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Interreg Großregion TRAFO GR

Majestätisch liegt die Burg Trifels bei Annweiler im Pfälzerwald. Eine alte Reichsburg mit großer Vergangenheit. Als unfreiwilliger Gast weilte hier einst Richard Löwenherz. Man hatte den englischen König abgefangen und im Burgverlies festgesetzt. Der "Annweilerer Burgenweg" führt auf die Spuren der Vergangenheit.©Quelle: Dominik Ketz / Pfalz-Touristik e.V.

Interreg Großregion TRAFO GR

Das Projekt Nachhaltige Transformationsprozesse für den Tourismus in der Großregion (TRAFO GR) wird mit zehn finanziellen und vier strategischen Partnern aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg durchgeführt.

Finanzielle Partner:

  • Tourismus Zentrale Saarland GmbH (DE) als federführender Partner
  • Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (DE)
  • Mosellandtouristik GmbH (DE)
  • Hunsrück-Nahe Tourismus GmbH (DE)
  • Eifel Tourismus GmbH (DE)
  • Pfalz Touristik e.V. (DE)
  • Luxembourg for Tourism GIE (LU)
  • Wallonie Belgique Tourisme asbl (BE)
  • Tourismusagentur Ostbelgien VoG (BE)
  • GEIE Destination Ardenne (BE)

Strategische Partner:

  • Meuse Attractivité (FR)
  • Agence Régional du Tourisme Grand-Est (FR)
  • Office de Tourisme du Pays de Forbach (FR)
  • Office de Tourisme Sarreguemines Confluences (FR)

Das Gesamtprojektbudget beträgt 3.134.909,60 Euro, davon werden 1.880.945,76 Euro (60 %) von der EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Die Projektlaufzeit ist vom 01.07.2025 bis 30.06.2028 gefördert.

Ihre Ansprechpartnerin:

Theresa Gangolf
Assistentin der Geschäftsführung/ Projektmanagerin Interreg Großregion TRAFO GR
+ 49 261- 91520-13
Dekoratives Bild: Luftaufnahme mit Blick auf den Aussichtsturm Prinzenkopf an der Mosel. Die Mosel fließt im tiefstehenden Sonnenlicht durch dicht bewaldeten Hänge und an einer Ortschaft entlang.©Quelle: Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Zielsetzung

Das Projekt verfolgt das Ziel, den Tourismus in der Großregion nachhaltig zu transformieren. Dabei steht die Anpassung betrieblicher Prozesse, die Entwicklung neuer touristischer Produkte sowie die Befähigung der touristischen Akteure zu nachhaltigem Handeln im Mittelpunkt. Durch diese Transformation sollen Wettbewerbschancen genutzt und die Region als attraktives Reiseziel mit Angeboten in Natur, Kultur und MICE positioniert werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, setzt das Projekt auf drei zentrale Arbeitspakete. Zunächst liefert die Marktforschung essenzielle Daten zur Wahrnehmung der Großregion als nachhaltige und resiliente Destination. Auf Basis dieser Erkenntnisse erfolgt das Reframing touristischer Angebote, indem Resilienz-Checks durchgeführt, neue Segmente entwickelt und moderne Kommunikationsstrategien etabliert werden. Gleichzeitig spielt das Networking eine entscheidende Rolle: Durch gezielten Erfahrungsaustausch, Wissensvermittlung und Zusammenarbeit zwischen den Akteuren werden Synergien geschaffen. Durch gemeinsames Forschen und Netzwerken wird ein einheitlicher Wissensstand gefördert, der die Transformation des Tourismus langfristig erfolgreich gestaltet.

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald und die schönste Hängeseilbrücke Deutschlands, die Geierlay-Hängeseilbrücke, sind hochkarätige Attraktionen im Hunsrück. Sie bieten jede für sich ein besonderes Erlebnis: Der Nationalpark beeindruckt mit über 140 Jahre alten Buchenbäumen, Moor- und Felslandschaften. Die Hängeseilbrücke zwischen Mörsdorf und Sosberg begeistert mit einer Länge von 360 Metern und 100 Metern Höhe über dem Bachtal.©Quelle: Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Arbeitspakete

Arbeitspaket 1: Marktforschung

Für das Arbeitspaket 1 übernimmt Luxembourg for Tourism (LFT) die federführende Rolle.

Die Marktforschung ermittelt zunächst, wie die Großregion als nachhaltiges und resilientes Reiseziel wahrgenommen wird.

Arbeitspaket 2: Reframing

Die Tourismuszentrale Saarland GmbH (TZS) verantwortet neben der Gesamtkoordination des Projektes auch federführend das Arbeitspaket 2.

Auf Basis der Ergebnisse aus der Marktforschung erfolgt das Reframing touristischer Angebote, indem Resilienz-Checks durchgeführt, neue Segmente entwickelt und moderne Kommunikationsstrategien etabliert werden.

Arbeitspaket 3: Networking

Die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT) übernimmt die federführende Rolle im Arbeitspaket 3.

Durch gezielten Erfahrungsaustausch, Wissensvermittlung und Zusammenarbeit zwischen den Akteuren werden Synergien geschaffen. Durch gemeinsames Forschen und Netzwerken wird ein einheitlicher Wissensstand gefördert, der die Transformation des Tourismus langfristig erfolgreich gestaltet.

Eine der Hauptaufgaben der RPT wird darin bestehen, während der Projektlaufzeit das Networking in der Großregion durch verschiedene Veranstaltungsformate gezielt zu fördern. Die inhaltliche Ausrichtung der jeweiligen Veranstaltungsformate ergibt sich aus den Ergebnissen der Arbeitspakete 1 und 2.