
Mit einem zweitägigen Workshop im Hotel Alte Rebschule in Rhodt unter Rietburg (Netzwerkpartner der Working-Family) ist die Fortschreibung der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz in die Umsetzung gestartet. Dabei wurde schnell deutlich: dieser Workshop war kein klassisches Informationsformat, sondern ein aktiver Arbeitsraum. Im Mittelpunkt standen Austausch, Zusammenarbeit und das gemeinsame Ziel, die strategischen Grundlagen mit Leben zu füllen.
Tag 1: Zusammenarbeit als Schlüssel zur Umsetzung
Der erste Tag widmete sich ganz der Frage, wie die künftige Zusammenarbeit in der Umsetzungsphase aussehen soll. Gemeinsam mit 17 Partnern und Partnerinnen sowie den Handlungsfeld-Koordinatorinnen und Koordinatoren wurden zentrale Aspekte bearbeitet:
Rückblick und Reflexion bisheriger Prozesse,
Erwartungen an Rollen, Aufgabenverteilungen und Kommunikationswege,
sowie die Steuerung und Gremienstruktur – sowohl übergreifend als auch innerhalb der sechs Handlungsfelder.
Die Vielfalt der Perspektiven, Erfahrungen und Rollen im Raum wurde dabei nicht als Herausforderung, sondern als Stärke empfunden. Denn eines wurde klar: Umsetzung gelingt nicht allein, sondern nur im Miteinander – mit geteilter Verantwortung, klaren Prozessen und ehrlichem Dialog.

Die Partner der Tourismusstrategie mit den Handlungsfeldkoordinatorinnen und -koordinatoren und Staatssekretärin Petra Dick-Walther
Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen, das Raum für Vernetzung und vertiefende Gespräche, aber auch für lockeren Austausch bot. Besonders gefreut haben wir uns dabei über die Teilnahme von Staatssekretärin Petra Dick-Walther, die den Austausch mit den Beteiligten gesucht und die Bedeutung der Strategieumsetzung noch einmal unterstrichen hat.
Tag 2: Impulsmaßnahmen gemeinsam ausgestalten
Der zweite Workshoptag stand ganz im Zeichen der 15 Impulsmaßnahmen. Ziel war es, die strategischen Impulse greifbar zu machen und gemeinsam Klarheit zu schaffen:
über Themen, Zielsetzungen und konkrete Maßnahmen,
über Synergien und Wechselwirkungen zwischen den Handlungsfeldern,
sowie über geeignete nächste Schritte in der praktischen Umsetzung.
Dabei wurde deutlich: Die Impulsmaßnahmen sind kein starres Maßnahmenpaket, sondern ein lebendiger Orientierungsrahmen. Sie setzen Prioritäten, ermöglichen flexible Umsetzungspfade und eröffnen Spielräume – ohne bereits alle Antworten vorwegzunehmen. In einer abschließenden Synopse wurden zentrale Erkenntnisse und offene Fragen aus Sicht des Umsetzungsmanagements zusammengeführt.
Fazit: Aufbruch, Klarheit und gemeinsame Verantwortung
Der Auftaktworkshop hat gezeigt: Die strategische Richtung ist klar – nun beginnt die eigentliche Projektphase. Was bleibt, ist nicht nur eine gemeinsame Agenda, sondern ein starkes Gefühl von Aufbruch, Motivation und Zusammenhalt. Die Beteiligten haben deutlich gemacht, dass sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und die Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz Schritt für Schritt mit Leben zu füllen.
Ein besonderer Dank gilt Moderator Dr. Mathias Feige, der die Gruppe souverän, strukturiert und mit dem richtigen Gespür durch beide Tage geführt hat – und so maßgeblich zum erfolgreichen Workshop beigetragen hat.