Frage 1: Wie bringt Ihre Organisation die Tourismusstrategie voran?
Daniela Schmitt: Die Fortschreibung der Tourismusstrategie für Rheinland-Pfalz ist eine hervorragende Arbeitsgrundlage, um den Tourismus im Land gut in die Zukunft zu entwickeln. Sie knüpft an die in der Vergangenheit gestellten Weichen an und nimmt zugleich zentrale Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit sowie weitere Entwicklungsfelder in den Blick.
Frage 2: Was ist Ihnen persönlich bei der Umsetzung der Strategie wichtig?
Daniela Schmitt: Ich sehe Schwerpunkte insbesondere in unserer wunderschönen Natur. Zehn Tourismusregionen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, bilden dafür eine hervorragende Grundlage.
Das gilt etwa für den Gesundheitstourismus, in dem Menschen Erholung suchen und sich bewusst etwas Gutes tun wollen. Ebenso bietet die Natur großes Potenzial für den Tagungstourismus (MICE): Tagungen, Meetings und Klausuren können zunehmend in attraktive Landschaften und hochwertige Hotels verlagert werden.
Ein weiterer zentraler Schwerpunkt ist der Wein. Rheinland-Pfalz ist das Weinanbauland Nummer 1. Mit sechs Weinbauregionen verfügen wir über einen starken Magneten, der Menschen anzieht, Wein erlebbar macht und Weinkultur erlebbar werden lässt.
Frage 3: Ihr Blick nach vorne: Was zählt für Sie besonders?
Daniela Schmitt: Bei der Umsetzung ist mir besonders wichtig, dass wir effizient vorgehen, dass wir Doppelstrukturen vermeiden, dass wir unsere haushalterischen Mittel zielgerichtet einsetzen und dass wir ein Stück weit voneinander profitieren.
Wir müssen das Rad nicht immer neu erfinden, sondern gemeinsam Gutes weiterentwickeln. In einem guten Miteinander sollten wir so die Zukunft des Tourismus in Rheinland-Pfalz gestalten.