
Unter dem Titel „Der 8. Sinn“ startete die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT) im November eine Video-Kampagne zum Thema Barrierefreiheit. Auf humorvolle Art und Weise werden typische Szenen aus dem Alltag dargestellt, die im Leben zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen oftmals nicht ganz optimal verlaufen. Der 8. Sinn steht für den Sinn, der uns helfen soll das Miteinander zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen zu vereinfachen bzw. zu normalisieren.
Ziel der Kampagne war es, die Aufmerksamkeit zur Barrierefreiheit in der breiten Öffentlichkeit und nicht bloß bei der Zielgruppe zu steigern. Außerdem trägt das im beschaulichen Örtchen St. Martin an der Südlichen Weinstraße gedrehte Video durch den Transport der Kernthemen Wein / Weingenuss und Lebensfreude zur Imagebildung Rheinland-Pfalz bei.
Das Ziel, mit der Botschaft möglichst viele Menschen zu erreichen, wurde durch die Verbreitung in den Social-Media-Plattformen Facebook, YouTube und Instagram erreicht. Über Facebook und YouTube konnten insgesamt 700.000 Menschen erreicht werden. Darüber hinaus wurde das Video mehr als 150.000 mal aufgerufen. Was zusätzlich auf eine überdurchschnittliche Reichweite und Relevanz innerhalb der Zielgruppe hindeutet, sind die vielen Reaktionen und positiven Kommentare zum Video, teils sogar von Betroffenen. Trotz der verhältnismäßig langen Laufzeit des Videos von 2:40 Minuten war die Zuschauerbindung, also wie lange die Zuschauer beim Schauen des Videos verblieben sind, sowohl auf Facebook als auch auf YouTube sehr hoch. Auch auf Instagram haben sich vergleichsweise viele Menschen die gesamte Story unter dem #8erSinn angeschaut.
Großen Anklang hat der Beitrag auch bei anderen touristischen Partnern und Multiplikatoren gefunden, die das Video gelobt und dankenswerterweise auch verbreitet haben. Das Video sowie weitere Informationen zum Dreh, dem Inhalt und Hintergrundgeschichten finden sich auf der Landingpage www.achtersinn.de.
Für 2019 ist die Produktion von weiteren Videos geplant. Dabei sollen auch andere Formen einer Behinderung in den Mittelpunkt gestellt und die Sichtbarkeit von Rheinland-Pfalz in der breiten Öffentlichkeit zum Thema Barrierefreiheit erhöht werden.
©Quelle: Christian Dübner16. September 2026
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