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Designsystem Rheinland-Pfalz Gold im Tourismus

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Deine Goldene Zeit in Rheinland-Pfalz

Mit „Rheinland-Pfalz Gold“ wurde eine Wirtschaftsstandortmarke für das Land Rheinland-Pfalz entwickelt, mit der sich die Bereiche Wirtschaft, Tourismus und Wein im Wettbewerb der Regionen und Länder um mehr Sichtbarkeit positionieren. Als eine der drei Säulen der Marke trägt der Tourismus eine entscheidende Rolle in der Etablierung dieser und gleichzeitig wird das Tourismusmarketing durch ein geschärftes Markenverständnis gestärkt.

Doch was heißt Gold für unsere Gäste?

Ausgehend von den Werten und Eigenschaften der Marke „Rheinland-Pfalz Gold“ wurde die Marke für den Tourismus übersetzt. Was bietet Rheinland-Pfalz Reisenden und inwiefern hebt es sich von anderen Reisedestinationen ab? Gold zeichnet Rheinland-Pfalz an vielen Stellen aus: goldener Wein, goldener Boden, goldene Sonne, Lebensfreude, Lebensgefühl, Optimismus. Das alles sind Eindrücke und Erlebnisse, die eine Reise für Gäste besonders machen. Diese Essenz wurde im touristischen Markenversprechen werbewirksam festgehalten: „Deine Goldene Zeit“.

Es verspricht den Gästen einzigartige Augenblicke bei ihrer Reise. Diese müssen in der Kommunikation nach außen getragen und in den Regionen, Angeboten und Erlebnissen erfüllt werden.

Im Tourismus erfolgt aktuell die Umsetzung der Wirtschaftsstandortmarke „Rheinland-Pfalz Gold“ auf der Ebene der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (folgend als RPT abgekürzt). Auch die touristischen Regionen und alle Leistungsträger haben die Möglichkeit, sich – als Markenpartner – der Marke anzuschließen. Um in den Köpfen der Zielgruppen ein konsequent einheitliches Bild der Marke zu erzeugen und das touristische Markenversprechen überzeugend nach außen zu tragen, wurden in diesem Designsystem Standards für die touristische Kommunikation definiert und nach dem umfassenden Relaunch der Marke Anfang 2023 vollständig überarbeitet. Sie bieten Orientierung für die Erstellung von Kommunikationsmaßnahmen der RPT sowie für die mögliche Verlängerung von touristischen Jahreskampagnen und werden auf den folgenden Unterseiten ausführlich vorgestellt. Diese klaren Regeln machen die Erstellung von stringenter Kommunikation für alle umsetzenden Personen einfacher und sorgen für gleichbleibend hohe visuelle Qualität. Die Informationen zum Designsystem stehen allen hier im Tourismusnetzwerk zur Verfügung und so werden die Prozesse für eine markenkonforme Kommunikation zudem erheblich beschleunigt.

Die grundlegenden Informationen zur Umsetzung der Wirtschaftsstandortmarke Rheinland-Pfalz Gold können Sie dem Design Manual des MWTEK entnehmen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima ist Markenführer der Wirtschaftsstandortmarke „Rheinland-Pfalz Gold“. Die Nutzung der Marke ist mit dem Ministerium abzustimmen. Sie möchten Markenpartner werden? Dann klicken Sie bitte hier für weitere Informationen zum Markenpartnerprogramm.

Ihre Ansprechpartnerin:

Ricarda Lauer
Ministerium für Wirtschaft, Tourismus,
Energie und Klima
Referat Tourismuspolitik, Tourismusmarketing
Tel: +49  6131-16-5839
E-Mail: Ricarda.Lauer@mwtek.rlp.de mwtek.rlp.de 

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Grundlagen der Kommunikationsstandards im Tourismus

Entscheidend für die Entfaltung der gewünschten Wirkung der Marke „Rheinland-Pfalz Gold“ im Tourismus ist ihre klare Erkennbarkeit auf allen Kanälen und in allen Maßnahmen. Erreicht wird das durch die Einhaltung einiger grundlegender Regeln sowohl konzeptioneller als auch gestalterischer Natur. So wird sichergestellt, dass bei jedem einzelnen Markenkontakt stets die gleichen Assoziationen und positiven Emotionen bei der Zielgruppe erreicht werden. Schritt für Schritt wird so ein klares Bild der Marke in den Köpfen der Menschen gezeichnet, sorgt für Wiedererkennbarkeit und steigert die Attraktivität als Reisedestination.

Neben den Grundlagen hat die RPT je Maßnahmenkategorie spezifische Standards definiert. Sie erfahren mehr dazu auf den folgenden Unterseiten.

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Konzeptionelle Grundlagen

Die konzeptionellen Grundlagen in der touristischen Markenkommunikation dienen vorrangig der eindeutigen und zielgruppengerichteten Profilierung der Marke „Rheinland-Pfalz Gold“ im In- und Ausland. Sie werden direkt zu Beginn jeder Maßnahmenentwicklung berücksichtigt.

Absender der Kommunikation

Absender jeder Maßnahme ist immer die Marke „Rheinland-Pfalz Gold“. Diese muss je Maßnahme mindestens einmal sichtbar werden, entweder über eine Logo-Platzierung in der Maßnahme selbst oder in räumlich naher, offensichtlicher Verbindung wie es beim Account-Logo in Social-Media-Kanälen der RPT der Fall ist. Die korrekte Verwendung des Logos entnehmen Sie bitte dem Design Manual.

Logo Rheinland-Pfalz Gold

Das touristische Markenversprechen

„Deine Goldene Zeit.“ verspricht den Gästen einzigartige Augenblicke bei ihrer Reise. Diese müssen in der Kommunikation nach außen getragen und in den Regionen, Angeboten und Erlebnissen erfüllt werden. Es wird deshalb kommunikationsübergreifend profiliert.

Die definierte Schreibweise mit großem G und abschließendem Punkt ist einzuhalten, ansonsten ist ein flexibler Einsatz, auch in Variationen, erlaubt, z. B.:

„Deine Goldene Zeit beginnt hier: www.rlp-tourismus.de“

„Deine Goldene Zeit im Westerwald …“

Das touristische Markenversprechen hat nicht immer im Wortlaut in jeder Maßnahme zu erscheinen. Es muss dann über die kommunizierten Inhalte erlebbar gemacht werden. Dies ist abhängig von der Maßnahme und dem zur Verfügung stehenden Kommunikationsplatz.

Entlang der Customer Journey der Reisenden ist darauf zu achten, dass es spätestens beim zweiten Kontakt profiliert wird.

Beispiel Profilierung im ersten Markenkontakt:

Printanzeige mit Call to Action: „Deine Goldene Zeit beginnt hier: www.rlp-tourismus.de“

Beispiel Profilierung im zweiten Markenkontakt:

  1. Display Ad mit Call to Action: „Jetzt inspirieren lassen!”
  2. Linkziel Landingpage „Deine Goldene Zeit in Rheinland-Pfalz.” mit profilierendem Storytelling

Während die Marke „Rheinland-Pfalz Gold” im Auslandsmarketing nicht übersetzt wird, kommt das touristische Markenversprechen in der jeweiligen Landessprache zum Einsatz:

EN: Your golden time in Rhineland-Palatinate.

NL: Jouw gouden tijd in Rijnland-Palts.

FR: Votre temps d’or en Rhénanie-Palatinat.

DK: Din gyldne tid i Rheinland-Pfalz

Zielgruppenansprache

Mit der touristischen Markenkommunikation von „Rheinland-Pfalz Gold“ soll gemäß der Sinus-Milieus im Inland das Milieu der Postmateriellen und im Ausland das Meta-Milieu der Intellektuellen angesprochen werden.

Es zeichnet sich durch ein zukunftsgerichtetes Wertesystem und eine hohe Passung zu den touristischen Produkten und Angeboten in Rheinland-Pfalz aus. Ausführliche Informationen zu den Zielgruppen und den definierten Personas finden Sie hier.

Ausschlaggebend für die Kommunikation ist vor allem die hohe Empfindlichkeit dieser anspruchsvollen Zielgruppe auf Werbung. Ist diese aufdringlich oder übertreibend gestaltet, reagiert die Zielgruppe ablehnend, schaut weg und vertreibt sich die Zeit bevorzugt mit etwas anderem. Sonderangebotsformate haben bei dieser Zielgruppe kaum Wirkung und sind zu vermeiden.

Ist die Werbebotschaft allerdings niveauvoll und hochwertig gestaltet, fühlen sich die Postmateriellen bzw. Intellektuellen durchaus davon angesprochen. Bei der Ansprache unter „Rheinland-Pfalz Gold“ lautet die Devise daher: Wirkung statt Werbung.

Das heißt vor allem:

  • Keine laute Werbepräsenz auf den ersten Blick (z.B. Einsatz von Floskeln oder schlechte Bildqualität)
  • Fokus auf inspirierende Inhalte und starke Bildmotive

Ausgewogenheit im Maßnahmenmix: Niveauvolle Inhalte und ansprechende Gestaltung im Zuge nativer Werbeformate wie Advertorials, Reiseberichten, Dokumentationen, etc.

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Gestalterische Grundlagen

Auch die einheitlich hohe Qualität der Kommunikation in der gestalterischen Umsetzung aller Maßnahmen stärkt den positiven Markenkontakt und trägt zur Attraktivität für die Zielgruppen bei.

In der Kreation gilt das definierte Markendesign der Marke „Rheinland-Pfalz Gold“ gemäß des Design Manuals.

Das Logo

Das Logo „Rheinland-Pfalz Gold“ muss je Maßnahme mindestens einmal sichtbar werden, entweder durch die Logo-Platzierung in der Maßnahme selbst oder über eine unmittelbare und klar erkennbare Verbindung, wie z. B. durch das Account-Logo in den Social-Media-Kanälen der RPT.

Die Wortmarke liegt in zwei Varianten vor: Zweizeiliges „Rheinland-Pfalz“ oder einzeiliges „Rheinland-Pfalz“ mit jeweils hochgestelltem „Gold“. Die zweizeilige Variante ist in allen Kreationen bevorzugt zu verwenden, außer die Maßnahme bietet nicht genug Platz, um das Logo seinem Schutzraum entsprechend richtig zu nutzen, wie z. B. in schmalen Websiteheadern. Dann kann auf die einzeilige Variante zurückgegriffen werden.

Die bevorzugte Platzierung des Logos ist unten rechts. Je nach Layout-Prinzip, Inhalten und Medium (z. B. bei einer Bühnenrückwand auf einer Veranstaltung) kann das Logo auch in den anderen Ecken platziert werden. Genauere Informationen finden Sie in den weiterführenden Standards der Maßnahmenkategorien.

Die korrekte Verwendung des Logos entnehmen Sie bitte dem Design Manual.

Logo Rheinland-Pfalz Gold in der Variante zweizeiliges „Rheinland-Pfalz“ mit hochgestelltem „Gold“.Logo Rheinland-Pfalz Gold in der Variante einzeiliges „Rheinland-Pfalz“ mit hochgestelltem „Gold“.

Die Farbwelt

Aus der Dachmarke abgeleitet ist „Gold“ der grundlegende Ankerpunkt in der gesamten Gestaltung, so auch in der Farbgebung. Im Zuge des Redesigns 2023 wurde die bestehende Farbpalette um zwei Akzentfarben ergänzt: Morgenrot und Saphirblau. Der Goldton prägt das Erscheinungsbild maßgeblich. Er wird primär als Farbverlauf, in Text oder nachgelagerten Inhaltsflächen in einfachem Gold eingesetzt. Weinrot wird favorisiert als Sekundärfarbe flexibel ergänzt, Schiefergrau vor allem auf der Website eingesetzt. Morgenrot dient als bevorzugte Akzentfarbe und wird ausschließlich dezent eingesetzt, insbesondere, wenn es um Störer mit konkreter Handlungsaufforderung und besonders starkem Aktivierungscharakter geht.

Da die leuchtende und hochwertige Farbwirkung des Goldverlaufs in großen Flächen im Vierfarbdruck eingeschränkt ist, ist dies zu vermeiden (Ausnahme: Druck in Sonderfarbe). Beachten Sie diesbezüglich die definierten Standards in der Maßnahmenkategorie Print.

Farbpalette mit Gold, Weinrot, Schieferblau und Akzentfarbe Morgenrot. Darunter Balkendiagramm zur Farbgewichtung im Tourismus – Gold dominiert, gefolgt von Weinrot, Schieferblau und Morgenrot.

Der Bildlook und Blendenfleck

Auch in den Bildern wird eine warme und goldene Stimmung transportiert. Um den gewünschten goldenen Bildlook zu erzielen, ist im Zuge des Markendesigns ein eigener Filter für die Bildbearbeitung entwickelt worden. Da im Tourismus Authentizität und ein nicht überzeichnetes Bild der Erlebnisse vor Ort für die Inspiration von Reisenden essenziell sind, wird der Fotofilter vorrangig mit 20 % seiner Stärke auf Bildmotiven angewendet (maximal sind 30 % zu verwenden). Voraussetzung dafür ist, dass die entsprechenden Bearbeitungsrechte vorliegen.

 

Beispiele für ungeeignete Goldfilter mit rotem Kreuz; rechts die korrekte Einstellung: Farbfilter Gold mit 20 % Deckkraft.

Allen Bildern gemeinsam ist der Einsatz von Blendenflecken als visuelle Klammer: auf natürliche Weise – durch den Einfall des goldenen Sonnenlichts innerhalb der Fotografie – oder über eine nachträgliche Bildbearbeitung, in der ein Blendenfleck hinzugefügt wird. Ausgehend von dem Sonnenstand und Lichteinfall des gewählten Motives werden sie entsprechend dort gesetzt, wo ein natürlicher Blendenfleck in Erscheinung treten würde. Sei es direkt vom Himmel herab strahlend oder klein hinter einem Baum hervorlugend. Auch hierbei sind die entsprechenden Bearbeitungsrechte vonnöten.

Anleitung in drei Schritten zum Hinzufügen eines Blendenflecks: Schwarze Ebene im Modus „Negativ multiplizieren“ anlegen, Renderfilter „Blendenflecke“ auswählen und Helligkeit sowie Winkel anpassen.

Beispiel für den Einsatz eines Blendenflecks: Das gleiche Bild zweimal: einmal ohne Blendenfleck, einmal mit.

Das Gestaltungs- und Stimmungselement Lichtreflexe

Als zusätzliches Gestaltungselement im Markendesign dienen leicht transparente Kreiselemente, die die Assoziation von Lichtreflexen der Sonne transportieren. Ihr Einsatz ist detailliert im Design Manual der Marke Rheinland-Pfalz Gold festgehalten und eine vordefinierte Lichtreflex-Datei steht im Logokoffer zur Verfügung.

Die wichtigsten Regeln für den Einsatz in der touristischen Kommunikation sind:

  • Die Lichtreflexe werden ausschließlich auf Bildern platziert.
  • Die Stärke der Transparenz und ihrer Abstufungen ist dem Bildhintergrund anzupassen. Je dunkler das Bildmotiv, desto transparenter die Lichtreflexe.

 

Es gibt verschiedene Einsatzmöglichkeiten für das Gestaltungselement Lichtreflexe:

A) In Kombination mit dem Logo ist eine feststehende Anordnung der Lichtreflexe vorgeschrieben, die nicht veränderbar ist und vorzugsweise in der unteren rechten Ecke des Formats platziert wird. Der sogenannte „Hauptlichtreflex“ gibt dem Logo festen und einheitlichen Stand in Layouts mit vollflächigen Bildmotiven.

B) Als Stellfläche für Texte können die Lichtreflexe als Transparenzbühne dienen. In diesem Fall können sie unter Berücksichtigung der Verwendungsregeln im Design Manual flexibel im Format angeordnet werden.

C) Im Bewegtbild werden die Lichtreflexe animiert im Abbinder eingesetzt (s. Maßnahmenkategorie Bewegtbild).

D) Im Bild können Lichtreflexe außerdem als Stimmungselement eingesetzt werden. Je nach Lichtstimmung und Bildausschnitt des Motivs, auf dem die Lichtreflexe stehen, muss eine Anpassung der Glow-Farbstufen, der einzelnen Deckkraftwerte und der Platzierung vorgenommen werden. Sie können jeweils in die unteren Ecken gesetzt werden, die bevorzugte Platzierung ist dabei unten rechts. Zudem sind die Lichtreflexe stets im Anschnitt zu setzen. 

Beispiele für die im Text beschriebenen vier Einsatzmöglichkeiten für das Gestaltungselement Lichtreflexe.

Das Bühnen- und Kampagnenlayout

Das Markendesign von Rheinland- Pfalz Gold bietet zwei Layoutformen an:

  1. Das Bühnen-Layout
    für Digital- und Printmedien. Die Bühnen in Form von Farbflächen tragen Texte oder Icons und können mit Bildmotiven kombiniert werden.
  2. Das Kampagnen-Layout
    für vollflächige Imagemotive, die mit großen Bildern und Headlines kommunizieren. Die Lichtreflexe tragen den Gedanken der goldenen Farbe auf die Bildwelt weiter.

Da die Kommunikation im Tourismus insbesondere durch starke Bildmotive und somit inspirierende Einblicke in die Erlebnisse in unserem Land lebt, ist das Kampagnen-Layout grundlegend zu bevorzugen. In Abbindern oder auf nachgelagerten Inhaltsebenen, wenn der Fokus auf Texte und Gestaltungselemente ohne Bildmotiv gelegt werden soll und diese einen klaren Stand benötigen, kommt das Bühnen-Layout zum Einsatz. Ein Beispiel dafür ist der Abbinder in Social Media Beiträgen.

Mehr Informationen finden Sie in den Standards innerhalb der einzelnen Maßnahmenkategorien.

Je ein Beispielbild für einen Social Media Abbinder und einen Broschürentitel.

Die Schrift

Für den stringenten Markenauftritt ist die Verwendung einer zur Marke passenden und differenzierenden Schrift elementar. Wir verwenden daher durchgehend die Graphit von HVD Fonts – eine funktionale, gut ausgebaute Grotesk-Schrift mit einem hohen Wiedererkennungswert und dadurch eindeutigen Markenattributen.

Das typografische Konzept basiert auf Klarheit und einem mutigen Selbstbewusstsein – das zeigt sich insbesondere in der Wahl der Schriftschnitte aus der Schriftfamilie. Es gelten folgende Schriftschnitte:

  • Headlines: Graphit Black – immer mit Satzzeichen, vorrangig Punkt, am Ende
  • Pre- und Sublines, Störer: Graphit Bold
  • Copytexte normal: Graphit Regular
  • Copytext-Highlights: Graphit Bold
  • URLs: Graphit Bold

Das Selbstbewusstsein spiegelt sich auch im Umgang mit Headlines wider: Gemäß der Corporate Language der Dachmarke werden an deren Ende Punkte gesetzt, wenn kein anderes Satzzeichen genutzt wird. Dies gilt auch, wenn die Überschrift kein vollständiger Satz ist, z. B. „Die schönsten Burgen.” oder „Endlich Sommer.” 

Auch in der Schriftfarbigkeit liegt der Fokus auf Klarheit. Präferierte Schriftfarbe ist Weiß auf goldenen und dunklen Hintergründen, sowie auf Bildmotiven. Es muss sichergestellt sein, dass der Hintergrund einen ausreichenden Kontrast bietet, damit sich die Schrift für gute Lesbarkeit ausreichend davon abhebt. Auf Bildmotiven können dafür dezent eingesetzte Schlagschatten genutzt werden.

Konkrete Farbregelungen für die Schrift sind im Bedarfsfall innerhalb der einzelnen Maßnahmenkategorien definiert.

 

Beispiele für die Schriftart Graphit in Headline, Sub-Headline, Text, URL und Störern.

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Standards für die Kommunikation der RPT

Aufgabe der RPT ist es, das Bundesland als attraktive Reisedestination zu vermarkten und die Markengeschichte der Wirtschaftsstandortmarke für den Tourismus weiterzuerzählen. Eine stringente Markenkommunikation mit durchgängig hoher Qualität und klarer Zielgruppenansprache unter der Marke „Rheinland-Pfalz Gold“ ist dafür essenziell. Sie gibt der Marke ein Gesicht und schafft Wiedererkennbarkeit – auch im internationalen Auftritt.

Um das dauerhaft zu gewährleisten, haben wir einige Standards für die Kommunikation definiert, die sowohl im In- als auch im Auslandsmarketing ihre Anwendung finden sollen.

Die Marke „Rheinland-Pfalz Gold“ im Tourismus soll kanalübergreifend erlebbar sein, die Anforderungen an die grafische Erstellung der Maßnahmen variieren je nach Kanal oder Medium. Aus diesem Grund sind Standards für die fünf Maßnahmenkategorien Print, Social Media, Onlinemarketing/Web, Video sowie Audio entwickelt worden, zu denen Sie auf den Unterseiten mehr erfahren.

Für die Contenterstellung selbst dient das Content Manual der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH als Orientierung.  

Ihre Ansprechpartnerin

Anja Wendling
Stellv. Geschäftsführerin/ Marketingleiterin
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„Rheinland-Pfalz Gold“ in Print-Medien

Das gedruckte Medium ist für die definierten Zielgruppen des Postmateriellen Milieus bzw. des Milieus der Intellectuals (Intellektuellen) weiterhin ein starker Markenkontakt. Die Umsetzung der Printkommunikation der RPT im In- und Ausland folgt einigen einfachen Regeln, die wir Ihnen hier beschreiben und in Anwendungsbeispielen zeigen..

Broschüren

Titelgestaltung

  • Konsequente Platzierung des zweizeiligen Logos auf dem „Hauptlichtreflex“ unten rechts
  • Verwendung der Schrift Graphit analog den definierten Hierarchien:
    Headlines: Graphit Black – immer mit Satzzeichen, vorrangig Punkt, am Ende
    Pre- und Sublines, Störer: Graphit Bold
    Copytexte normal: Graphit Regular
    Copytext-Highlights: Graphit Bold
    URLs: Graphit Bold
  • Platzierung der Schrift in Weiß direkt auf dem Motiv, dabei ist auf ausreichenden Kontrast zum Hintergrund zu achten
  • Einsatz des Kampagnen-Layouts, also vollflächige Nutzung eindrucksvoller Bildmotive
  • Platzierung des touristischen Markenversprechens unten links
  • Grundsätzlicher Verzicht auf den Einsatz von Störern

Zwei Beispiele für den korrekten Einsatz der oben beschriebenen Elemente auf der Titelseite von Printbroschüren.

Innenseiten-Gestaltung

Grundlegend dienen die Broschüren der RPT der Inspiration der Zielgruppen zu den einzigartigen Erlebnissen im Land. Daher wird auch in der Kreation auf eine inspirierende Gestaltung geachtet. Dazu tragen bei:

  • Viel Weißraum und Luft nach oben auf den Seiten
  • Großflächige, qualitativ hochwertige Bilder
  • Große gestalterische Freiheit im Editorial-Stil durch Einsatz von Gestaltungselementen

Darüber hinaus gelten für die Innenseiten folgende konkreten Standards:

  • Verwendung der Schrift Graphit analog den definierten Hierarchien:
    Headlines: Graphit Black – immer mit Satzzeichen, vorrangig Punkt, am Ende
    Pre- und Sublines, Störer: Graphit Bold
    Copytexte normal: Graphit Regular
    Copytext-Highlights: Graphit Bold
    URLs: Graphit Bold
  • Schriftfarbe auf weißem Hintergrund: Gold
  • Schriftfarbe auf Bild oder Farbfläche: Weiß
  • Platzierung der Paginierung in den oberen, äußeren Seitenecken
  • Keine großflächigen Goldflächen in CMYK

Drei Beispiele für den korrekten Einsatz der oben beschriebenen Elemente auf Innenseiten von Printbroschüren.

Sonderfälle:

Bei der Umsetzung von barrierefreien Druckstücken ist die Gestaltung gesondert zu betrachten und darf z. B. in den definierten Schriftgrößen abweichen.

Native Printformate

Advertorials und ähnliche native Werbeformate eignen sich hervorragend, um unsere inspirierenden Geschichten zu erzählen und die werbesensiblen Zielgruppen der Postmateriellen und Intellektuellen zu erreichen. Sie haben eine hohe Glaubwürdigkeit und die Lesenden nehmen sich die Zeit, die Inhalte zu erfassen. Um bei einer Schaltung den Eindruck des redaktionellen Storytellings aufrecht zu erhalten, soll sich die Gestaltung daher an dem je Magazin variierenden Look orientieren. Das touristische Markenversprechen muss nicht wörtlich erscheinen, es wird inhaltlich aufgeladen.

Die Gestaltung ist somit eher frei, muss jedoch folgende Standards berücksichtigen: 

  • Logo, Farbwelt und Bildwelt aus dem Markendesign sind zu verwenden 
  • Das zweizeilige Logo sitzt präferiert unten rechts im Format, Weiß auf Goldverlauf oder Goldverlauf auf Weiß, Platzierung auf Bildmotiven nur unten rechts mit „Hauptlichtreflex“ 
  • Schutzraum des Logos analog Design Manual 
  • Layout und Typografie analog dem jeweiligen Trägermedium 

Beispiele für die Gestaltung von Advertorials und nativen Werbeformaten nach den oben beschriebenen Kriterien.

Schaltungen im Auslandsmarketing:

Das Logo wird stets in seiner definierten Form genutzt, eine übersetzte Version steht nicht zur Verfügung. Daher ist sicherzustellen, dass Rheinland-Pfalz wörtlich in den Texten immer mindestens einmal in der entsprechenden Landessprache verwendet wird.

Anzeigen

  • Konsequente Platzierung des zweizeiligen Logos auf dem „Hauptlichtreflex“ unten rechts
  • Verwendung der Schrift Graphit analog den definierten Hierarchien:
    Headlines: Graphit Black – immer mit Satzzeichen, vorrangig Punkt, am Ende
    Pre- und Sublines, Störer: Graphit Bold
    Copytexte normal: Graphit Regular
    Copytext-Highlights: Graphit Bold
    URLs: Graphit Bold
    (Ausnahme: Eigens definierte Kampagnen-Looks wie z. B. bei der Zahlenmechanik der Jahreskampagnen 2023 und 2024)
  • Platzierung der Schrift in Weiß direkt auf dem Motiv, dabei ist auf ausreichenden Kontrast zum Hintergrund zu achten
  • Einsatz des Kampagnen-Layouts, also vollflächige Nutzung eindrucksvoller Bildmotive
  • Platzierung des touristischen Markenversprechens und der URL unten links

Zwei Beispiele für die Anzeigengestaltung nach den vorgegebenen Kriterien.

Schaltungen im Auslandsmarketing:

Das Logo wird stets in seiner definierten Form genutzt, eine übersetzte Version steht nicht zur Verfügung. Daher ist sicherzustellen, dass Rheinland-Pfalz wörtlich in den Anzeigentexten immer mindestens einmal in der entsprechenden Landessprache verwendet wird.

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„Rheinland-Pfalz Gold“ in den Sozialen Netzwerken

Die Sozialen Netzwerke bilden einen wichtigen Stützpfeiler in der touristischen Markenkommunikation. Die inspirierend formulierten und gestalteten Beiträge in der Redaktion machen neugierig auf die einzigartigen Erlebnisse, Natur und Kultur in Rheinland-Pfalz. Außerdem werden über gezielte Social Ads konkrete Themen oder Angebote zielgruppengerichtet beworben.

In den sozialen Medien spielen wir den Faktor Freiheit gegenüber starren Gestaltungsregeln voll aus. Damit die Wiedererkennbarkeit gewährleistet bleibt, sind für die Kanäle im In- und Ausland gewisse Standards definiert.

Grundlegend soll kanalübergreifend ein immer stärkerer Fokus auf Bewegtbildinhalte gelegt werden, da diese sich positiv auf die Reichweite auswirken und zudem noch mehr Chancen zum visuellen Storytelling eröffnen. Um in dem schnelllebigen Umfeld den Fokus auf die relevanten Inhalte zu legen, wird in diesen Videomaßnahmen auf das Intro verzichtet.

Zur Profilierung des touristischen Markenversprechens in den Sozialen Netzwerken werden im In- und Ausland folgende Hashtags verwendet:

D: #RLPGoldeneZeit

EN: #RLPgoldentime

NL: #RLPgoudentijd

FR: #RLPtempdor

Darüber hinaus kommt in der Social Media Redaktion der Dachmarken-Hashtag #rlpGOLD zum Einsatz. 

Instagram Redaktion

Feed-Beiträge

Es gelten folgende Standards für die Beitragserstellung:

  • Keine Logoplatzierung in den Beiträgen, da es im Account-Logo sichtbar ist
  • Platzierung des touristischen Markenversprechens über den jeweiligen Hashtag im Beitragstext
  • Startbild immer ohne werbliche Elemente, der Fokus liegt auf dem starken Bildmotiv
  • Verwendung überlappender Bilder über einzelne Carousel-Slides hinweg für ein mitreißendes Scroll-Erlebnis
  • Abwechslungsreiche Gestaltung mit eindrucksvollen Bildmotiven. Auf die Nutzung von Lichtreflexen als Stimmungselement wird in Social Media verzichtet.
  • Gestaltung in den Hausfarben sowie der Hausschrift in Weiß und den definierten Schriftschnitten (Hierarchien gemäß 1.2. Gestalterische Grundlagen: Headlines: Graphit Black, Pre- und Sublines, Störer: Graphit Bold, etc.)
  • Verwendung des Abbinders mit touristischem Markenversprechen und Störer im Bühnen-Layout am Ende von Carousel Posts

Zwei Beispiele für Feedbeiträge nach den oben beschriebenen Kriterien.

 

Reels

Es gelten folgende Standards für die Reelerstellung:

  • Keine Logoplatzierung in der Gestaltung, da es im Account-Logo sichtbar ist
  • Gestaltung mit Elementen in den Hausfarben sowie der Hausschrift in Weiß
  • Musikwahl und Sound-Design passend zum Ambiente des Bewegtbildmaterials

 

Stories

Es gelten folgende Standards für die Storyerstellung:

  • Keine Logoplatzierung in der Gestaltung, da es im Account-Logo sichtbar ist
  • Keine Verwendung des Markenversprechens, dieses muss auf der nachgelagerten Inhaltsebene profiliert werden
  • Gestaltung in den Hausfarben sowie der Hausschrift in Weiß und den definierten Schriftschnitten (Hierarchien gemäß 1.2. Gestalterische Grundlagen: Headlines: Graphit Black, Pre– und Sublines, Störer: Graphit Bold, etc.) 
  • Berücksichtigung einer visuell ansprechenden Abwechslung mit den definierten Gestaltungselementen des Markendesigns
  • Regelmäßige Mischung aus Stories mit und ohne interaktive Elemente

In regelmäßigen Abständen veröffentlicht die RPT zudem Stories mit einem integrierten Sprecher. Darin wird der definierte Jingle von „Rheinland-Pfalz Gold“ sowie das gesprochene Markenversprechen genutzt (mehr Information in der Maßnahmenkategorie Audio). In diesen Sprecher-Stories wird zudem die definierte Outro-Kurzversion verwendet (mehr Information in der Maßnahmenkategorie Bewegtbild).

Beispiel für das Layout einer Instagram-Story.

Facebook Redaktion

Es gelten folgende Standards für die Beitragserstellung:

  • Keine Logoplatzierung in den Beiträgen, da es im Account-Logo sichtbar ist
  • Abwechslungsreiche Gestaltung mit eindrucksvollen Bildmotiven. Auf die Nutzung von Lichtreflexen als Stimmungselement wird in Social Media verzichtet.
  • Gestaltung in den Hausfarben sowie der Hausschrift in Weiß und den definierten Schriftschnitten (Hierarchien gemäß 1.2. Gestalterische Grundlagen: Headlines: Graphit Black, Pre– und Sublines, Störer: Graphit Bold, etc.) 
  • Stärkere Integration von Bewegtbild in der Redaktion gewünscht (es gelten die Video-Standards).

Das touristische Markenversprechen wird in allen Beiträgen über den jeweiligen Hashtag integriert. Bei längeren Beitragstexten ist dieser mobil nur nach Ausklappen des Textes sichtbar. Darum ist darauf zu achten, dass das touristische Markenversprechen in einer regelmäßigen Frequenz am Textanfang integriert wird, sodass dieses auch ohne Ausklappen sichtbar ist.

Beispiel für einen Facebook-Beitrag.

Pinterest

Klassische Pins

Es gelten folgende Standards für die Beitragserstellung:

  • Keine Logoplatzierung in den Pins, da es im Account-Logo sichtbar ist
  • Flexibles Designspiel über 1 bis 5 Slides in der Pin-Kreation möglich. Auf die Nutzung von Lichtreflexen als Stimmungselement wird in Social Media verzichtet.
  • Gestaltung in den Hausfarben sowie der Hausschrift in Weiß und den definierten Schriftschnitten (Hierarchien gemäß 1.2. Gestalterische Grundlagen: Headlines: Graphit Black, Pre– und Sublines, Störer: Graphit Bold, etc.) 
  • Verwendung des Abbinders mit touristischem Markenversprechen und Störer im Bühnen-Layout am Ende von Carousel Pins

Zwei Beispiele für die Beitragserstellung in Pinterest.

Beispiel für die Beitragserstellung in Pinterest.

Pinterest Videos

Für einen verstärkten Fokus auf inspirierendes Bewegtbild werden auch auf Pinterest zunehmend Videos eingesetzt. Sie überzeugen durch starkes Bildmaterial und vor allem dadurch, dass sie durch Tipps einen konkreten Mehrwert für ein Reiseerlebnis bieten.

Es gelten folgende Standards für die Videoerstellung:

  • Keine Logoplatzierung in den Pins, da es im Account-Logo sichtbar ist
  • Slideshow-artige Animation mit flexiblem Designspiel
  • Musikwahl und Sound-Design passend zum Ambiente des gezeigten Erlebnisses
  • Verwendung der Outro-Kurzversion

Pinterest unterscheidet sich in seiner Followerschaft und deren Nutzerverhalten deutlich von den Kanälen Instagram und Facebook – insofern, dass selten der Kanalfeed konsequent verfolgt wird. Daher wird bei Pinterest Videos die Outro-Kurzversion genutzt, um die Profilierung des Markenversprechens auch für die Menschen sicherzustellen, die bislang noch nicht mit dem Pinterest-Kanal in Berührung gekommen sind.

Social Media Ads

Neben der Social Media Redaktion werden ebenfalls die bezahlten Werbemöglichkeiten der Plattformen für die Kommunikation im Tourismus genutzt. Die einzelnen Ad-Formate werden stets in der passenden Platzierung ausgespielt, d. h. Carousel Ads ausschließlich im Feed. Die automatische Ausspielung in anderen Formaten erfolgt nicht.
Im Gegensatz zu redaktionellen Inhalten ist bei Social Media Ads die goldene Markenwahrnehmung essenziell für die Profilierung von „Rheinland-Pfalz Gold“, weshalb die markenbildenden Designelemente bereits ab dem ersten Sichtbereich und durchgehend in attraktiver Abwechslung verwendet werden.

Carousel Ads auf Instagram und Facebook

Es gelten folgende Standards für die Ad-Erstellung:

  • Keine Logoplatzierung in den Ads, da es im Account-Logo sichtbar ist
  • Abwechslungsreiche Gestaltung mit eindrucksvollen Bildmotiven. Auf die Nutzung von Lichtreflexen als Stimmungselement wird in Social Media verzichtet. 
  • Verwendung überlappender Bilder über einzelne Carousel-Slides hinweg für ein mitreißendes Scroll-Erlebnis
  • Gestaltung in den Hausfarben sowie der Hausschrift in Weiß und den definierten Schriftschnitten (Hierarchien gemäß 1.2. Gestalterische Grundlagen: Headlines: Graphit Black, Pre- und Sublines, Störer: Graphit Bold, etc.)
    (Ausnahme: Eigens definierte Kampagnen-Looks wie z. B. bei der Zahlenmechanik der Jahreskampagnen 2023 und 2024)
  • Verwendung des Abbinders mit touristischem Markenversprechen und Störer im Bühnen-Layout

Beispieldarstellung eines Carousel-Ads.

 

Video-, Reel- und Story-Ads auf Instagram und Facebook

Der Fokus liegt bei allen Ad-Formaten auf inspirierendem Bewegtbildmaterial. Bei Story-Ads kann statisches Bildmaterial z. B. über Zoom oder Einblendungen animiert werden, sollte kein Bewegtbild zum gewünschten Inhalt verfügbar sein. Automatisch generierte Story-Ads sind strikt zu vermeiden.

Für die Erstellung gelten folgende Standards:

  • Keine Logoplatzierung in den Ads, da es im Account-Logo sichtbar ist
  • Gestaltung mit Elementen in den Hausfarben sowie der Hausschrift in Weiß 
  • Musikwahl und Sound-Design passend zum Ambiente des gezeigten Erlebnisses
  • Verwendung der Outro-Kurzversion

YouTube Shorts

Der Fokus liegt auf inspirierendem Bewegtbildmaterial. Es gelten folgende Standards für die Erstellung:

  • Keine Logoplatzierung in der Gestaltung, da es im Account-Logo sichtbar ist
  • Gestaltung mit Elementen in den Hausfarben sowie der Hausschrift in Weiß
  • Musikwahl und Sound-Design passend zum Ambiente des Bewegtbildmaterials
  • Verwendung der Outro-Kurzversion

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„Rheinland-Pfalz Gold“ online

Neben den Sozialen Netzwerken ist auch bei Onlinemarketing-Maßnahmen auf eine stringente und zudem maßnahmen- wie auch kanalgerechte Markenkommunikation zu achten.

Display Ads (statisch)

Da Display Ads in sehr unterschiedlichem Umfeld erscheinen, ist eine stringente Gestaltung hier unerlässlich. Die Wiedererkennbarkeit wird durch den konsequenten Einsatz des Hauptlichtreflexes mit Logo und der Bildwelt sichergestellt. Auch die immer gleiche Headline-Typografie unterstützt den Markenauftritt. Für die Erstellung gilt:

  • Platzierung von „Hauptlichtreflex“ und Logo erfolgt am unteren Bildrand, aufgrund von speziellen Formaten kann die Logoplatzierung mittig sein
  • Verwendung der einzeiligen Logovariante bei niedriger Formathöhe möglich
  • Nutzung des Kampagnen-Layouts mit eindrucksvollem Bildmaterial
  • Morgenroter, runder Störer mit weißer Schrift für extra starke Aufmerksamkeit
  • Keine wörtliche Integration des touristischen Markenversprechens

Wichtig: Im Hinblick auf die werbesensible Zielgruppe im Tourismus ist das Format der Display Ads grundlegend zu reflektieren und zu prüfen, ob durch eine andere Maßnahme die gewünschten Kommunikationsziele zielgruppengerechter erreicht werden können, indem ein stärkerer Fokus auf Storytelling und Inspiration gelegt werden kann.

Beispiele für statische Display-Ads im Quadratischen Format.

Beispiele für statische Display-Ads im Hochformat.

Display Ads (responsiv)

Da sich diese Ads automatisch an den auf der jeweiligen Werbeplattform verfügbaren Platz anpassen, ist der Gestaltungsfreiraum bei dieser Maßnahme eingeschränkt. Für die Erstellung der einzelnen Assets sind konkrete Standards definiert, um bei dem vielseitigen Einsatz eine möglichst hohe Stringenz in der Qualität zu erreichen.

Das wichtigste Asset ist das spannende, inspirierende und qualitativ hochwertige Bildmotiv. Darüber hinaus gilt:

  • Keine Logoplatzierung in der Grafik
  • Logo-Asset: Goldenes, zweizeiliges Logo auf Weinrot
  • Integration des Stimmungselements Lichtreflexe im Bildmotiv. Für die Nutzung steht ein Lichtreflex-Bundle zur Verfügung, dessen Einsatz je nach Bildmotiv zu prüfen ist
  • Prägnante, inspirierende Texte
  • Keine Nennung des touristischen Markenversprechens, dieses muss im Linkziel erleb- und sichtbar werden
  •  Nutzung der Akzentfarbe Morgenrot für die Call-to-Action-Elemente der Display Ad für starken Aktivierungscharakter im Werbeumfeld (Farbcode RGB 246 / 72 / 64, HEX #f64840

Wichtig: Im Hinblick auf die werbesensible Zielgruppe im Tourismus ist das Format der Display Ads grundlegend zu reflektieren und zu prüfen, ob durch eine andere Maßnahme die gewünschten Kommunikationsziele zielgruppengerechter erreicht werden können, indem zum Beispiel ein stärkerer Fokus auf Storytelling und Inspiration gelegt werden kann.

Drei Beispiele für responsive Display-Ads.

Website

Auch der Webauftritt der RPT soll die Profilierung der Marke „Rheinland-Pfalz Gold“ im Tourismus bestmöglich unterstützen. Hierzu gehört:

  • Fokus auf inspirativem Storytelling, welches das touristische Markenversprechen erlebbar werden lässt.
  • Einsatz von starken Bildmotiven, die dem in den gestalterischen Grundlagen definierten Bildlook entsprechen (vorausgesetzt die Bearbeitungsrechte liegen vor)
  • Bei Headermotiven: Platzierung des Stimmungselements Lichtreflexe am rechten unteren Bildrand sowie Bildfokus in der Mitte, um responsive Wirkung gewährleisten zu können.

Prominente Platzierung des Logos für eine klare Absenderschaft.

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„Rheinland-Pfalz Gold“ im Bewegtbild

Videos leben durch die bildgewaltigen Aufnahmen der beeindruckenden Natur- und Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz, goldene Lichtstimmung, authentische Personenaufnahmen und die eingefangenen Emotionen. Über vordefinierte Gestaltungselemente wird zudem das Markendesign der Marke im In- und Ausland integriert.

Für Videos stehen ein Intro sowie Outro-Versionen mit dem gesprochenen Markenversprechen und Gold-Jingle zur Verfügung. Die Audiomarke darf nicht vom Outro getrennt werden. Insbesondere im Social Media Bereich wird eine Outro-Kurzversion genutzt, in der das Logo – zugunsten der Video-Länge und da es bereits im Account-Logo angezeigt wird – nicht erscheint. Das Intro wird im Social Media Bereich (z. B. bei Reels, Video-Ads, Stories) nicht genutzt.

Folgende Formate stehen zur Verfügung:

  • Intro und Outro-Vollversion in 16:9 (FullHD 1920 x 1080 px oder 4K, wenn möglich 3840 x 2160 px) für längere, redaktionelle Videos/Imagevideos auf YouTube, Website, etc.
  • Outro-Kurzversion in 4:5 (1080 x 1350 px), 9:16 (1080 x 1920 px) sowie 1:1 (1080 x 1080 px) für Social Media Formate

Für erklärende Textinhalte kann bei Bedarf auf Einblendungen als Bauchbinde zurückgegriffen werden. Diese werden auf dem individuellen Videomaterial in der Hausschrift in Weiß platziert, daher ist auf eine gute Lesbarkeit und ausreichend Kontrast zu achten.

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„Rheinland-Pfalz Gold“ im Ohr

Inspiration kann über alle Sinne erzeugt werden. Um in den Köpfen der Zielgruppen ein starkes Bild der Marke „Rheinland-Pfalz Gold“ im In- und Ausland zu zeichnen, wird neben visuellen, wiederkehrenden Elementen auch auf markante Audio-Inhalte gesetzt, die im Bewegtbild und weiteren Werbeformaten zum Einsatz kommen.

Dabei handelt es sich um das gesprochene Markenversprechen sowie den Gold-Jingle, der definierten Audiomarke für „Rheinland-Pfalz Gold“ im Tourismus. Sie werden stets in Kombination eingesetzt und sind nicht getrennt voneinander zu verwenden.

 

Schaltungen im Auslandsmarketing:

Die Audiomarke steht ebenfalls in Englisch, Französisch und Niederländisch zur Verfügung.

Radiowerbung

Der Markenname „Rheinland-Pfalz Gold“ wird im Radio nicht erwähnt, stattdessen erfolgt die akustische Profilierung von „Rheinland-Pfalz“. Darüber hinaus gelten folgende Standards:

  • Nennung des Bundeslandes am besten innerhalb der ersten drei Sekunden des Spots
  • Verwendung des gesprochenen Markenversprechens + Jingle am Ende
  • Nur ein klarer Call to Action pro Spot
  • Empfehlung: kurze, einfach merkbare URLs verwenden
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Die touristischen Jahreskampagnen unter „Rheinland-Pfalz Gold“

Jede Kampagne der RPT wird aus der Marke „Rheinland-Pfalz Gold“ heraus entwickelt und trägt so zur Stärkung und Verbreitung dieser bei. „Rheinland-Pfalz Gold“ befindet sich in der Markenetablierung und um sie erfolgreich in den Köpfen der Zielgruppen zu verankern, bedarf es einer konsequenten und einheitlichen Kommunikation über alle Maßnahmen und Kanäle. So kann sich Rheinland-Pfalz von anderen Reisedestinationen dauerhaft differenziert positionieren und sichtbar werden. Deshalb transportiert idealerweise jede Maßnahme die Werte und Strahlkraft der Marke. So auch alle touristischen Jahreskampagnen.

Jahreskampagne 2023, 2024 und 2025

Das touristische Markenversprechen „Deine Goldene Zeit“ verspricht Reisenden einzigartige Augenblicke. Die touristische Jahreskampagne 2023 legte den Fokus klar auf diese Reiseanlässe und das emotionale Momentum des Erlebnisses vor Ort in den Regionen. Diese Idee wird auch für die folgende Kampagne im Jahr 2024 und 2025 fortgeführt. Ganz in diesem Sinne präsentiert sie die besonderen Momente, die das Erlebnis der Reisenden ausmachen und sie die Zeit im klassischen Sinne gerne vergessen lassen. Das übergeordnete Kampagnennarrativ lautet daher: „Miss das Leben in Momenten“. Es tritt im Wortlaut nicht in Erscheinung, sondern wird über passende Inhalte, die sogenannten goldenen Momente, und inspirierende Motive sowie Texte übersetzt.

Im Kampagnenmanual finden Sie alle Informationen dazu. Hier haben wir Ihnen Tipps für die sprachliche und bildliche Ausleitung zusammengestellt und mit Do’s und Dont’s veranschaulicht. Zudem werden praktische Text- und Anwendungsbeispiele vorgestellt, die sowohl die Kommunikation der RPT als auch die Möglichkeit der Verlängerung zeigen.

 

Jetzt Kampagnenmanual herunterladen

Kampagnenverlängerung

Ob Region, Ort oder Leistungsträger – auch 2025 sind Sie dazu eingeladen, die Jahreskampagne der RPT zu verlängern und in der eigenen Kommunikation zu nutzen. Durch den gemeinsamen Auftritt unter „Rheinland-Pfalz Gold“, nun unter dem neuen Markendesign, haben wir die Chance, das volle touristische Potenzial unseres Bundeslandes auszuschöpfen. Die Synergien in der Kommunikation steigern die Sichtbarkeit und schonen zudem die Ressourcen bei der Erstellung. Gemeinsam kommunizieren wir mit klaren Botschaften an die Gäste und stärken so die Wiedererkennbarkeit der Marke wie auch die Identifikation mit den Angeboten. Indem touristische Angebote gebündelt werden, steigern wir die Attraktivität für die Zielgruppen und bieten ihnen durch das übergeordnete touristische Markenversprechen Orientierung bei der Reiseentscheidung. Nicht zuletzt stärkt der gemeinsame Auftritt die Differenzierung vom nationalen und internationalen Wettbewerb.

Kurz gesagt: Gemeinsam erreichen wir mehr Menschen und können besser überzeugen.

Um diese Vorteile und Chancen zu nutzen, ist es wichtig, dass auch in der Kampagnenverlängerung die Marke „Rheinland-Pfalz Gold“ konsequent profiliert wird. Hierfür wurden ebenfalls Standards für die Umsetzung definiert. Grundlegend gilt:

  • „Rheinland-Pfalz Gold“ ist Hauptabsender der Kommunikation
  • Möglichkeit zum Co-Branding von Maßnahmen mit dem eigenen Logo über ein vordefiniertes, grafisches Element (runde Trägerfläche) und eigene Ziel-URLs in den Call to Actions

Im Kampagnenmanual finden Sie alle Informationen zur Jahreskampagne 2025 sowie anschauliche Anwendungsbeispiele, wie eine Verlängerung erfolgen kann. Diese bedarf der Freigabe durch die RPT. Bitte melden Sie sich dafür per Mail bei Melanie Ahr.  Sie steht Ihnen zudem bei allen Fragen zur Umsetzung vorab gerne zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartnerin

Melanie Ahr
Projektmanagerin Kampagnenmanagement
+49  261-91520-27