategie veröffentlicht.​

Ihre Ansprechpartnerinnen:



Nadja Thaller
Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Projektleitung Umsetzungsmanagement
Tourismusstrategie
Tel: +49  261-91520-24
E-Mail: thaller@rlp-tourismus.de


Annette Klemm
Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Umsetzungsmanagement Tourismusstrategie/
Informationsoffensive
Tel: +49  261-91520-26
E-Mail: klemm@rlp-tourismus.de

Ute Meinhard
Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima
Referat Tourismuspolitik, Tourismusmarketing
Tel: +49  6131-16-2126
E-Mail: Ute.Meinhard@mwvlw.rlp.de

Laptop mit Statistischen Grafiken auf dem Desktop​©Quelle: Shutterstock

Monitoring

Worum geht es?

Das Monitoring dient der regelmäßigen und systematischen Erfassung des Fortschritts der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz. Es zeigt auf​

  • welche Ziele erreicht wurden,​
  • wie sich Maßnahmen entwickeln​
  • und wo gegebenenfalls Steuerungsbedarf besteht.​

Ziel ist eine transparente, wirkungsorientierte und lernfähige Umsetzung, die es ermöglicht, flexibel auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren und den Erfolg der Strategie kontinuierlich zu sichern.

Welche Ziele werden verfolgt?

Das Monitoring macht die Wirkung der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz sichtbar und schafft eine belastbare Grundlage für strategische Entscheidungen. Es unterstützt die kontinuierliche Weiterentwicklung der Strategie und fördert eine evidenzbasierte Steuerung.​
​
Zentrale Ziele des Monitorings:​

  • Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Strategieumsetzung.​
  • Messung des Zielerreichungsgrads auf Ebene der Handlungsfelder und Gesamtstrategie.​
  • Frühzeitige Erkennung von Engpässen oder Anpassungsbedarf.​
  • Stärkung der strategischen Steuerung durch eine datengestützte Grundlage.​
  • Partizipative Qualitätssicherung durch Einbindung der Akteurinnen und Akteure.​

Damit trägt das Monitoring entscheidend dazu bei, dass die Tourismusstrategie wirksam bleibt und gezielt weiterentwickelt werden kann.​

Welche Aufgaben zählen zum Monitoring?

Für die Erfolgskontrolle der Strategie werden die fünf Leitziele des Umsetzungsprozesses mit klar definierten Zielgrößen nach dem SMART-Prinzip, messbaren Kennzahlen (KPIs) sowie qualitativen und quantitativen Indikatoren hinterlegt.​
So wird eine systematische und zielorientierte Steuerung über alle Umsetzungsebenen hinweg gewährleistet.​

Zu Beginn des Umsetzungsprozesses werden alle relevanten Indikatoren und KPIs überprüft und gegebenenfalls angepasst. Grundlage dafür sind:​

* aktuelle Markt- und Trendanalysen,​

* bestehende Monitoringstrukturen,​

* sowie Wirkungsmessungen des Umsetzungsmanagements.​

Die Kennzahlen werden regelmäßig überprüft, weiterentwickelt und in ein laufendes Monitoringsystem überführt. So bleibt die Tourismusstrategie wirksam, nachvollziehbar und dauerhaft anpassungsfähig.​

Landschaft bei Mayen im Morgendunst, Titelmotiv der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz 2025©Quelle: Dominik-Ketz, Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Tourismustrategie bis Ende 2025

Die Fortschreibung der Tourismusstrategie knüpft an die Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz 2025 an. Zahlreiche Maßnahmen der neuen Strategie entwickeln die bisherigen Strategieprojekte weiter.​

Alle Informationen zur bisherigen Strategie finden Sie hier:​

Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz 2025​

Kontakt

Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT):
Umsetzungsmanagement Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz
Nadja Thaller und Annette Klemm
Tel.: (0261) 91520-24 und (0261) 91520-26
umsetzungsmanagement@tourismusnetzwerk.info

Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz (MWTEK):
Referat Tourismus, Tourismusmarketing
Ute Meinhard
Tel.:  (06131) 16-2126
tourismus@mwvlw.rlp.de