
Der Schwarzwald will das Thema Barrierefreiheit stärker in den Fokus rücken und hat sich daher im Rahmen einer Fachexkursion am 22. Oktober an die Südliche Weinstraße über gute Beispiele informiert. Während der Exkursion haben sich die Gäste aus dem Schwarzwald intensiv mit den Projektmanagern der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH und Vertretern der Südlichen Weinstraße ausgetauscht. Zu Gast waren Vertreter der Schwarzwald Tourismus GmbH, Landkreistouristiker sowie Behindertenbeauftragte aus dem Schwarzwald. Die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH freut sich sehr, dass die Anstrengungen Rheinland-Pfalz als barrierefreies Reiseland zu etablieren bei den Nachbarn aus dem „Ländle“ als beispielhaft wahrgenommen werden.
Neben Vorträgen zur Umsetzungsstrategie aus Landes- und Modellregionssicht wurden verschiedene barrierefreie Angebote der touristischen Servicekette unter die Lupe genommen. Im Bereich Übernachtung, konnten die Teilnehmer sich von den neu umgebauten Gästezimmern im Consulat des Weins in Sankt Martin überzeugen. Stilvolles Design wurde hier funktional umgesetzt. Mit wenigen Handgriffen können WC-Haltegriffe sowie Duschstuhl abmontiert werden und aus dem Gästezimmer wird ein barrierefreies Komfortzimmer. Das Beispiel des Consulat des Weins zeigt, dass Barrierefreiheit nicht nach Krankenhaus aussehen muss.
In Maikammer wird aktuell eine neue barrierefreie Touristinformation mit verschiedenen digitalen Services geplant. Zusätzlich soll die innerörtliche Beschilderung barrierefrei umgerüstet werden. Die Pläne hierfür wurden von Maria Bergold, Leiterin des Büros für Tourismus Maikammer, vorgestellt. Beim Besuch des Hambacher Schloss‘ konnten die Teilnehmer sich davon überzeugen, wie Barrierefreiheit trotz hoher Auflagen der Denkmalpflege umgesetzt werden kann. Schlossmanagerin Ulrike Dittrich gab umfassende Einblicke sowohl in die baulichen Maßnahmen als auch in die museumspädagogische Arbeit zum Thema Barrierefreiheit.
Den Abschluss bildete das barrierefreie Gastronomieerlebnis in der Straußwirtschaft Aloisiushof in Sankt Martin. Barrierefreier Weingenuss ist für die Betreiberfamilie Kiefer ganz selbstverständlich. Die Gastronomie ist ebenerdig erreichbar und mit barrierefreier Toilette ausgestattet. Aktuell ist die Straußwirtschaft auch im Zertifizierungsprozess nach „Reisen für Alle“.
Besonders begrüßt wurde von den Teilnehmern der offene Austausch zum Thema, auch Knackpunkte bei der Umsetzung wurden offen angesprochen. Ziel der Kollegen ist es, jetzt einen Anfang zu schaffen, um sich langsam aber stetig mit barrierefreien Reiseangeboten im Schwarzwald zu positionieren.
Die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH drückt dafür die Daumen und wünscht den Kollegen für die Umsetzung viel Erfolg.
Und so berichten die Kollegen aus dem Schwarzwald über ihren Tag an der Südlichen Weinstrasse: Bericht aus dem Tourismusnetzwerk Baden-Würtemberg
©Quelle: Christian Dübner16. September 2026
Die letzten Sommer haben es gezeigt: Extremwetter ist kein Ausnahmefall mehr – es ist die neue Normalität. Für Gastgewerbebetriebe bedeutet das: Außenbereiche, die bei 38 Grad nicht mehr nutzbar sind. Keller, die nach Starkregen volllaufen. Personal, das unter der Hitze in der Küche leidet. Und Buchungen, die ausbleiben, wenn die Umgebung unter Dürre leidet. Dieses Webinar gibt einen ehrlichen Überblick: Welche Risiken betreffen welche Betriebe am stärksten? Welche Maßnahmen gibt es – schnell umsetzbar und wirtschaftlich sinnvoll? Und welche Förderprogramme zahlen einen erheblichen Teil davon?
©Quelle: Christian Dübner10. September 2026
Das Bezahlverhalten von Gästen hat sich in den letzten Jahren rasant verändert: Wer heute online bucht, möchte auch direkt mobil, sicher und mit seinen bevorzugten Bezahlarten wie Apple Pay, PayPal oder Kreditkarte bezahlen. Doch viele kleinere Betriebe scheuen das Thema moderne Payment-Lösungen aus Angst vor technischem Aufwand oder hohen Gebühren – und riskieren dadurch teure Buchungsabbrüche und Stornierungen.