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Nachhaltigkeit

Bild Keyvisual Nachhaltigkeit©Quelle: Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist eines der großen globalen Zukunftsthemen. Als einer der wichtigsten globalen Wirtschaftszweige kann der Tourismus in drei der 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) einen großen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten. Eine nachhaltige Entwicklung von Destinationen, Betrieben und Reiseangeboten ist nicht nur notwendig, um Umweltverträglichkeit zu gewährleisten, sondern bietet auch Chancen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Ausrichtung der Branche.

Nachhaltigkeit ist als eines der sechs Handlungsfelder in der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz verankert und hat damit einen hohen Stellenwert in der strategischen Ausrichtung. Eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus spielt strategisch wie auch operativ eine elementare Rolle, um Themen wie Fach- und Arbeitskräftemangel, Klimawandel, Tourismusakzeptanz und viele weitere zu adressieren.

Auf den nachfolgenden Seiten befinden sich alle wichtigen Informationen rund um die nachhaltige Tourismusentwicklung in Rheinland-Pfalz: Die strategische Einordnung, wie Nachhaltigkeitskommunikation gelingt, Informationen rund um Nachhaltigkeitszertifizierungen, Weiterbildungshinweise sowie Links zu weiteren Hilfestellungen und Informationen.

Ihre Ansprechpartnerin:

Katharina Horvath
Projektmanagerin Nachhaltigkeit
+ 49 261- 91520-38
Direkt neben Schalkenmehren liegt das Schalkenmehrener Maar. Es ist das älteste der drei Dauner Maare und entstand vor rund 20.000 bis 30.000 Jahren. Sportlich Ambitionierte können im Maar Angeln und Tretbootfahren. Wer sich nach einer Wanderung rund um das Maar abkühlen möchte, kann dies im Naturfreibad Schalkenmehrener Maar tun.©Quelle: Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Nachhaltigkeitsstrategie

Nachhaltigkeit ist eines der sechs Handlungsfelder in der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz. Das sichert dem Themenkomplex eine hochgradige Relevanz zu und verleiht ihm eine zentrale Rolle bei der Entwicklung eines zukunftsfähigen Tourismus im Land.

In Ergänzung hierzu wurde die Strategie für die Transformation zur nachhaltigen Tourismusentwicklung Rheinland-Pfalz erarbeitet. Sie vertieft die Inhalte und gibt der Branche die Chance, das Thema Nachhaltigkeit ganzheitlich und strukturiert zu etablieren. Denn Nachhaltigkeit wird künftig nicht zuletzt einen höheren Stellenwert bei unseren Gästen für die Wahl ihres Urlaubsziels und der Aktivitäten einnehmen.

In der Strategie dienen fünf Leitlinien als strategische Ausrichtung für das Thema. Dazu zählt beispielsweise, die Entwicklung neuer Angebote zukünftig nach Nachhaltigkeitsparametern auszurichten. Ebenso wichtig ist es, wirkungsvolle Management- und Kommunikationsmechanismen zu etablieren und so langfristig ein attraktives Lebens-, Arbeits- und Erholungsumfeld zu ermöglichen.
Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie ist es, Akteure im Tourismus nicht nur zu sensibilisieren, sondern auch zu motivieren, einen Beitrag zur nachhaltigen Tourismusentwicklung zu leisten. Die Strategie soll die Basis darstellen, um die wirtschaftliche Stabilität der Tourismusbetriebe und die Attraktivität der Tourismusdestinationen in Rheinland-Pfalz langfristig und nachhaltig zu sichern.

Nachhaltigkeit im Tourismus. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz (rlp.de)

Im Rahmen des Naturerlebnisses gemeinsam mit Rita Landau erfahren Sie Wissenswertes über Wolf, Luchs, Wildkatze, eingewanderte Pflanzen und Tiere, Land und Leute sowie vieles mehr. Die scheue Wildkatze, das Phantom unserer Wälder, ist im Naturpark Nassau zu Hause und auch Wolf und Luchs wurden bereits im Westerwald gesichtet.©Quelle: Dominik Ketz / Rheinland--Pfalz Tourismus GmbH

Nachhaltig(keit) kommunizieren

Nachhaltigkeit wird bei unseren Gästen künftig eine immer größere Rolle für die Wahl ihres Urlaubsziels und der Aktivitäten spielen. Dafür ist es wichtig, Grundlagen zu schaffen, um die Notwendigkeit, aber auch die Mehrwerte, die die Entwicklung qualitativ hochwertiger und nachhaltiger Angebote mit sich bringen werden, in die Tourismuswirtschaft zu kommunizieren.

Aufbauend auf der Nachhaltigkeitsstrategie wurde ein Kommunikationsleitfaden entwickelt: „Nachhaltig handeln und darüber sprechen.“. Dieser soll als „Gebrauchs- und Kommunikationsanleitung” den Akteuren vor Ort – ob auf Landes-, Regions- oder Ortsebene – ermöglichen, ihre praktische Arbeit an den Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit auszurichten.
Der Kommunikationsleitfaden enthält Informationen zum Stellenwert von Nachhaltigkeit, den Vorteilen nachhaltiger Entwicklung, Daten, Zahlen und Fakten zum Thema sowie Informationen zu Gästeerwartungen und Best-Practice-Beispiele. Ebenso konkret nutzbare Checklisten, Tipps rund um die Kommunikation und Handreichungen zu öffentlichen Fördermöglichkeiten.

Video zum Webinar "Nachhaltig handeln und darüber sprechen" ansehen

Auf der E-Learning-Plattform TNWissen können Sie sich das Video zum Webinar „Nachhaltig handeln und darüber sprechen“ ansehen (Hinweis: Zur Nutzung der E-Learning-Plattform ist eine einmalige Registrierung nötig).

shapefruit werbeaufnahmen Bad Ems  Koblenz©Quelle: Peter Kierzkowski/ Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Online-Selbstcheck Nachhaltigkeit

Sollte der Online-Selbstcheck Nachhaltigkeit in Ihrem aktuellen Browser fehlerhaft oder nicht angezeigt werden, verwenden Sie einen anderen Browser, um den Selbstcheck aufzurufen.

Genießen Sie im Günderodehaus die frische und regionale Küche. Gefüllte Klöße, heimischen Weine, selbst gebackenen Kuchen und leckeres Wild-Ragout - Da ist für jeden etwas dabei!©Quelle: Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Rheinland-Pfalz als nachhaltiges Urlaubsziel

Es liegt in unserem ureigensten Interesse, die Natur, die Umwelt und den Lebensraum, in dem wir in Rheinland-Pfalz leben und den wir weiterentwickeln, zu schützen und für die Zukunft zu bewahren. Je mehr Gastgeber, Touristiker und Anbieter ihre Produkte proaktiv unter Aspekten der Nachhaltigkeit optimieren, desto leichter und komfortabler wird für unsere Gäste verantwortungsvoller Urlaub in Rheinland-Pfalz. Denn eines ist klar: Nachhaltigkeit ist nicht nur eine unabdingliche Investition in die eigene Zukunftsfähigkeit, sondern auch eine Notwendigkeit, um am Markt zu bestehen. Denn gerade vor Ort werden umweltschonende Aspekte in den Angeboten von immer mehr Reisenden als Qualitätsmerkmal vorausgesetzt.

Die Entwicklung hin zu einer nachhaltigen Destination ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen abläuft. Doch schon heute gibt es in Rheinland-Pfalz zahlreiche nachhaltige Angebote, die für Reisende filterbar und buchbar sind. Neben zertifizierten Betrieben und Regionen mit Vorbildfunktion gibt es immer mehr Leistungsträger, die sich aktiv um eine nachhaltige Ausrichtung und Weiterentwicklung ihres Angebotes bemühen. Diese gilt es nun aktiv zu kommunizieren und sichtbar zu machen – als positiven Impuls für die Branche sowie zuletzt für unsere Gäste.

Dafür haben wir die Fokusseite „Nachhaltiger Urlaub“ auf unserer Endkundenwebsite rlp-tourismus.de eingerichtet. Dort finden sich neben Geschichten und klimafreundlichen Reisetipps auch nachhaltige Betriebe und POIs, die aus unserem landesweiten Datenmanagementsystem Deskline® stammen und dort eine bestimmte Anzahl von Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.
Eine Anleitung zur Pflege der Kriterien sowohl für Stützpunkte als auch für Betriebe finden Sie hier.

Hier geht es zur Fokusseite „Nachhaltiger Urlaub“

Nachhaltigkeit©Quelle: DZT_Jens Wegener/Pfalz Touristik e.V.

Zertifizierungen Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeitszertifizierungen treibt touristische Unternehmen und Leistungsträger besonders um. Ein Siegel oder Zertifikat honoriert die Anstrengungen, die ein Betrieb im Bereich Nachhaltigkeit unternimmt, stellt diese wirkungsvoll dar und motiviert gleichzeitig zu einer stetigen Weiterentwicklung. Auch für Gäste spielen Zertifizierungen immer mehr eine Rolle, denn sie sind ein zuverlässiges Gütesiegel.

Im Folgenden stellen wir die Zertifizierungsprogramme im Bereich Nachhaltigkeit vor, die im Rheinland-Pfalz Tourismus bereits einen hohen Stellenwert haben und auch bei Reisenden Bekanntheit erlangt haben. Die drei Siegel „GreenSign“, „Green Key“ und „BioHotels“ wurden außerdem jüngst von der Stiftung Warentest als besonders aussagekräftig hervorgehoben. 

Einen umfassenden Überblick bietet der Label Guide von Tourism Watch.

In Rheinland-Pfalz bereits häufig vergeben und somit etabliert und aussagekräftig ist die Zertifizierung für Hotelbetriebe von GreenSign.

International relevant und auch in Rheinland-Pfalz sinnvoll ist die Zertifizierung von Green Key, die umfassende Maßnahmen beinhaltet und Fortschritte regelmäßig prüft. 

BioHotels ist ein Siegel, das beispielsweise Bio-Qualität bei Lebensmitteln sowie Ökostrom voraussetzt. Für spezialisierte Hotelbetriebe ist diese anspruchsvolle Zertifizierung eine gute Wahl. 

Flächendeckend etabliert ist die Zertifizierung DEHOGA Umweltcheck für das Gastgewerbe. Diese wurde zum Jahr 2026 eingestellt und wird nicht mehr weitergeführt. Der DEHOGA kooperiert nun mit GreenSign. Vor 2026 erlangte DEHOGA Umweltcheck – Zertifikate behalten jedoch ihre Gültigkeit.

TourCert ist eine etablierte Nachhaltigkeitszertifizierung und ein gutes Einstiegsprogramm sowohl für Betriebe als auch für Destinationen.

Auch Viabono bietet eine niedrigschwellige Zertifizierung von Destinationen sowie Betrieben für umwelt- und klimafreundliches Reisen an.

EcoCamping berät und begleitet Campingplätze auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

Für weitere, umfassende Informationen zu Anforderungen, Empfehlungen und Umsetzungshilfen empfehlen wir den Praxisleitfaden Nachhaltigkeit im Deutschlandtourismus.

Ausblick: Mit der EU-weiten „EmpCo-Richtlinie“ (Empowering Consumers für the Green Transistion) werden sich zukünftig die Anforderungen an Nachhaltigkeitszertifikate verändern bzw. verschärfen und eine Reduktion der Label-Landschaft ist zu erwarten. Die EmpCo-Richtlinie tritt ab September 2026 in deutschem Gesetz in Kraft. Weitere Informationen finden Sie hier.

Der Stöffel – ein gewaltiger Steinbruch, in dem über 100 Jahre Basalt abgebaut wurde – präsentiert sich nun als 140 ha großer Kultur- und Landschaftspark. Der Stöffel birgt nicht nur ein in dieser Vollständigkeit einmaliges Ensemble historischer Bauten der Basalt verarbeitenden Industrie, sondern gleichzeitig eine weltweit bedeutende Fossillagerstätte. 25 Millionen Jahre Erdgeschichte werden hier lebendig, erhalten in den Ablagerungen eines Maarsees. Erlebnisräume verschaffen Einblicke in die Industriegeschichte und Themenwege rund um den Park präsentieren Wissen.©Quelle: Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Weiterbildung im Bereich Nachhaltigkeit

Auf unserer E-Learning Plattform TNWissen gibt es Lerneinheiten zu vielen Bereichen der Nachhaltigkeit im Tourismus. Beispielsweise finden Sie dort die Aufzeichnung des Webinars “Nachhaltig handeln und darüber sprechen”, in dem erfolgreiche Kommunikation im Mittelpunkt steht.
Hinter dem Themenblock „Nachhaltigkeit in Betrieben“ verbergen sich sechs spannende Lerneinheiten zu Themen wie „Energieverbrauch reduzieren“, „Regionalität“ und weitere. Hier können Sie sich spielend leicht zu wichtigen Nachhaltigkeitsthemen weiterbilden, die auch für Ihren Betrieb relevant sind. Außerdem gibt es eine gesonderte Lerneinheit zum Thema „Nachhaltige Ferienunterkünfte“.

Die Rubrik Nachhaltigkeit auf TNWissen wird laufend erweitert, um den dynamischen Entwicklungen dieses wichtigen Zukunftsthemas Rechnung zu tragen.

Modul Nachhaltigkeit

In der Touristinformation in Bernkastel-Kues gibt es für Gäste und Urlauber gut aufbereitete Informationen und kompetente Beratung.©Quelle: Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

EmpCo-Richtlinie: Neue Anforderungen an die Nachhaltigkeitskommunikation im Tourismus

Die EU-Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition“ (EmpCo) bringt ab 2026 neue, verbindliche Anforderungen für die Kommunikation von Nachhaltigkeit im Tourismus. Ziel ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor irreführenden Umweltversprechen zu schützen und für mehr Transparenz und Glaubwürdigkeit zu sorgen.
Ab dem 27. September 2026 müssen die neuen Vorgaben verbindlich eingehalten werden.

Was bedeutet das für touristische Akteure in Rheinland-Pfalz?

Die Richtlinie betrifft die gesamte Außendarstellung touristischer Betriebe, Anbieter und Organisationen – von der Website über Social Media bis hin zu Broschüren und Pressearbeit. Nachhaltigkeitsbezogene Aussagen dürfen künftig nur noch verwendet werden, wenn sie klar belegt, nachvollziehbar dargestellt und gegebenenfalls unabhängig überprüft sind.

Pauschale Begriffe wie „nachhaltig“ oder „umweltfreundlich“ ohne konkrete Erläuterung sind künftig nicht mehr zulässig. Auch visuelle Darstellungen (z.B. grüne Farbwelten) oder Formulierungen, die Nachhaltigkeit lediglich suggerieren, können problematisch sein.

Für touristische Betriebe und Destinationen bedeutet das zukünftig vor allem:

  • Konkret statt allgemein: Aussagen müssen präzise formuliert und verständlich erklärt werden.
  • Belege statt Behauptungen: Jede Aussage muss auf nachvollziehbaren Daten oder Maßnahmen basieren.
  • Ganzheitlicher Ansatz: Nachhaltigkeitskommunikation ist keine reine Marketingaufgabe, sondern betrifft mehrere Bereiche – von der Geschäftsführung bis zur Produktentwicklung.

Ein sinnvoller erster Schritt ist eine systematische Überprüfung der bestehenden Kommunikation: Welche Aussagen werden getroffen? Welche Nachweise liegen vor? Wo besteht Anpassungsbedarf?

Chance für mehr Glaubwürdigkeit

Auch wenn die neuen Anforderungen zunächst mit Aufwand verbunden sind, bieten sie langfristig eine große Chance: Nachhaltigkeitskommunikation im Tourismus wird klarer, ehrlicher und vergleichbarer. Akteure, die sich bereits mit nachhaltigem Wirtschaften beschäftigen, können ihr Engagement künftig noch glaubwürdiger sichtbar machen.

Welche Aussagen im konkreten Einzelfall zulässig sind, kann mit rechtlicher Sicherheit nur mit juristischer Unterstützung festgestellt werden.

Ausführliche Infos: Handlungsleitfaden & Webinar-Reihe online ansehen

Zur Unterstützung der Branche hat die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) einen praxisorientierten Handlungsleitfaden veröffentlicht. Dieser richtet sich an touristische Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette – darunter Tourist-Informationen, Destination Management Organisationen, Beherbergungsbetriebe, Gastronomie sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen.

Der Leitfaden soll dabei helfen, Nachhaltigkeit verständlich, glaubwürdig und rechtssicher zu kommunizieren und frühzeitig notwendige Anpassungen in der täglichen Kommunikationsarbeit vorzunehmen.

Titelbild des Handlungsleitfaden zur EmpCo-Richtlinie

Um touristische Akteure frühzeitig auf die neuen Anforderungen vorzubereiten, führte der Deutsche Tourismusverband (DTV) außerdem eine dreiteilige Webinar-Reihe durch, deren Aufzeichnung jetzt bei YouTube verfügbar ist.

Hier geht es zu den Videos auf Youtube (mit dem Aufruf der Videos erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Daten an YouTube übermittelt werden und dass Sie die Datenschutzerklärung gelesen haben):
Webinarreihe: EmpCo-Richtlinie – YouTube

Die Traumschleife Königsfeldschleife ist ein 13 Kilometer langer Premiumwanderweg, der in Rascheid im Hunsrück startet. Auf der Strecke liegt auch der Aussichtsturm Nationalparkblick.©Quelle: Klaus-Peter Kappest / Wanderbüro Saar-Hunsrück

Weiterführende Informationen

Hier befinden sich weiterführende Informationen und Hilfestellungen zum Thema Nachhaltigkeit allgemein sowie im Tourismus.

Informationen zur strategischen Verankerung des Themas Nachhaltigkeit im Allgemeinen bzw. Nachhaltigkeitsstrategien auf verschiedenen Ebenen:

Links zu Themenseiten und Leitfäden zu nachhaltigem Tourismus in Deutschland

Die Traumschleife Königsfeldschleife ist ein 13 Kilometer langer Premiumwanderweg, der in Rascheid im Hunsrück startet. Auf der Strecke liegt auch der Aussichtsturm Nationalparkblick.©Quelle: Klaus-Peter Kappest / Wanderbüro Saar-Hunsrück

Aktuelle Hinweise

Die vergangenen Jahre und der damit einhergehende allgegenwärtige Klimawandel haben sich dramatisch auf den Zustand der Bäume in unseren Wäldern ausgewirkt. Neben zum Beispiel den durch die Borkenkäferplage geschädigten Fichten oder dem Eschentriebsterben sind nun auch zunehmend andere Baumarten, wie Buchen und Eichen, von erheblichen Schädigungen betroffen und die damit verbundenen Gefahren durch Astabbrüche und umstürzende Bäume steigen vielerorts eklatant.
Diese verschärften Bedingungen haben zu Verunsicherung hinsichtlich des Umfangs der Verkehrssicherungspflichten im Wald beigetragen, so dass die gegenwärtige Rechtslage einer Erläuterung bedarf. Durch die mit diesem Schreiben gegebene übersichtliche Darstellung und die Vermittlung des diesbezüglichen Wissens soll erreicht werden

  • Schäden von waldbesuchenden oder anderen Personen, Sachen und Gebäuden abzuwenden
  • Handlungssicherheit für die Beschäftigten zu schaffen und sie vor Regress- und Schadensersatzansprüchen bzw. strafrechtlichen Sanktionen zu schützen
  • Kosten der Verkehrssicherung für die Waldbesitzenden in einem angemessenen Rahmen zu halten, indem die Verkehrssicherung auf die erforderlichen und zumutbaren Maßnahmen begrenzt wird
  • die Waldbesuchenden für die klimabedingten erhöhten Gefahren im Wald zu sensibilisieren

Aktuelle Hinweise zur Verkehrssicherung

Gefahren durch klimakranke Bäume

Textbausteine für die eigene Kommunikation