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Fachexkursion nach Franken liefert wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Moselregion

27.08.2026
©Quelle: Ansgar Schmitz

Die Exkursion führte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Weinbau, Tourismus, Wirtschaft und Regionalentwicklung zu zahlreichen Best-Practice-Beispielen rund um die Themen Weintourismus, regionale Wertschöpfung, Steillagenweinbau und nachhaltige Regionalentwicklung. Ziel war es, erfolgreiche Konzepte kennenzulernen und Anregungen für die Weiterentwicklung der Moselregion zu gewinnen.

Wie können Weinbau, Tourismus, Regionalentwicklung und regionale Wertschöpfung noch enger miteinander verzahnt werden? Welche erfolgreichen Ansätze lassen sich auf die Moselregion übertragen? Mit diesen Fragestellungen beschäftigte sich die Regionalinitiative „Faszination Mosel“ im Rahmen einer dreitägigen Fachexkursion nach Franken.

Auf Einladung und mit Unterstützung der fränkischen Partner erhielten die Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in erfolgreiche Projekte und Strategien rund um den Weinbau, den Weintourismus, die Direktvermarktung, die Kulturlandschaft sowie die Entwicklung ländlicher Räume. Das abwechslungsreiche Programm führte unter anderem nach Frickenhausen, Iphofen, ins Weinparadies Franken, nach Rödelsee und Sommerach. Im Mittelpunkt standen der fachliche Austausch mit Vertretern aus Weinbau, Tourismus, Kommunen und Regionalentwicklung sowie zahlreiche Best-Practice-Beispiele.

An der Exkursion nahmen die Landräte Anke Beilstein (Landkreis Cochem-Zell), Stefan Metzdorf (Landkreis Trier-Saarburg) und Andreas Hackethal (Landkreis Bernkastel-Wittlich und Vorsitzender der Regionalinitiative „Faszination Mosel“) teil. Begleitet wurden sie von Vertretern der Industrie- und Handelskammern Trier und Koblenz, des Weinbauverbandes Mosel, von Moselwein e.V., der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, der LAG Moselfranken, des Tourismus, regionaler Erzeuger sowie der Geschäftsstelle der Regionalinitiative „Faszination Mosel“.

Besonders beeindruckte die konsequente Ausrichtung Frankens als Wein- und Tourismusregion. Deutlich wurde, wie eng Weinbau, Tourismus, Direktvermarktung, Kultur, Landschaft und Regionalentwicklung miteinander verzahnt sind und gemeinsam zur regionalen Wertschöpfung beitragen. Die Exkursion zeigte eindrucksvoll, dass der Erfolg nicht auf einzelnen Projekten beruht, sondern auf einem langfristigen, gemeinsamen Verständnis für die Entwicklung der gesamten Region.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den „terroir f“-Standorten, den „magischen Orten des Frankenweins“. Die unterschiedlichen Standorte greifen jeweils eigene Themen auf und verbinden Wein, Landschaft, Kultur, Geschichte und regionale Identität zu einem gemeinsamen, wieder erkennbaren Gesamtkonzept. Die Teilnehmenden nutzten den Besuch, um sich intensiv über Konzeption, Gestaltung, Finanzierung, touristische Vermarktung und Pflege dieser Aussichtspunkte auszutauschen. Die gewonnenen Erkenntnisse sind insbesondere für die Moselregion von großem Interesse, da die Regionalinitiative gemeinsam mit ihren Partnern die Inszenierung von Steillagen-Aussichtspunkten weiterentwickeln möchte.

Die während der Exkursion gewonnenen Erkenntnisse sollen nun gemeinsam ausgewertet werden. Ziel ist es, zu prüfen, welche Ansätze und Projekte auf die Moselregion übertragbar sind und welche Maßnahmen künftig gemeinsam mit den regionalen Akteuren weiterentwickelt werden können.

https://www.faszinationmosel.info/2026/08/25/fachexkursion-nach-franken-liefert-wertvolle-impulse-fuer-die-weiterentwicklung-der-moselregion/

Quelle: Regionalinitiative Faszination Mosel
Die Fachexkursion wurde gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) im Rahmen der Intervention „LEADER“ (EL-0703) des nationalen GAP-Strategieplans in Rheinland-Pfalz, mitfinanziert durch Bund und Land im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK).

 



Autorin: Autor/-in: Christiane Heinen
Mosellandtouristik GmbH · Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
heinen.c@mosellandtouristik.de · Telefon: 06531-9733-44


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