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	<title>Tourismusnetzwerk Rheinland-PfalzElisabeth Kröber &#8211; Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz</title>
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	<description>Fachinformationen rund um den Tourismus in Rheinland-Pfalz</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 Sep 2026 13:08:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wirtschaftsfaktor Tourismus 2025: Wertschöpfung für Rheinland-Pfalz</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2026/09/02/wirtschaftsfaktor-tourismus-2025-wertschoepfung-fuer-rheinland-pfalz/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:45:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Tourismus ist in Rheinland-Pfalz ein starker Wirtschafts- und Standortfaktor: 2025 sorgten Gäste für einen Bruttoumsatz von rund 8,62 Milliarden Euro und stärkten damit Gastgewerbe, Einzelhandel, Dienstleistungen und viele weitere Branchen im Land.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p dir="auto">Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Rheinland-Pfalz. Jahr für Jahr reisen viele Millionen Gäste in die Städte und Regionen des Landes. Mit ihren Ausgaben sorgen Tages- und Übernachtungsgäste für erhebliche Umsätze, sichern Einkommen und tragen zur Beschäftigung im Land bei.</p>
<p dir="auto">Der aktuelle Bericht „Wirtschaftsfaktor Tourismus für das Bundesland Rheinland-Pfalz 2025“  im Auftrag der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH zeigt erneut: Tourismus wirkt weit über Hotels, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen hinaus. Er stärkt auch Einzelhandel, Dienstleistungsbereiche, regionale Produzenten, Handwerk und weitere Zulieferbetriebe.</p>

<h2 dir="auto">Touristische Nachfrage – Tages- und Übernachtungsgäste sorgen für hohe Umsätze</h2>
<p dir="auto">Im Jahr 2025 wurden in Rheinland-Pfalz insgesamt rund <strong>216,8 Mio. touristische Aufenthaltstage</strong> gezählt. Daraus entstand ein touristischer Bruttoumsatz von rund <strong>8,62 Mrd. €</strong>. Damit unterstreicht der Tourismus erneut seine große wirtschaftliche Bedeutung.</p>
<p dir="auto">Rein quantitativ stellen Tagesreisen das größte Nachfragesegment dar. Sie prägen das touristische Geschehen in vielen Regionen und Städten und sorgen für wichtige Umsätze in Gastronomie, Einzelhandel, Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Der Tagestourismus sorgt dabei für rund 5,17 Mrd. € Umsatz. Gleichzeitig leisten Übernachtungsgäste aufgrund ihrer meist deutlich höheren Ausgaben pro Kopf und Tag einen besonders wichtigen Beitrag zum Gesamtumsatz in Höhe von 3,45 Mrd. €.</p>
<p dir="auto">Im Vergleich zu 2023 zeigt sich eine positive Entwicklung: Sowohl die touristischen Aufenthaltstage als auch der touristische Bruttoumsatz sind gestiegen. Besonders deutlich wird dies beim Umsatz: Aus rund 8,21 Mrd. Euro im Jahr 2023 wurden 2025 rund 8,62 Mrd. Euro.</p>

<h2 dir="auto"><a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/09/Touristische-Nachfrage-RLP.png"><img class="aligncenter wp-image-299310" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/09/Touristische-Nachfrage-RLP.png" alt="Die Grafik zeigt die Touristische Nachfrage in Rheinland-Pfalz 2025 in zwei Säulendiagrammen auf die Segmente Tagesreisen, gewerbliche Betriebe, Privatquartiere, Camping : 1. Aufenthaltstage 216,81 Mio.; 2. Umsätze: 8.623,6 Mio. €" width="600" height="415" /></a></h2>
<h2 dir="auto">Die Ausgaben der Gäste – viele Branchen profitieren</h2>
<p dir="auto">Die touristischen Ausgaben umfassen jene Ausgaben, die Gäste während ihres Aufenthalts in Rheinland-Pfalz tätigen. Nicht berücksichtigt werden dabei z. B. Fahrtkosten zum Reiseziel oder Ausgaben der Reisevor- und -nachbereitung, sofern sie nicht im Land verbleiben.</p>
<p dir="auto">Über alle Marktsegmente hinweg ergibt sich aus den vorliegenden Gesamtwerten ein durchschnittlicher Umsatz von rund 39,80 Euro pro Aufenthaltstag<strong>.</strong> Dieser Wert ist stark durch die Tagesreisenden dominiert, deren Pro-Kopf-Ausgaben bei 28,10 € liegen. In den gewerblichen Betrieben sind diese mit 138,90 € fünf Mal so hoch. Die Bandbreite der Ausgaben reicht von Tagesausflüglern, ohne Ausgaben, bis hin zu mehreren hundert € pro Kopf und Tag (Besuch von Veranstaltungen, Shopping, Gastronomiebesuche,...). Umgerechnet geben Gäste damit jeden Tag rund <strong>23,6 Mio. € </strong>in Rheinland-Pfalz aus. Diese Summe verdeutlicht, wie stark der Tourismus zur Wertschöpfung im Land beiträgt.</p>
<p dir="auto">Die Ausgabenstruktur unterscheidet sich je nach Reiseform: Tagesgäste geben häufig Geld im Einzelhandel, in der Gastronomie oder bei Freizeit- und Kulturangeboten aus. Übernachtungsgäste nutzen zusätzlich Beherbergungsangebote und haben dadurch meist höhere Tagesausgaben. Gerade diese Mischung aus Tages- und Übernachtungstourismus macht den Tourismus in Rheinland-Pfalz zu einem breit wirksamen Wirtschaftsfaktor. <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/09/Gaesteausgaben-2025.png"><img class="aligncenter wp-image-299308" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/09/Gaesteausgaben-2025.png" alt="Verteilung der Ausgaben auf die verschiedenen Segmente " width="550" height="370" /></a></p>

<div class="my-2"></div>
<h2 dir="auto">Profiteure des Tourismus – mehr als Hotels und Gastronomie</h2>
<p dir="auto">Vom Tourismus profitieren viele Branchen. Direkt sichtbar sind die Effekte im Gastgewerbe, also in Hotellerie, Gastronomie, Ferienunterkünften und weiteren Beherbergungsbetrieben. Ebenso profitieren Einzelhandel, Freizeitwirtschaft, Kulturangebote, Museen, Veranstalter, Mobilitätsanbieter und viele Dienstleistungsunternehmen.</p>
<p dir="auto">Darüber hinaus entstehen wirtschaftliche Effekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der Bericht zeigt, dass nach Abzug der direkten Einkommenseffekte ein Teil des touristischen Nettoumsatzes für Vorleistungen eingesetzt wird – beispielsweise für Warenlieferungen, Energie, Versicherungen, Werbedienstleistungen oder Investitionen in Renovierung und Instandhaltung. Davon profitieren auch Bäckereien, regionale Produzenten, Handwerksbetriebe, Energieversorger, Agenturen und viele weitere Unternehmen im Land.</p>

<div class="my-2"><a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/09/profitierende-Branchen-2025.png"><img class="aligncenter wp-image-299309" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/09/profitierende-Branchen-2025.png" alt="Die Grafik zeigt die vom Tourismus profitierende Branchen 2025 und in welcher Höhe die berechneten Umsätze ausfallen." width="600" height="322" /></a></div>
<h2 dir="auto">Einkommenswirkung – Tourismus schafft Wertschöpfung im Land</h2>
<p dir="auto">Durch die Ausgaben der Gäste entstehen Einkommen in zwei Stufen. In der ersten Umsatzstufe profitieren jene Betriebe, bei denen Gäste direkt Geld ausgeben – etwa Hotels, Restaurants, Einzelhandel oder Freizeiteinrichtungen. In der zweiten Umsatzstufe entstehen indirekte Effekte bei Zulieferern und Dienstleistern, die zur touristischen Leistungserstellung beitragen.
Insgesamt entstehen in Rheinland-Pfalz aus direkter und indirekter Wertschöpfung touristische Einkommenseffekte in Höhe von <strong>4,06 Mrd. €</strong>. Das entspricht einem relativen Beitrag des Tourismus zum Primäreinkommen von <strong>2,9 %</strong>.</p>

<h2 dir="auto"><a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/09/Einkaommenswirkung-2025.png"><img class="aligncenter wp-image-299307" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/09/Einkaommenswirkung-2025.png" alt="Touristische Einkommenswirkung in RLP 2025 " width="600" height="330" /></a></h2>
<h2 dir="auto">Beschäftigungseffekte und Steueraufkommen – Tourismus sichert Lebensgrundlagen</h2>
<p dir="auto">Tourismus schafft und sichert Arbeitsplätze – in sehr unterschiedlichen Bereichen und Beschäftigungsformen. Dazu zählen Vollzeit- und Teilzeitstellen, Saisonarbeitsplätze, Ausbildungsplätze sowie selbstständige Tätigkeiten. Gerade weil touristische Angebote vor Ort erbracht werden, handelt es sich vielfach um standortgebundene Beschäftigung, die nicht einfach verlagert werden kann.</p>
<p dir="auto">Die touristische Einkommenswirkung entspricht einem Äquivalent von rund <strong>121.008 Personen</strong>, die durch den Tourismus ihren Lebensunterhalt bestreiten könnten.</p>
<p dir="auto">Auch für die öffentlichen Haushalte ist der Tourismus relevant. Über Mehrwertsteuer und Einkommensteuer wurden 2025 ca. 796,2 Mio. € generiert. Hinzu kommen weitere kommunale Einnahmequellen wie Grundsteuer, Gewerbesteuer, Kurtaxe oder Tourismusabgaben. So trägt der Tourismus zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben und lokaler Infrastruktur bei. Von dieser Infrastruktur profitieren nicht nur Gäste, sondern auch Einheimische und Unternehmen vor Ort. So kann touristisches Engagement die Attraktivität und Lebensqualität eines Ortes für Gäste und Bevölkerung steigern.</p>

<div class="my-2"><a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/09/Arbeitsmarkt-und-Steuern.png"><img class="aligncenter wp-image-299306" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/09/Arbeitsmarkt-und-Steuern.png" alt="Arbeitsmarkteffekte und Steueraufkommen" width="600" height="265" /></a></div>
<h2 dir="auto">Vom Tourismus in Rheinland-Pfalz profitieren alle</h2>
<p dir="auto">Die Ergebnisse des neuen Wirtschaftsfaktor-Berichts zeigen: Tourismus ist für Rheinland-Pfalz Umsatzbringer, Arbeitgeber, Standortfaktor und Impulsgeber für viele Branchen.</p>
<p dir="auto">Mit rund <strong>216,8 Mio. touristischen Aufenthaltstagen</strong> und einem touristischen Bruttoumsatz von rund <strong>8,62 Mrd. Euro</strong> leistet der Tourismus 2025 einen erheblichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes. Davon profitieren nicht nur Hotels, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen, sondern auch Einzelhandel, Dienstleister, regionale Produzenten, Handwerksbetriebe, Kommunen und letztlich die Menschen vor Ort.</p>
<p dir="auto"><strong>Über 216 Mio. touristische Aufenthaltstage und mehr als 8,62 Mrd. € Bruttoumsatz sowie eine Wertschöpfung von 4,06 Mrd. € und ein daraus resultierendes Einkommensäquivalent von rund 121.000 Personen, die durch den Tourismus ihren Lebensunterhalt bestreiten können – so lautet die positive Bilanz über den Tourismus in Rheinland-Pfalz 2025. Im Vergleich zur letzten Erhebung im Jahr 2023 konnten alle untersuchten Werte (Aufenthaltstage, Ausgaben, Umsatz, Wertschöpfung, Steueraufkommen) gesteigert werden. </strong></p>
<p dir="auto"><strong>Tourismus stärkt Rheinland-Pfalz als Wohn-, Lebens- und Wirtschaftsstandort. Die Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig es ist, touristische Infrastruktur, Qualität, Angebote und Vermarktung weiterzuentwickeln und den Tourismus im Land nachhaltig zu fördern.</strong></p>
<p dir="auto"><a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/09/dwif-Wirtschaftsfaktor-Tourismus-fuer-Rheinland-Pfalz-2025.pdf">Der gesamte Bericht steht zum Download zur Verfügung.</a></p>

<div class="my-2"></div>

<hr class=" border-gray-100/30 dark:border-gray-850/30" />
<p dir="auto"><strong>Quelle:</strong> dwif 2026: <em>Wirtschaftsfaktor Tourismus für das Bundesland Rheinland-Pfalz 2025</em>, Auftraggeber: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neues Themendossier zum Geschäftsfeld MICE</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2026/07/16/neues-themendossier-zum-geschaeftsfeld-mice/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 10:12:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Strategische Geschäftsfelder]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Themendossier MICE zeigt, welche Potenziale der Bereich für Rheinland-Pfalz bietet – von Tagungen und Seminaren bis zu Bleisure Travel und Workation. Im Fokus stehen Markttrends, Chancen für zusätzliche Wertschöpfung und die Verbindung von Business mit Natur, Kultur und Genuss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Passend zu den Profilgebenden Themen des Landes bearbeitet die RPT diese Themen zielgerichtet mithilfe der Geschäftsfelder Wein &amp; Kulinarik, Kultur, Natur &amp; Aktiv, Wellness &amp; Prävention und MICE. Mit den Geschäftsfeldern sollen unter anderem zielgruppengerechte Leitprodukte entwickelt werden, die das Profil von Rheinland-Pfalz schärfen.
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="58" data-end="452">Mit dem neuen <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/Themendossier_MICE.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong data-start="72" data-end="94">Themendossier MICE</strong></a> ermöglicht die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH einen fachlichen Einstieg in das strategische Geschäftsfeld. MICE steht für <strong data-start="259" data-end="307">Meetings, Incentives, Conventions und Events</strong> – und umfasst damit einen Markt, der für Destinationen, Tagungsstätten, Hotellerie, Gastronomie und Freizeitangebote gleichermaßen relevant ist.</p>
<p data-start="454" data-end="1055">Das Dossier zeigt, warum Geschäftsreisen und Veranstaltungen ein stabiler Wirtschaftsfaktor sind, welche Trends den Markt prägen und welche Chancen sich für Rheinland-Pfalz ergeben. Besonders deutlich wird: MICE ist mehr als „Raum und Technik“. Gefragt sind zunehmend erlebnisorientierte, nachhaltige und gut vernetzte Angebote, die Business mit Natur, Kultur, Kulinarik und Aufenthaltsqualität verbinden. Auch Themen wie <strong data-start="899" data-end="918">Bleisure Travel</strong> und <strong data-start="923" data-end="936">Workation</strong> gewinnen an Bedeutung und eröffnen neue Potenziale für längere Aufenthalte und zusätzliche touristische Wertschöpfung.</p>
<p data-start="1057" data-end="1315">Das <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/Themendossier_MICE.pdf" target="_blank" rel="noopener">Themendossier</a> bietet einen kompakten Einstieg in Markt, Nachfrage, Trends und Perspektiven für Rheinland-Pfalz – und richtet sich an alle Touristikerinnen und Touristiker im Land, die MICE als Zukunftsfeld besser verstehen und aktiv mitgestalten möchten.</p>
<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/Themendossier_MICE.pdf" target="_blank" rel="noopener"><img class="aligncenter wp-image-298045" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/07/Folie2.png" alt="" width="600" height="338" /></a>

&nbsp;

Die Artikelreihe zu den Themendossiers stellt in den nächsten Wochen die aktuellen Themendossiers der Geschäftsfelder der RPT vor.

Alle <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/marktforschung-statistik/marktforschung/#1701342367715-54ca88da-49b9" target="_blank" rel="noopener">Themendossiers</a> sind im Bereich <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/marktforschung-statistik/marktforschung/" target="_blank" rel="noopener">Marktforschung</a> des Tourismusnetzwerks abrufbar.]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sparkassen Tourismusbarometer 2025: Handlungsempfehlungen für einen zukunftsfähigen Tourismus in Rheinland-Pfalz</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2026/05/18/sparkassen-tourismusbarometer-2025-handlungsempfehlungen-fuer-einen-zukunftsfaehigen-tourismus-in-rheinland-pfalz/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2026 06:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[RPTze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://rlp.tourismusnetzwerk.info/?p=296073</guid>
		<description><![CDATA[Themenreihe "Sparkassen Tourismusbarometer - Erkenntnisse für die Praxis": 7. Handlungsfelder
Zum Abschluss der Themenreihe zeigt das Sparkassen-Tourismusbarometer 2025, wo jetzt angesetzt werden muss: von Qualität und Angebotsentwicklung über Fachkräftesicherung bis hin zu Investitionen, Digitalisierung und stärkerer Kooperation. Der Beitrag bündelt die zentralen Handlungsempfehlungen und gibt Orientierung für die strategische Weiterentwicklung im Land.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit dieser <strong>Artikelreihe</strong> beleuchten wir die die Inhalte des <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sparkassen-Tourismusbarometers Rheinland-Pfalz 2025</strong></a>. Bis Mai 2026 erschien monatlich ein Beitrag, der zentrale Ergebnisse zusammenfasst und deren Bedeutung für die touristische Praxis im Land einordnet.

Mit dem Sparkassen-Tourismusbarometer 2025 liegt eine fundierte Standortbestimmung des Tourismus in Rheinland-Pfalz vor. Die Analyse zeigt ein differenziertes Bild: Einerseits verfügt das Land über stabile Nachfrage, eine hohe Gästezufriedenheit und ein klares Profil als genuss- und naturorientierte Destination. Andererseits treten strukturelle Herausforderungen zunehmend in den Vordergrund.

Vor diesem Hintergrund lassen sich aus Kapitel V sowie dem Schlusskapitel zentrale Handlungsfelder ableiten, die für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Tourismus im Land maßgeblich sind.

&nbsp;
<h2><strong>Zwischen positiver Nachfrageentwicklung und strukturellem Anpassungsdruck</strong></h2>
Der Tourismus in Rheinland-Pfalz bewegt sich aktuell in einem Spannungsfeld: Während die Nachfrage weitgehend stabil ist und sich das Qualitätsniveau positiv entwickelt, bleibt die Branche mit tiefgreifenden Transformationsprozessen konfrontiert.

Insbesondere steigende Kosten, Fachkräfteengpässe, veränderte Gästebedürfnisse sowie ein intensiver Wettbewerb erhöhen den Anpassungsdruck auf betrieblicher und regionaler Ebene. Die im Tourismusbarometer identifizierten Herausforderungen sind dabei weniger konjunktureller Natur, sondern überwiegend strukturell bedingt – und erfordern entsprechend langfristig angelegte Lösungsansätze.

&nbsp;
<h3><strong>Zentrale Handlungsfelder für einen zukunftsfähigen Tourismus</strong></h3>
&nbsp;
<ol>
 	<li>
<h4><strong>Qualität als strategischen Wettbewerbsfaktor weiterentwickeln</strong></h4>
</li>
</ol>
Die Ergebnisse unterstreichen die zentrale Bedeutung von <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/2026/04/15/qualitaet-zahlt-sich-aus-was-gaeste-in-rheinland-pfalz-wirklich-schaetzen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Qualität</strong> </a>für die Marktfähigkeit touristischer Angebote. Sie beeinflusst maßgeblich die Gästezufriedenheit, die Weiterempfehlungsbereitschaft sowie die Preisakzeptanz.

Vor dem Hintergrund steigender Erwartungen und hoher Transparenz durch digitale Bewertungsplattformen gewinnt ein <strong>systematisches Qualitätsmanagement</strong> weiter an Bedeutung.
→ Qualität ist damit nicht nur ein Differenzierungsmerkmal, sondern eine grundlegende Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg.

&nbsp;
<ol start="2">
 	<li>
<h4><strong> Angebotsstruktur gezielt weiterentwickeln</strong></h4>
</li>
</ol>
Trotz einer grundsätzlich <strong><a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/2026/02/16/freizeit-und-kultur-erfolgsfaktoren-fuer-lebendige-regionen/" target="_blank" rel="noopener">guten Angebotsbasis</a> </strong>zeigen sich laut Analyse punktuelle Defizite, insbesondere:
<ul>
 	<li>im gastronomischen Angebot</li>
 	<li>bei wetterunabhängigen Freizeit- und Erlebnisangeboten</li>
</ul>
Diese Angebotslücken wirken sich unmittelbar auf die Aufenthaltsdauer, die Wertschöpfung und die saisonale Auslastung aus. Gleichzeitig fehlt es teilweise an überregional wirksamen Leitangeboten („Leuchttürmen“), die zusätzliche Nachfrage generieren.
→ Eine <strong>strategische Angebotsentwicklung</strong> ist daher zentral für die Stärkung der Wettbewerbsposition.

&nbsp;
<ol start="3">
 	<li>
<h4><strong> Fachkräftesicherung als Schlüsselthema adressieren</strong></h4>
</li>
</ol>
Der <strong><a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/2025/12/15/zwischen-aufbruch-und-anpassung-die-wirtschaftliche-lage-im-rheinland-pfaelzischen-gastgewerbe/" target="_blank" rel="noopener">Fachkräftemangel</a> </strong>stellt eine der größten strukturellen Herausforderungen im Gastgewerbe dar. Parallel dazu haben sich die Anforderungen an Arbeitgeber deutlich verändert.

Neben klassischen Maßnahmen rücken zunehmend Aspekte der sozialen Nachhaltigkeit in den Fokus, etwa:
<ul>
 	<li>Arbeitsbedingungen</li>
 	<li>Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben</li>
 	<li>Arbeitgeberattraktivität</li>
</ul>
→ Die <strong>Sicherung und Bindung von Fachkräften</strong> wird damit zu einem zentralen Erfolgsfaktor für die Leistungsfähigkeit der Betriebe.

&nbsp;
<ol start="4">
 	<li>
<h4><strong> Investitionstätigkeit stärken und Rahmenbedingungen verbessern</strong></h4>
</li>
</ol>
Die Analyse weist auf einen bestehenden <strong>Investitions- und Modernisierungsstau</strong> in Teilen des Gastgewerbes hin. Gleichzeitig hemmen wirtschaftliche Unsicherheiten und strukturelle Herausforderungen die Investitionsbereitschaft.

→ Für die Zukunftsfähigkeit der Branche sind daher erforderlich:
<ul>
 	<li>verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen</li>
 	<li>gezielte Investitionsanreize</li>
 	<li>Unterstützung bei Transformationsprozessen und Betriebsnachfolgen</li>
</ul>
&nbsp;
<ol start="5">
 	<li>
<h4><strong>Ganzjahrestourismus systematisch ausbauen</strong></h4>
</li>
</ol>
Als klassische Kurzurlaubsdestination weist Rheinland-Pfalz eine ausgeprägte <strong><a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/2026/01/19/tagesreisen-kurzurlaub-saisonalitaet/" target="_blank" rel="noopener">Saisonalität</a> </strong>auf. Gleichzeitig bestehen Potenziale zur besseren Auslastung außerhalb der Hauptsaison.

Die Analyse zeigt, dass gezielte Angebotsimpulse – etwa durch Veranstaltungen oder saisonverlängernde Themen – wirksam zur Nachfrageverlagerung beitragen können.
→ Die Entwicklung eines <strong>stärkeren Ganzjahrestourismus</strong> ist damit ein zentraler Hebel zur Steigerung der Wertschöpfung.

&nbsp;
<ol start="6">
 	<li>
<h4><strong> Digitalisierung als Basisanforderung etablieren</strong></h4>
</li>
</ol>
<strong>Digitale Sichtbarkeit, Buchbarkeit und Kommunikation</strong> sind heute grundlegende Voraussetzungen für Markterfolg. Gleichzeitig bestehen weiterhin Unterschiede im <strong><a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/2026/03/16/digital-und-nachhaltig-zwei-schluessel-fuer-die-zukunft-des-tourismus-in-rheinland-pfalz/" target="_blank" rel="noopener">Digitalisierungsgrad</a> </strong>der Betriebe.

→ Zentrale Handlungsfelder sind:
<ul>
 	<li>Ausbau digitaler Vertriebskanäle</li>
 	<li>Optimierung der Online-Präsenz</li>
 	<li>Nutzung digitaler Tools zur Effizienzsteigerung</li>
</ul>
Digitalisierung ist damit kein optionales Zusatzthema, sondern eine <strong>betriebswirtschaftliche Notwendigkeit</strong>.

&nbsp;
<ol start="7">
 	<li>
<h4><strong> Nachhaltigkeit ganzheitlich verankern</strong></h4>
</li>
</ol>
<strong><a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/2026/03/16/digital-und-nachhaltig-zwei-schluessel-fuer-die-zukunft-des-tourismus-in-rheinland-pfalz/" target="_blank" rel="noopener">Nachhaltigkeit</a> </strong>entwickelt sich zunehmend zu einem integralen Bestandteil touristischer Angebote und unternehmerischer Strategien.

Die Ergebnisse zeigen, dass viele Betriebe bereits aktiv sind, wobei bislang häufig ökonomische Aspekte im Vordergrund stehen. Zukünftig gewinnt eine ganzheitliche Betrachtung an Bedeutung, die ökologische und soziale Dimensionen stärker einbezieht.
→ Nachhaltigkeit wird damit sowohl zum <strong>Wettbewerbsfaktor</strong> als auch zur Voraussetzung langfristiger Resilienz.
<h3></h3>
<ol start="8">
 	<li>
<h4><strong> Kooperationen stärken und regionale Profilierung schärfen</strong></h4>
</li>
</ol>
Die zunehmende Komplexität der Anforderungen erfordert eine intensivere <strong>Zusammenarbeit</strong> zwischen den Akteuren.

Insbesondere auf regionaler Ebene bieten Kooperationen Potenziale zur:
<ul>
 	<li>Bündelung von Ressourcen</li>
 	<li>Entwicklung gemeinsamer Angebote</li>
 	<li>Steigerung der Sichtbarkeit</li>
</ul>
→ Gleichzeitig gewinnt eine klare Profilierung der Destinationen weiter an Bedeutung, um sich im Wettbewerb differenziert zu positionieren.

&nbsp;
<h3><strong>Fazit: Zukunftsfähigkeit erfordert strategisches und koordiniertes Handeln</strong></h3>
Das Sparkassen-Tourismusbarometer 2025 macht deutlich: Die Herausforderungen im Tourismus in Rheinland-Pfalz sind vielschichtig, aber adressierbar.

Entscheidend ist ein <strong>strategischer, integrierter Ansatz</strong>, der die zentralen Handlungsfelder – Qualität, Angebot, Fachkräfte, Investitionen, Digitalisierung und Nachhaltigkeit – miteinander verknüpft und sowohl auf betrieblicher als auch auf regionaler Ebene umgesetzt wird.

Der Tourismus im Land verfügt über eine solide Ausgangsbasis. Ob diese künftig in nachhaltiges Wachstum überführt werden kann, hängt maßgeblich davon ab, inwieweit es gelingt, die identifizierten Handlungsfelder konsequent und koordiniert anzugehen.

&nbsp;

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/" target="_blank" rel="noopener">Den gesamten Bericht zum Sparkassen Tourismusbarometer Rheinland-Pfalz finden Sie hier im Tourismusnetzwerk.</a>

&nbsp;

<strong>Quellen:</strong>
Sparkassen-Tourismusbarometer Rheinland-Pfalz 2025, Kapitel V und Schlusskapitel]]></content:encoded>
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		<title>TrustScore: Gästezufriedenheit in Rheinland-Pfalz steigt weiter – Platz 4 im Bundesländerranking bestätigt</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2026/05/04/trustscore-gaestezufriedenheit-in-rheinland-pfalz-steigt-weiter-platz-4-im-bundeslaenderranking-bestaetigt/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2026 06:58:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[RPTze]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gästezufriedenheit in Rheinland-Pfalz erreicht 2025 mit 85,2 Punkten einen neuen Höchstwert und liegt erneut über dem Bundesdurchschnitt. Alle Regionen entwickeln sich positiv. Während Service, Lage und Sauberkeit überzeugen, zeigt sich beim Preis-Leistungs-Verhältnis eine leicht rückläufige Entwicklung. Wo Rheinland-Pfalz besonders stark ist und wo Handlungsbedarf besteht, zeigt die aktuelle TrustYou Sonderauswertung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Gästezufriedenheit in den Beherbergungsbetrieben in Rheinland-Pfalz hat sich auch im Jahr <strong>2025</strong> weiter verbessert und erreicht einen <strong>neuen Höchstwert</strong>. Der aktuelle Performance Score liegt bei <strong data-start="545" data-end="561">85,2 Punkten</strong> und damit <strong data-start="572" data-end="604">+0,8 Punkte über dem Vorjahr</strong>. Rheinland-Pfalz liegt damit erneut <strong data-start="641" data-end="686">über dem Bundesdurchschnitt (84,2 Punkte)</strong> und behauptet <strong data-start="701" data-end="735">Platz 4 im Bundesländerranking</strong>.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/Bundeslaender.png"><img class="aligncenter wp-image-296152" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/Bundeslaender.png" alt="Die Grafik zeigt die Werte der Bundesländer innerhalb der Deutschlandkarte." width="600" height="435" /></a>
<h2 data-start="783" data-end="834"><span role="text"><strong data-start="786" data-end="834">Stetige Aufwärtsentwicklung auf hohem Niveau</strong></span></h2>
<p data-start="836" data-end="1169">Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt eine klare Tendenz: Nach dem Rückgang während der Pandemie steigt die Gästezufriedenheit kontinuierlich an. Mit 85,2 Punkten erreicht Rheinland-Pfalz 2025 erneut ein sehr hohes Niveau und festigt seine Position in der Spitzengruppe der Bundesländer.</p>
<p data-start="1171" data-end="1388">Grundlage ist der <strong data-start="1189" data-end="1223">Performance Score von TrustYou</strong>, der die Bewertungen aus Online-Portalen bündelt und die Gesamtzufriedenheit auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten abbildet.</p>
&nbsp;
<h2 data-start="1395" data-end="1482"><span role="text"><strong data-start="1398" data-end="1482">Alle Regionen auf hohem Niveau – deutliche Zugewinne in vielen Teilen des Landes</strong></span></h2>
<p data-start="1484" data-end="1610">Ein zentrales Ergebnis: <strong data-start="1508" data-end="1558">Alle zehn Reiseregionen liegen über 83 Punkten</strong> und damit auf einem durchweg hohen Qualitätsniveau.</p>
<p data-start="1612" data-end="1668"><strong data-start="1612" data-end="1668">Performance Scores 2025 und Entwicklung zum Vorjahr:</strong></p>

<ul data-start="1670" data-end="2048">
 	<li data-start="1670" data-end="1698"><strong data-start="1672" data-end="1680">Ahr:</strong> 88,8 (<strong data-start="1687" data-end="1695">+0,4</strong>)</li>
 	<li data-start="1699" data-end="1734"><strong data-start="1701" data-end="1716">Westerwald:</strong> 88,2 (<strong data-start="1723" data-end="1731">+1,9</strong>)</li>
 	<li data-start="1735" data-end="1765"><strong data-start="1737" data-end="1747">Eifel:</strong> 87,0 (<strong data-start="1754" data-end="1762">+0,9</strong>)</li>
 	<li data-start="1766" data-end="1799"><strong data-start="1768" data-end="1781">Hunsrück-Nahe:</strong> 86,1 (+<strong data-start="1788" data-end="1796">0,5</strong>)</li>
 	<li data-start="1834" data-end="1869"><strong data-start="1836" data-end="1851">Mosel-Saar:</strong> 85,7 (<strong data-start="1858" data-end="1866">+0,6</strong>)</li>
 	<li data-start="1870" data-end="1902"><strong data-start="1872" data-end="1884">Lahntal:</strong> 85,0 (<strong data-start="1891" data-end="1899">±0,0</strong>)</li>
 	<li data-start="1903" data-end="1933"><strong data-start="1905" data-end="1915">Pfalz:</strong> 84,9 (<strong data-start="1922" data-end="1930">+1,0</strong>)</li>
 	<li data-start="1934" data-end="1970"><strong data-start="1936" data-end="1952">Rheinhessen:</strong> 83,2 (<strong data-start="1959" data-end="1967">+1,2</strong>)</li>
 	<li data-start="1971" data-end="2048"><strong data-start="1973" data-end="1992">Mittelrheintal:</strong> 83,1 (<strong data-start="1999" data-end="2007">+1,0</strong>)</li>
</ul>
<p data-start="2050" data-end="2165">Besonders dynamisch entwickeln sich der <strong data-start="2090" data-end="2104">Westerwald</strong>, <strong data-start="2129" data-end="2144">Rheinhessen,</strong> <strong data-start="2153" data-end="2162">Pfalz und das Mittelrheintal</strong>.</p>
<p data-start="2167" data-end="2356">Auch im bundesweiten Vergleich zeigt sich die Stärke der Regionen:<br data-start="2233" data-end="2236" />Die <strong data-start="2240" data-end="2263">Ahr erreicht Rang 3</strong>, der <strong data-start="2269" data-end="2291">Westerwald Rang 13</strong> unter 149 Destinationen.</p>
<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/05/Regionen_2026.png"><img class="aligncenter wp-image-296292" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/05/Regionen_2026.png" alt="Die Grafik zeigt die Werte der touristischen Regionen in Rheinland-Pfalz und ihre Entwicklung." width="800" height="500" /></a>

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/05/Performance-Score.png"><img class="aligncenter wp-image-286073" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/05/Performance-Score.png" alt="Erklärung was ist der Performance Score von Trust You? Die Metasuchmaschine TrustYou wertet alle Beurteilungen von Nutzerinnen und Nutzern zu Unterkünften in Deutschland auf den relevanten Online-Portalen aus. Mithilfe statistischer Verfahren ergibt sich der Performance Score von Trust You als Zusammenfassung aller Bewertungen der vergangenen 12 Monate und bildet die Online-Rputation von Unterkunftsbetrieben auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten ab. Er stellt eine Art Gütesiegel dar: Auf einen Blick wird klar, wie gut oder schlecht ein Betrieb insgesamt bewertet wurde." width="684" height="197" /></a>
<h2 data-start="2363" data-end="2439"><span role="text"><strong data-start="2366" data-end="2439"><a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/05/Destinationsranking2026-1.png"><img class="aligncenter wp-image-296293" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/05/Destinationsranking2026-1.png" alt="Ranking der Regionen im deutschlandweiten Destinationenvergleich. Platz 1: Oberpfälzer Wald, 2. Berchtesgadener Land, 3. Ahr" width="800" height="402" /></a></strong></span></h2>
<h2 data-start="2363" data-end="2439"></h2>
&nbsp;
<h2 data-start="2363" data-end="2439"><span role="text"><strong data-start="2366" data-end="2439">Stärken der Gastgeber – Service, Zimmer und Bewirtung überzeugen</strong></span></h2>
<p data-start="2441" data-end="2502">Im Rahmen der TrustYou Sentiment Analysis werden die in den Freitexten der Bewertungsportale geäußerten Meinungen der Gäste zur Unterkunft erfasst und über Algorithmen ausgewertet. Sie gibt Aufschluss über <strong>Handlungsbedarf und Verbesserungspotenzial</strong> in einzelnen Bereichen des Beherbergungsmarktes und kann als Frühindikator auf Investitionsbedarfe hinweisen. Rheinland-Pfalz platzierte sich in vielen Kategorien im bundesweiten Vergleich weit vorn.</p>
<p data-start="2441" data-end="2502">Die Auswertung der Bewertungsdimensionen zeigt klare <strong>Stärken</strong>:</p>

<ul data-start="2504" data-end="2590">
 	<li data-start="2504" data-end="2532"><strong data-start="2506" data-end="2518">Service:</strong> 89,5 Punkte</li>
 	<li data-start="2559" data-end="2590"><strong data-start="2561" data-end="2576">Sauberkeit:</strong> 87,7 Punkte</li>
 	<li data-start="2559" data-end="2590"><strong>Essen und Trinken</strong>: 83,7 Punkte</li>
 	<li data-start="2559" data-end="2590"><strong>Zimmer:</strong> 70,1 Punkte</li>
</ul>
<p data-start="2592" data-end="2738">Diese Werte liegen auf sehr hohem Niveau und bestätigen die hohe Qualität der Gastgeberleistungen im Land. <strong>Rheinland-Pfalz bundesweiter Spitzenreiter in den Kategorie Zimmer und Platz 2 bei Essen und Trinken.</strong></p>
<p data-start="2740" data-end="2800">Auch in den Regionen zeigen sich besondere Stärken, z. B.:</p>

<ul data-start="2801" data-end="3020">
 	<li><strong data-start="2866" data-end="2874">Ahr:</strong> Spitzenwerte u.a. bei Sauberkeit, Hotelzustand sowie Essen und Trinken</li>
 	<li data-start="2801" data-end="2863"><strong data-start="2803" data-end="2818">Westerwald:</strong> Top-Bewertung im Bereich Service, Sauberkeit und Hotelzustand</li>
 	<li data-start="2922" data-end="3020"><strong data-start="2924" data-end="2937">Lahntal:</strong> besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, hohe Bewertungen auch bei Zimmer und Service</li>
 	<li><strong data-start="2924" data-end="2937">Pfalz:</strong> hohe Wertungen bei den Außenanlagen, Sauberkeit und Gebäude</li>
 	<li><strong data-start="2924" data-end="2937">Eifel:</strong> Zimmer und Gebäude besonders gut bewertet</li>
 	<li><strong data-start="2924" data-end="2937">Hunsrück-Nahe:</strong> gute Bewertung der Zimmer, Gebäude und des Preises</li>
 	<li><strong data-start="2924" data-end="2937">Rheinhessen:</strong> Hotelzustand und Internetverfügbarkeit überdurchschnittlich</li>
 	<li><strong data-start="2924" data-end="2937">Mosel-Saar:</strong> Essen und Trinken sowie Sauberkeit besonders gut bewertet</li>
 	<li><strong>Mittelrheintal:</strong> Überdurchschnittliche Bewertung bzgl. Location und Preis</li>
</ul>
Jedoch holen andere Bundesländer auf. So hat Rheinland-Pfalz seine Top-3 Positionierung im Bereich Service (2025 Platz 6), Hotelzustand (Platz 5) und Preis (Platz 7) verloren. Bei der Einschätzung des Preises erreicht das Land 67,9 Punkte. Dies zeigt einen <strong data-start="3235" data-end="3271">leichten Rückgang </strong>bei weiterhin <strong data-start="3287" data-end="3339">überdurchschnittlichem Niveau im Bundesvergleich. </strong>Während die Gesamtzufriedenheit weiter steigt, entwickelt sich die Preiswahrnehmung damit etwas verhaltener.

&nbsp;
<h2 data-start="3833" data-end="3912"><span role="text"><strong data-start="3836" data-end="3912"><a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/Kategoriewerte-2025.png"><img class="aligncenter wp-image-296155" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/Kategoriewerte-2025.png" alt="Die Grafik zeigt die Ergebnisse der Sentiment-Analyse für Rheinland-Pfalz. Z,.B die Dimensionen Location, Service, Hotelsauberkeit, Internetverfügbarkeit." width="800" height="389" /></a></strong></span></h2>
<h2 data-start="3833" data-end="3912"></h2>
<h2 data-start="3833" data-end="3912"><span role="text"><strong data-start="3836" data-end="3912">Handlungsfelder bleiben bestehen: Infrastruktur und Ausstattung im Fokus</strong></span></h2>
<p data-start="3914" data-end="4010">Trotz der insgesamt sehr guten Bewertungen zeigen sich weiterhin Herausforderungen:</p>

<ul data-start="4012" data-end="4167">
 	<li data-start="4012" data-end="4103">Bewertung von Sauberkeit und Preis liegen auf vergleichsweise niedrigem Niveau</li>
 	<li data-start="4104" data-end="4167">Internetverfügbarkeit bleibt ebenfalls ein Schwachpunkt</li>
</ul>
<p data-start="4169" data-end="4357">Diese Ergebnisse liefern Hinweise auf <strong data-start="4213" data-end="4257">Investitions- und Modernisierungsbedarfe.</strong></p>

<h2 data-start="4364" data-end="4458"></h2>
<h2 data-start="4364" data-end="4458"><span role="text"><strong data-start="4367" data-end="4458">Fazit: Hohe Gästezufriedenheit – mit gezielten Entwicklungspotenzialen</strong></span></h2>
<p data-start="4460" data-end="4672">Die TrustYou Sonderauswertung 2025 bestätigt:<br data-start="4505" data-end="4508" />Rheinland-Pfalz bietet seinen Gästen ein <strong data-start="4549" data-end="4588">durchweg sehr hohes Qualitätsniveau</strong>, das sich in steigenden Bewertungen und stabilen Top-Platzierungen widerspiegelt.</p>
<p data-start="4674" data-end="4918">Die positive Entwicklung über nahezu alle Regionen hinweg zeigt die Stärke der Branche. Gleichzeitig verdeutlichen die Detailergebnisse, dass insbesondere bei <strong data-start="4833" data-end="4881">Ausstattung, Bausubstanz und Digitalisierung</strong> weiterhin Handlungsbedarf besteht.</p>
<p data-start="4920" data-end="5071">Hier liegen zentrale Ansatzpunkte, um die <strong data-start="4962" data-end="5070">Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandorts Rheinland-Pfalz langfristig zu sichern und weiter auszubauen</strong>.</p>
<p data-start="4920" data-end="5071">Quellen: dwif 2026, TrustYou Sonderauswertung Rheinland-Pfalz und Regionen 2025;  dwif 2025, TrustYou Sonderauswertung Rheinland-Pfalz und Regionen 2024</p>
&nbsp;

&nbsp;

&nbsp;]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Qualität zahlt sich aus: Was Gäste in Rheinland-Pfalz wirklich schätzen</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2026/04/15/qualitaet-zahlt-sich-aus-was-gaeste-in-rheinland-pfalz-wirklich-schaetzen/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[RPTze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://rlp.tourismusnetzwerk.info/?p=295637</guid>
		<description><![CDATA[Themenreihe "Sparkassen Tourismusbarometer - Erkenntnisse für die Praxis": 6. Qualität und Zufriedenheit
Rheinland-Pfalz schneidet bei der Gästezufriedenheit überdurchschnittlich gut ab. Doch ein genauer Blick zeigt: Unterschiede zwischen den Regionen, Schwächen bei Zimmern und Preis-Leistung sowie der Rückgang von Klassifizierungen machen deutlich, wo Handlungsbedarf besteht. Welche Faktoren Gäste wirklich schätzen – und wie Betriebe Qualität gezielt weiterentwickeln können – zeigt dieser Beitrag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit dieser <strong>Artikelreihe</strong> beleuchten wir die die Inhalte des <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sparkassen-Tourismusbarometers Rheinland-Pfalz 2025</strong></a>. Bis Mai 2026 erscheint monatlich ein Beitrag, der zentrale Ergebnisse zusammenfasst und deren Bedeutung für die touristische Praxis im Land einordnet.

Das Sparkassen-Tourismusbarometer dient als jährliches Frühwarn- und Orientierungssystem für die Tourismusbranche in Rheinland-Pfalz. Es zeigt Trends, Potenziale und Herausforderungen auf und gibt wichtige Impulse für Destinationen, Gastgeber und Freizeitanbieter.

Die Qualität touristischer Angebote ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor – und wird für Gäste immer transparenter. Onlinebewertungen machen sichtbar, wie gut Betriebe tatsächlich wahrgenommen werden. Die Ergebnisse des Sparkassen-Tourismusbarometers Rheinland-Pfalz 2025 zeigen: Rheinland-Pfalz kann sich im Bundesvergleich behaupten – und hat gleichzeitig Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung.

Mit einem Performance Score (Trust You) von <strong>84,4 Punkten</strong> liegt Rheinland-Pfalz über dem Bundesdurchschnitt (83,3 Punkte) und erreicht im Bundesländerranking einen <strong>starken vierten Platz</strong>. Damit bestätigt sich: Die Gäste sind insgesamt sehr zufrieden mit ihrem Aufenthalt im Land.

<strong><a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/6_1.png"><img class="aligncenter wp-image-295638" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/6_1.png" alt="" width="718" height="213" /></a></strong>
<h2><strong>Regionale Qualität: Stärken und Unterschiede sichtbar</strong></h2>
Ein Blick in die Regionen zeigt jedoch Unterschiede. Besonders hohe Zufriedenheitswerte erreichen die <strong>Ahr (88,4 Punkte)</strong> sowie der <strong>Hunsrück und Westerwald (jeweils über 86 Punkte)</strong>. Diese Regionen zählen auch im deutschlandweiten Vergleich zu den Top-Destinationen.

Demgegenüber liegen Regionen wie das Mittelrheintal (82,1 Punkte) und Rheinhessen (82,0 Punkte) darunter. Auch wenn diese Werte weiterhin auf einem guten Niveau liegen, zeigen sie im Wettbewerbsvergleich Entwicklungspotenziale.

&nbsp;
<h2><strong>Was Gäste wirklich schätzen: Erkenntnisse aus Bewertungen und Sentiment-Analyse</strong></h2>
Wertvoll ist der Blick hinter die reinen Kennzahlen. Die sogenannte Sentiment-Analyse wertet tausende Freitextkommentare aus und gibt Aufschluss darüber, <em>warum</em> Gäste zufrieden oder unzufrieden sind.

<img class="aligncenter wp-image-295639" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/6_3.png" alt="" width="647" height="145" />

Die Ergebnisse sind eindeutig:
<ul>
 	<li><strong>Servicequalität, Lage und gastronomisches Angebot</strong> werden überdurchschnittlich positiv bewertet.</li>
 	<li>Gerade der Service erreicht mit <strong>90,0 Punkten</strong> einen Spitzenwert deutlich über dem Bundesdurchschnitt.</li>
 	<li>Auch Essen &amp; Trinken sowie die Lage gehören zu den klaren Stärken des Landes.</li>
</ul>
Es zeigen sich auch Schwächen:
<ul>
 	<li>Die Bewertungen für <strong>Zimmer (69,1 Punkte)</strong> und den <strong>Hotelzustand (68,7 Punkte)</strong> fallen deutlich niedriger aus.</li>
 	<li>Auch die <strong>Preisbewertung (44,0 Punkte)</strong> bleibt ein kritischer Punkt aus Gästesicht.</li>
</ul>
Dies macht deutlich: Gäste bewerten nicht nur das Gesamtangebot, sondern sehr konkret einzelne Leistungsbereiche. Genau hier liegen wichtige Ansatzpunkte für Betriebe.

&nbsp;
<h2><strong>Zwischen Preis und Qualität: Ein zentrales Spannungsfeld</strong></h2>
Ein besonders relevanter Befund betrifft das Verhältnis von Preis und wahrgenommener Leistung. Rheinland-Pfalz liegt beim Preisniveau im Bundesvergleich eher im unteren Bereich. Gleichzeitig wird im Sinne einer stärkeren Wertschöpfung gefordert, Preise anzuheben.

Die Daten zeigen die Preiswahrnehmung als ein sensibler Punkt. Für die Praxis bedeutet das: <strong>Preisanpassungen können nur dann erfolgreich sein, wenn sie mit spürbaren Qualitätsverbesserungen einhergehen.</strong> Gäste akzeptieren höhere Preise vor allem dann, wenn diese durch bessere Ausstattung, modernisierte Zimmer oder ein noch stärkeres Serviceerlebnis gerechtfertigt sind.
<h2><strong>Qualität als strategischer Erfolgsfaktor</strong></h2>
Die Ergebnisse zeigen: Qualität entscheidet – und sie wird zunehmend messbar und vergleichbar. Onlinebewertungen fungieren dabei als eine Art öffentliches Qualitätssiegel und beeinflussen direkt die Buchungsentscheidung potenzieller Gäste.

Für Betriebe und Destinationen ergeben sich daraus klare Handlungsfelder:
<ul>
 	<li><strong>Investitionen in die Substanz</strong> (Zimmer, Ausstattung, Modernisierung) gezielt vorantreiben</li>
 	<li><strong>Servicequalität weiter stärken</strong> und als Differenzierungsmerkmal nutzen</li>
 	<li><strong>Preis-Leistungs-Verhältnis aktiv steuern und kommunizieren</strong></li>
 	<li><strong>Gästefeedback systematisch auswerten</strong> und als Steuerungsinstrument nutzen</li>
</ul>
<strong><a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/6_4.png"><img class="aligncenter wp-image-295640" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/6_4.png" alt="Übersicht der verschiedenen Performancescore für Rheinland-Pfalz und Regionen. Dargestellt sind Destinationstypen, Regionen und Kategoriewerte. Kategoriewerte stellen die Auswertung der Sentiment-Analyse dar. " width="630" height="451" /></a></strong>

&nbsp;
<h2><strong>Zertifizierungen: Qualität systematisch sichern und sichtbar machen</strong></h2>
Neben den konkreten Leistungsbewertungen spielen auch Zertifizierungen, Klassifizierungen und Qualitätssiegel eine wichtige Rolle für die Qualität touristischer Angebote. Das Tourismusbarometer zeigt jedoch eine klare Entwicklung: <strong>Die Zahl der Klassifizierungen und Zertifizierungen ist rückläufig.</strong>

Gleichzeitig bleibt ihre Funktion für die Qualitätssicherung im Betrieb bestehen. Sie bieten weiterhin Orientierung bei Standards, Prozessen und Angebotsqualität und unterstützen Betriebe dabei, Qualität systematisch zu entwickeln und zu sichern.

Die Ergebnisse machen jedoch auch deutlich, dass sich die Wahrnehmung von Qualität zunehmend verlagert: Während Zertifizierungen vor allem intern wirken und strukturgebend sind, wird Qualität für Gäste heute primär über <strong>eigene Erfahrungen und Onlinebewertungen</strong> sichtbar und entscheidungsrelevant.

Für die Praxis entsteht daraus ein doppelter Anspruch:
<ul>
 	<li>Qualitätsstandards weiterhin systematisch sichern und weiterentwickeln – beispielsweise über Klassifizierungen</li>
 	<li>Die tatsächlich erlebbare Qualität konsequent auf Gästebedürfnisse ausrichten</li>
 	<li>Gästebewertungen aktiv managen und als zentrales Steuerungsinstrument nutzen</li>
</ul>
Zertifizierungen verlieren damit nicht grundsätzlich an Bedeutung, müssen aber stärker in ein <strong>ganzheitliches Qualitätsmanagement</strong> eingebettet werden, das sowohl interne Standards als auch externe Wahrnehmung berücksichtigt.

<strong><a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/6_5.png"><img class="aligncenter wp-image-295641 " src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/6_5.png" alt="" width="607" height="677" /></a></strong>

&nbsp;
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
Rheinland-Pfalz überzeugt mit einer <strong>insgesamt hohen Gästezufriedenheit</strong> und starken Bewertungen in zentralen Erlebnisbereichen wie Service, Lage und Gastronomie. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass sich der Wettbewerb zunehmend über die wahrgenommene Qualität im Detail entscheidet.

Onlinebewertungen und Gästefeedback gewinnen dabei weiter an Bedeutung: Sie machen Qualität transparent, vergleichbar und unmittelbar wirksam für die Buchungsentscheidung. Klassische Instrumente wie <strong>Zertifizierungen und Klassifizierungen bleiben wichtige Bausteine der Qualitätssicherung</strong>, verlieren jedoch an Verbreitung und müssen künftig stärker mit der tatsächlichen Gästewahrnehmung verzahnt werden.

Besonders deutlich wird dies im <strong>Spannungsfeld von Preis und Qualität</strong>: Rheinland-Pfalz bewegt sich aktuell auf einem vergleichsweise niedrigen Preisniveau, während gleichzeitig höhere Wertschöpfung angestrebt wird. Die Daten zeigen, dass die Preiswahrnehmung sensibel ist und Preisanpassungen nur dann nachhaltig erfolgreich sind, wenn sie durch spürbare Qualitätsverbesserungen begleitet werden.

Für Betriebe und Destinationen bedeutet das: Wer Qualität konsequent weiterentwickelt, Gästefeedback systematisch nutzt, Investitionen gezielt einsetzt und das Preis-Leistungs-Verhältnis aktiv gestaltet, schafft die Grundlage für langfristigen Markterfolg und eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit.

&nbsp;

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/" target="_blank" rel="noopener">Den gesamten Bericht zum Sparkassen Tourismusbarometer Rheinland-Pfalz finden Sie hier im Tourismusnetzwerk.</a>

Der nächste Artikel der Themenreihe zur wirtschaftlichen Lage im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe, erscheint Mitte April zum Thema Qualität und Gästezufriedenheit .

<strong>Quellen:</strong>
Sparkassen-Tourismusbarometer Rheinland-Pfalz 2025, Kapitel III; TrustYou Sonderauswertung Rheinland-Pfalz und Regionen 2024 (dwif, Daten: TrustYou GmbH)]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bundesweite Messung der Tourismusakzeptanz – Beteiligungsangebot</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2026/04/13/bundesweite-messung-der-tourismusakzeptanz-beteiligungsangebot/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
        <postthumbnail>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/06/170911_RPT_TN_Marktforschung-2-334x240.jpg</postthumbnail>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 10:37:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[System Tourismus TS]]></category>

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		<description><![CDATA[2026 wird erneut bundesweit die Tourismusakzeptanz durch DI-Tourismusforschung und dwif gemessen. Informationen zum Beteiligungsangebot finde Sie hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Bereits seit 2019 messen der Deutsche Tourismusverband (DTV) und das Deutsche Institut für Tourismusforschung an der FH Westküste jedes Jahr die Tourismusakzeptanz der deutschen Wohnbevölkerung über den Tourismusakzeptanzsaldo (TAS).
2026 wird erneut auf Bundesebene repräsentativ befragt und das dwif bietet allen deutschen Bundesländern, Städten, Gemeinden und touristischen Destinationen die Möglichkeit, sich für eigene regionalspezifische Daten an die Messung anzuschließen.

<strong>Durchführung durch dwif und DI-Tourismusforschung</strong>

Die regionalspezifischen Messungen werden vom dwif durchgeführt und vom Deutschen Institut für Tourismusforschung (Prof. Dr. Bernd Eisenstein &amp; Dr. Sabrina Seeler) wissenschaftlich begleitet. Dies ermöglicht die Vergleichbarkeit mit den bundesweiten Daten, Zeitvergleiche zu Vorgängerbefragungen und den Benchmark mit weiteren Destinationen über den Regionsvergleich.

Die Bedeutung sozialer Nachhaltigkeitsaspekte nimmt auch im Deutschlandtourismus immer weiter zu. Sie ergänzen die klassischen wirtschaftlichen Kennzahlen im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung der Wirkung des Tourismus.

<strong>Weitere <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/dwif-Anschreiben-zur-bundesweiten-TAS-Messung.pdf" target="_blank" rel="noopener">Informationen </a>sowie die <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/dwif-Interessenbekundung-bundesweite-TAS-Messung_Destinationen.pdf" target="_blank" rel="noopener">Beteiligungserklärung</a>, gerne im direkten Kontakt mit dwif (Rückmeldung bis zum 30.04.2026)</strong>, finden Sie hier:

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/dwif-Anschreiben-zur-bundesweiten-TAS-Messung.pdf" target="_blank" rel="noopener">dwif Anschreiben zur bundesweiten TAS-Messung</a>

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/dwif-Interessenbekundung-bundesweite-TAS-Messung_Destinationen.pdf" target="_blank" rel="noopener">dwif Interessenbekundung bundesweite TAS-Messung_Destinationen</a>

&nbsp;

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jahresbilanz 2025 – Stabile Inlandsnachfrage und starkes Campingsegment in Rheinland-Pfalz</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2026/03/27/jahresbilanz-2025-stabile-inlandsnachfrage-und-starkes-campingsegment-in-rheinland-pfalz/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 11:37:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beherbungsstatistik]]></category>
		<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[RPTze]]></category>

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		<description><![CDATA[Rheinland-Pfalz verzeichnet 2025 erneut ein Wachstum im Tourismus: Die Übernachtungszahlen steigen leicht, getragen vor allem vom Inland und einem weiterhin starken Campingsegment. Gleichzeitig zeigen sich Unterschiede zwischen Regionen, Betriebsarten und Herkunftsmärkten. Welche Entwicklungen das Tourismusjahr 2025 im Detail prägen lesen Sie hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit rund <strong>8,85 Millionen Gästeankünften (+2,0 %)</strong> und <strong>22,62 Millionen Übernachtungen (+1,2 %)</strong> in gewerblichen Betrieben mit zehn und mehr Schlafgelegenheiten setzte sich die positive Entwicklung des Tourismus in Rheinland-Pfalz auch im Jahr 2025 fort. Damit konnte  an die Erholung der vergangenen Jahre angeknüpft und die Nachfrage weiter gesteigert werden.

<strong>Inlandsmarkt bleibt Wachstumstreiber, Ausland mit leichtem Rückgang</strong>
Die Entwicklung wurde weiterhin maßgeblich vom Inland getragen (81%): Die Zahl der Gäste aus dem Inland stieg um <strong>+2,4 %</strong>, die Übernachtungen um <strong>+2,0 %</strong>, während die Nachfrage aus dem Ausland leicht rückläufig war (<strong>Übernachtungen -1,6 %</strong>, Gäste +0,4 %).

Wichtig ist zu beachten, dass im <strong>Vorjahr 2024 die EM in Deutschland stattfand</strong>. Damit können Rückgänge z.B. aus Dänemark, erklärt werden.

Die wichtigsten Auslandsmärkte für Rheinland-Pfalz bleiben unverändert die <strong>A-Märkte Niederlande sowie Belgien (inkl. Luxemburg)</strong>. Diese Märkte zeichnen sich durch eine hohe Bedeutung und stabile Nachfrage aus und bieten weiterhin die besten Erfolgsaussichten in der internationalen Marktbearbeitung.

Zu den <strong>B-Märkten</strong> zählen Österreich, die Schweiz sowie künftig auch Dänemark. Während Österreich und die Schweiz bereits etablierte Quellmärkte mit stabiler Nachfrage sind, gewinnt Dänemark zunehmend an Bedeutung und wird perspektivisch stärker in den Fokus rücken.

Die sogenannten <strong>Beobachtungsmärkte</strong> – darunter Großbritannien, die USA, Frankreich, Skandinavien, Polen, Spanien und Italien – entwickelten sich 2025 heterogen und zeigten insbesondere bei volumenstarken Fernmärkten wie den USA rückläufige Übernachtungszahlen (-16,4 %). Diese Märkte bleiben weiterhin im Blick, werden jedoch nicht aktiv bearbeitet.

[caption id="attachment_295073" align="aligncenter" width="600"]<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Ausland_Entwicklung.png"><img class="wp-image-295073" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Ausland_Entwicklung.png" alt="" width="600" height="536" /></a> Entwicklung in europäischen Märkten[/caption]

<strong>Regionale Entwicklung weiterhin differenziert</strong>
Die touristische Entwicklung in den Regionen verlief auch 2025 unterschiedlich. Besonders dynamisch zeigte sich weiterhin die <strong>Ahrregion</strong>, die im Zuge des Wiederaufbaus deutliche Zuwächse verzeichnete (<strong>Übernachtungen +15,4 %</strong>). Auch die <strong>Eifel (+3,2 %)</strong> sowie die volumenstarke Region <strong>Mosel-Saar (+2,6 %)</strong> konnten ihre Übernachtungszahlen steigern.

Rückläufig entwickelte sich hingegen die Nachfrage unter anderem in der <strong>Pfalz (-2,6 %)</strong> und im <strong>Naheland (-2,6 %)</strong> (jeweils Übernachtungen).

Die Region Rheinhessen konnte ihre Übernachtungszahlen um <strong>+2,2 % steigern</strong> und damit erstmals die Marke von <strong>über zwei Millionen Übernachtungen (2,03 Mio.)</strong> überschreiten.

[caption id="attachment_295072" align="aligncenter" width="600"]<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Regionen-UeN-Entw.png"><img class="wp-image-295072" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Regionen-UeN-Entw.png" alt="" width="600" height="531" /></a> Übernachtungsentwicklung in den Regionen[/caption]

<strong>Städtetourismus mit gemischtem Bild</strong>
Die Städte in Rheinland-Pfalz entwickelten sich unterschiedlich: Während beispielsweise <strong>Mainz (+2,6 % Übernachtungen)</strong>, <strong>Speyer (+7,1 %)</strong> und <strong>Worms (+7,9 %)</strong> zulegen konnten, blieb die Entwicklung in anderen Städten verhaltener oder leicht rückläufig, etwa in Koblenz (-0,3 %) oder Trier (+0,2 %).

&nbsp;

<strong>Unterschiedliche Entwicklung nach Betriebsarten</strong>
Die Entwicklung nach Betriebsarten zeigt ein differenziertes Bild:
<ul>
 	<li>Die klassische Hotellerie bleibt stabil (<strong>Hotels: Übernachtungen ±0,0 %</strong>)</li>
 	<li>Rückgänge gab es insbesondere bei <strong>Gasthöfen (-8,1 %)</strong> und <strong>Pensionen (-4,4 %)</strong></li>
 	<li>Zuwächse verzeichneten u. a. <strong>Vorsorge- und Rehakliniken (+4,3 %)</strong> sowie <strong>Gruppenunterkünfte (+2,0 %)</strong></li>
</ul>
<strong>Campingsegment wächst deutlich überdurchschnittlich</strong>
Ein besonders dynamischer Wachstumstreiber bleibt der Campingtourismus: Die Zahl der Gäste stieg um <strong>+16,7 %</strong>, die Übernachtungen um <strong>+13,0 %</strong>. Damit setzte sich der positive Trend der vergangenen Jahre auch 2025 fort und unterstreicht die zunehmende Bedeutung dieses Segments für den Tourismus in Rheinland-Pfalz.

[caption id="attachment_295071" align="aligncenter" width="700"]<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Betriebstypen-veraenderung-scaled.png"><img class="wp-image-295071" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Betriebstypen-veraenderung-scaled.png" alt="" width="700" height="351" /></a> Entwicklung der Übernachtungen nach Betriebstypen[/caption]

&nbsp;

<strong>Strukturelle Entwicklung bei Kapazitäten setzt sich fort</strong>
Auch im Jahr 2025 setzte sich die strukturelle Entwicklung im Beherbergungsangebot fort. Die Daten deuten weiterhin auf eine strukturelle Anpassung im Beherbergungsangebot hin. Gleichzeitig gewinnt das Campingsegment weiter an Gewicht innerhalb des touristischen Angebots. Insgesamt zeigt sich damit eine fortschreitende Anpassung der Angebotsstruktur an veränderte Nachfragepräferenzen:

[caption id="attachment_295075" align="aligncenter" width="700"]<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/angebot-betriebe.png"><img class="wp-image-295075" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/angebot-betriebe.png" alt="" width="700" height="354" /></a> Entwicklung der Anzahl der Betriebe und Schlafgelegenheiten[/caption]

<strong>Fazit</strong>
Der Tourismus in Rheinland-Pfalz konnte 2025 weiter wachsen, wobei insbesondere der Inlandsmarkt sowie das Campingsegment die Entwicklung stützten. Gleichzeitig zeigen sich weiterhin strukturelle Unterschiede zwischen Regionen, Betriebsarten und Herkunftsmärkten. Während sich zentrale Quellmärkte stabil entwickeln, bleibt die internationale Nachfrage insgesamt differenziert. Die fortschreitende strukturelle Anpassung auf Angebotsseite unterstreicht den Wandel im touristischen Markt.

&nbsp;]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Digital und nachhaltig – zwei Schlüssel für die Zukunft des Tourismus in Rheinland-Pfalz</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2026/03/16/digital-und-nachhaltig-zwei-schluessel-fuer-die-zukunft-des-tourismus-in-rheinland-pfalz/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 11:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[RPTze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://rlp.tourismusnetzwerk.info/?p=294267</guid>
		<description><![CDATA[Themenreihe "Sparkassen Tourismusbarometer - Erkenntnisse für die Praxis": 5. Zukunftsthemen. Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind keine Zusatzthemen mehr, sondern zentrale Wettbewerbsfaktoren im Tourismus. Das Sparkassen-Tourismusbarometer 2025 zeigt, wie weit die Betriebe in Rheinland-Pfalz in beiden Bereichen sind – und wo noch Potenziale und Handlungsbedarf bestehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[vc_row][vc_column][vc_column_text css=""]Mit dieser <strong>Artikelreihe</strong> beleuchten wir die die Inhalte des <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sparkassen-Tourismusbarometers Rheinland-Pfalz 2025</strong></a>. Bis Mai 2026 erscheint monatlich ein Beitrag, der zentrale Ergebnisse zusammenfasst und deren Bedeutung für die touristische Praxis im Land einordnet.

Das Sparkassen-Tourismusbarometer dient als jährliches Frühwarn- und Orientierungssystem für die Tourismusbranche in Rheinland-Pfalz. Es zeigt Trends, Potenziale und Herausforderungen auf und gibt wichtige Impulse für Destinationen, Gastgeber und Freizeitanbieter.

Der Tourismus in Rheinland-Pfalz steht – wie die gesamte Branche – vor Veränderungen. Zwei Themen prägen diese Entwicklung besonders: <strong><a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/qualitaet/nachhaltigkeit/" target="_blank" rel="noopener">Nachhaltigkeit</a> und <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/digitales/" target="_blank" rel="noopener">Digitalisierung</a></strong>. Beide entwickeln sich zunehmend zu wichtigen Faktoren für die Zukunftsfähigkeit touristischer Betriebe und Destinationen. Das zeigt auch das aktuelle <strong>Sparkassen-Tourismusbarometer Rheinland-Pfalz 2025</strong>.

Für touristische Betriebe und Destinationen im Land handelt es sich dabei längst nicht mehr um kurzfristige Trends. Vielmehr gewinnen Nachhaltigkeit und Digitalisierung zunehmend an Bedeutung, wenn es darum geht, Angebote zukunftsfähig zu gestalten, steigende Gästeerwartungen zu erfüllen und gleichzeitig betriebliche Prozesse effizienter zu organisieren.

Gerade im rheinland-pfälzischen Tourismus, der stark von kleinen und mittelständischen sowie häufig familiengeführten Betrieben geprägt ist, spielen langfristige wirtschaftliche Stabilität und verantwortungsvolles Wirtschaften eine zentrale Rolle[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=""]<strong>Nachhaltigkeit wird zunehmend Teil des Betriebsalltags</strong>

Nachhaltigkeit ist im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe längst kein Randthema mehr. Mehr als die Hälfte der befragten Betriebe setzt sich aktiv mit nachhaltigen Fragestellungen auseinander – wenn auch mit unterschiedlicher Intensität und unterschiedlichen Schwerpunkten.

&nbsp;

[caption id="attachment_294277" align="aligncenter" width="400"]<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/5_2.png"><img class="wp-image-294277" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/5_2.png" alt="" width="400" height="265" /></a> Säulen der Nachhaltigkeit[/caption]

&nbsp;

Dabei spielen insbesondere <strong>soziale Aspekte</strong> eine wichtige Rolle. Viele Betriebe engagieren sich beispielsweise für gute Arbeitsbedingungen, zahlen übertarifliche Löhne, unterstützen Mitarbeitende bei Mobilität oder Kinderbetreuung und bieten flexible Arbeitszeitmodelle an. Solche Maßnahmen tragen dazu bei, die Attraktivität als Arbeitgeber zu stärken – ein wichtiger Faktor in Zeiten des Fachkräftemangels.

Parallel gewinnt auch die <strong>ökologische Nachhaltigkeit</strong> zunehmend an Bedeutung. Viele Betriebe setzen bereits konkrete Maßnahmen um, um ihren Ressourcenverbrauch zu reduzieren und ihre Betriebsabläufe umweltfreundlicher zu gestalten. Dazu zählen beispielsweise:
<ul>
 	<li>Energieeinsparmaßnahmen und effizientere Heiz- und Beleuchtungssysteme</li>
 	<li>der Einsatz regionaler und saisonaler Produkte in Gastronomie und Hotellerie</li>
 	<li>Maßnahmen zur Reduktion von Abfällen und Verpackungsmaterial</li>
 	<li>ein bewusster Umgang mit Wasser und anderen Ressourcen.</li>
</ul>
Solche Maßnahmen entstehen häufig aus einem langfristigen unternehmerischen Denken heraus. Viele touristische Betriebe in Rheinland-Pfalz sind familiengeführt und planen über Generationen hinweg. Nachhaltiges Wirtschaften wird dadurch zunehmend Teil der Unternehmensstrategie – nicht nur aus ökologischen Gründen, sondern auch aus wirtschaftlichen.

Ressourcenschonende Betriebsführung kann langfristig Kosten senken und gleichzeitig die Attraktivität eines Betriebes für Gäste und Mitarbeitende erhöhen. Nachhaltigkeit wird damit immer stärker zu einem Bestandteil der Qualitätsentwicklung im Tourismus.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image="294276" img_size="full" alignment="center" onclick="img_link_large" css=""][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=""]<strong>Digitalisierung: Potenziale noch nicht vollständig genutzt</strong>

Während Nachhaltigkeit bereits in vielen Betrieben angekommen ist, zeigt sich bei der Digitalisierung ein differenzierteres Bild. Zwar erkennen viele Unternehmen ihre Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit im Tourismus an – dennoch wird sie bislang nicht überall konsequent umgesetzt.

Ein Teil der Betriebe bewertet Digitalisierung lediglich als mittelwichtig, während rund <strong>23 % ihr sogar kaum oder gar keine Bedeutung beimessen</strong>. Gleichzeitig stehen etwa <strong>36 % der befragten Betriebe bei der Digitalisierung noch am Anfang</strong> und haben bisher nur wenige Maßnahmen umgesetzt.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Neben begrenzten personellen Ressourcen und fehlender Zeit nennen Betriebe auch den organisatorischen Aufwand bei der Einführung neuer Systeme oder fehlende technische Infrastruktur als Herausforderungen.

Dabei werden <strong>digitale Lösungen für Gäste zunehmend selbstverständlich.</strong> Besonders gefragt sind digitale Services, die Komfort und Flexibilität erhöhen. Dazu zählen beispielsweise:
<ul>
 	<li>Online-Reservierungs- und Buchungssysteme</li>
 	<li>digitale Gästemappen und Informationsangebote</li>
 	<li>digitale Speisekarten</li>
 	<li>Self-Check-in-Lösungen</li>
 	<li>digitale Kommunikationsmöglichkeiten mit Gästen.</li>
</ul>
Gleichzeitig bieten digitale Lösungen auch Potenziale für die betriebliche Organisation. Digitale Buchungssysteme, automatisierte Prozesse oder digitale Informationsangebote können Arbeitsabläufe vereinfachen, Mitarbeitende entlasten und gleichzeitig den Service für Gäste verbessern.

Nicht unerwähnt sollten jedoch die <strong>57%</strong> der Betriebe, die angeben, schon viel beim Thema Digitalisierung erreicht zu haben und auch noch viel vor haben, sowie weitere 7%, die sich als <strong>Digitalisierungs-Experten</strong> sehen. Hier gilt es am Ball zu bleiben und voneinander zu lernen.

Gerade für kleine und mittelständische Betriebe – die Struktur prägt den Tourismus in Rheinland-Pfalz stark – bietet Digitalisierung damit Chancen, effizienter zu arbeiten und gleichzeitig die Servicequalität weiterzuentwickeln.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2"][vc_single_image image="294282" img_size="medium" alignment="center" onclick="img_link_large" css=""][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_single_image image="294283" img_size="large" alignment="right" css=""][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=""]<strong>Digitalisierung und Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil</strong>

Ein zentrales Ergebnis des Tourismusbarometers lautet: Digitalisierung und Nachhaltigkeit entfalten ihre Wirkung besonders dann, wenn sie einen konkreten Mehrwert für Gäste und Betriebe schaffen.

Digitale Lösungen können Prozesse vereinfachen, Personal entlasten oder den Gästeservice verbessern. Nachhaltige Maßnahmen stärken hingegen das Image, senken langfristig Kosten und erhöhen die Attraktivität für Mitarbeitende und Gäste.

Besonders wirkungsvoll ist es, beide Themen strategisch miteinander zu verbinden. Digitale Anwendungen können beispielsweise dazu beitragen, Ressourcen effizienter zu nutzen oder nachhaltige Angebote transparenter zu kommunizieren – etwa durch digitale Gästeinformationen, papierlose Prozesse oder smarte Energiesteuerungssysteme.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=""]<strong>Was Touristikerinnen und Touristiker daraus ableiten können</strong>

Die Ergebnisse des Tourismusbarometers zeigen mehrere Ansatzpunkte für die Praxis:
<ol>
 	<li><strong> Digitalisierung als Serviceinstrument verstehen</strong>
Digitale Anwendungen sollten nicht nur als technische Lösung betrachtet werden, sondern als Möglichkeit, Gästeerlebnisse zu verbessern und Mitarbeitende zu entlasten.</li>
 	<li><strong> Nachhaltigkeit sichtbar machen</strong>
Viele Betriebe setzen bereits nachhaltige Maßnahmen um. Wichtig ist, diese auch für Gäste transparent zu kommunizieren.</li>
 	<li><strong> Wissenstransfer fördern</strong>
Gerade kleinere Betriebe profitieren von Austauschformaten, Best-Practice-Beispielen und gemeinsamen Projekten in der Region.</li>
 	<li><strong> Digitalisierung und Nachhaltigkeit gemeinsam denken</strong>
Digitale Gästemappen, smarte Energiesysteme oder digitale Buchungsprozesse können sowohl Effizienz als auch Nachhaltigkeit fördern.</li>
</ol>
&nbsp;

<strong>Fazit</strong>

Der Tourismus in Rheinland-Pfalz ist stark von <strong>kleinen, familiengeführten Betrieben</strong> geprägt. Gerade diese Struktur bietet gute Voraussetzungen, um authentische, nachhaltige und qualitativ hochwertige Angebote zu entwickeln.

Damit diese Potenziale künftig noch stärker genutzt werden können, braucht es jedoch mehr Tempo bei der Digitalisierung und eine konsequente Weiterentwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle.

Wer beide Themen strategisch miteinander verbindet, kann nicht nur seine Wettbewerbsfähigkeit stärken, sondern auch dazu beitragen, den Tourismus in Rheinland-Pfalz langfristig <strong>zukunftsfähig und resilient</strong> aufzustellen.

Weiterführende Informationen zum Thema <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/digitales/" target="_blank" rel="noopener">Digitales</a> und <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/qualitaet/nachhaltigkeit/" target="_blank" rel="noopener">Nachhaltigkeit</a> finden Sie im Tourismusnetzwerk sowie auf der Lernplattform <a href="http://www.tnwissen-rlp.info" target="_blank" rel="noopener">TNWissen Rheinland-Pfalz</a>.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/" target="_blank" rel="noopener">Den gesamten Bericht zum Sparkassen Tourismusbarometer Rheinland-Pfalz finden Sie hier im Tourismusnetzwerk.</a>

Der nächste Artikel der Themenreihe zur wirtschaftlichen Lage im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe, erscheint Mitte April zum Thema Qualität und Gästezufriedenheit .[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2026/03/16/digital-und-nachhaltig-zwei-schluessel-fuer-die-zukunft-des-tourismus-in-rheinland-pfalz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Freizeit und Kultur: Erfolgsfaktoren für lebendige Regionen</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2026/02/16/freizeit-und-kultur-erfolgsfaktoren-fuer-lebendige-regionen/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
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		<comments>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2026/02/16/freizeit-und-kultur-erfolgsfaktoren-fuer-lebendige-regionen/#respond</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[RPTze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://rlp.tourismusnetzwerk.info/?p=293263</guid>
		<description><![CDATA[Themenreihe "Sparkassen Tourismusbarometer - Erkenntnisse für die Praxis": 4. Freizeit- und Kultureinrichtungen als sind zentrale Bausteine im Tourismusmix Rheinland-Pfalz. Das Sparkassen-Tourismusbarometer 2025 zeigt, welche Angebotskategorien 2024 besonders gefragt waren, wo Einrichtungen unter Druck stehen – und warum preisgünstige und wetterunabhängige Angebote künftig weiter an Bedeutung gewinnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit dieser <strong>Artikelreihe</strong> beleuchten wir die die Inhalte des <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/"><strong>Sparkassen-Tourismusbarometers Rheinland-Pfalz 2025</strong></a>. Bis Mai 2026 erscheint monatlich ein Beitrag, der zentrale Ergebnisse zusammenfasst und deren Bedeutung für die touristische Praxis im Land einordnet.

Das Sparkassen-Tourismusbarometer dient als jährliches Frühwarn- und Orientierungssystem für die Tourismusbranche in Rheinland-Pfalz. Es zeigt Trends, Potenziale und Herausforderungen auf und gibt wichtige Impulse für Destinationen, Gastgeber und Freizeitanbieter.

<strong>Freizeit- und Kulturangebote</strong> entscheiden maßgeblich darüber, ob Gäste eine Region besuchen, wie lange sie bleiben und ob sie wiederkommen. Gerade für Tagesausflüge und Kurzurlaube sind sie oft der ausschlaggebende Reiseanlass. Das Sparkassen-Tourismusbarometer Rheinland-Pfalz 2025 macht deutlich, dass sich die Nachfrage nach Freizeit- und Kulturangeboten 2024 insgesamt stabil entwickelte – allerdings mit deutlichen Unterschieden zwischen einzelnen Angebotskategorien.

<strong>Freizeit- und Kulturangebote 2024: stabile Nachfrage – große Unterschiede</strong>
Die Freizeitwirtschaft bleibt ein wichtiger Nachfrageanker im rheinland-pfälzischen Tourismus. Das Barometer zeigt, dass sich die Entwicklung 2024 stark nach Angebotsart unterscheidet. Während einige Einrichtungen von der stabilen Reiselust und dem hohen Tagesreiseanteil profitieren konnten, gerieten andere stärker unter wirtschaftlichen Druck.
Ausschlaggebend für die Entwicklung waren insbesondere:
<ul>
 	<li>das Preisniveau der Angebote,</li>
 	<li>die Abhängigkeit vom Wetter,</li>
 	<li>sowie der Personal- und Kostenaufwand im laufenden Betrieb.</li>
</ul>
[caption id="attachment_293270" align="aligncenter" width="320"]<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/01/4_1-1.png"><img class="wp-image-293270" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/01/4_1-1.png" alt="" width="320" height="389" /></a> Quelle: dwif 2025, Daten dwif-Freizeitmonitoring[/caption]

<strong>Gewinnerkategorien: wetterunabhängig und gut kalkulierbar</strong>
Besonders stabil zeigten sich 2024 vor allem wetterunabhängige und preislich gut kalkulierbare Angebote. Dazu zählen:
<ul>
 	<li>Museen und Ausstellungen, insbesondere in Städten und kulturhistorisch geprägten Regionen. Sie profitieren von Tagesgästen, Ganzjahresbetrieb und davon, dass moderat bepreiste Eintritte von den Gästen weiterhin gut akzeptiert werden.</li>
 	<li> Thermen, Wellness- und Gesundheitsangebote, die ganzjährig genutzt werden und häufig gezielt als Kurzreise- oder Schlechtwetterangebot nachgefragt werden.</li>
 	<li>Kulturelle Veranstaltungen mit klarer Zielgruppenansprache, die als Reiseanlass oder Ergänzung zum Aufenthalt dienen.</li>
</ul>
Diese Angebote erwiesen sich als vergleichsweise krisenfest und konnten auch 2024 eine stabile Nachfrage verzeichnen.

<strong>Angebote unter Druck: wetterabhängig und kostenintensiv</strong>
Gleichzeitig zeigt das Barometer, dass stark wetterabhängige und kostenintensive Freizeitangebote zunehmend unter Druck stehen. Dazu zählen unter anderem:
<ul>
 	<li>Outdoor-orientierte Angebote, deren Nachfrage stark von Witterung und Saison abhängt.</li>
 	<li>Freizeitparks und erlebnisintensive Angebote mit hohem Personal-, Energie- und Wartungsaufwand.</li>
 	<li>Einrichtungen, bei denen steigende Kosten nur begrenzt über Eintrittspreise an die Gäste weitergegeben werden können.</li>
</ul>
Gerade bei Tagesgästen reagieren Besucherzahlen sensibel auf Preissteigerungen. Wirtschaftliche Unsicherheit und hohe Lebenshaltungskosten verstärken diesen Effekt zusätzlich.

<strong>Warum preisgünstige und wetterunabhängige Angebote wichtiger werden</strong>
Das Sparkassen-Tourismusbarometer macht deutlich: Gäste bleiben reisefreudig, achten aber stärker auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Insbesondere Tagesgäste und Kurzurlauber entscheiden kurzfristig und vergleichen Angebote stärker.

[caption id="attachment_293271" align="aligncenter" width="404"]<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/01/4_2-1.png"><img class="wp-image-293271 " src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/01/4_2-1.png" alt="" width="404" height="168" /></a> Quelle: dwif 2025, Daten dwif-Freizeitmonitoring[/caption]

Wetterunabhängige Angebote bieten hier klare Vorteile:
<ul>
 	<li>sie sichern Planbarkeit für Gäste und Anbieter,</li>
 	<li>sie ermöglichen ganzjährige Nutzung,</li>
 	<li>sie stabilisieren die Nachfrage auch in der Neben- und Zwischensaison.</li>
</ul>
Für viele Regionen sind sie damit ein wichtiger Hebel, um die starke Saisonalität abzufedern.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/01/4_Infobox.png"><img class="aligncenter wp-image-293273" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/01/4_Infobox.png" alt="" width="655" height="351" /></a>

<strong>Was bedeutet das für Touristiker?</strong>
<ul>
 	<li>Angebotsmix überprüfen: Wetterunabhängige und preislich zugängliche Angebote gezielt stärken.</li>
 	<li>Kultur und Freizeit bündeln: Kombinationen aus Kultur-, Genuss- und Freizeitangeboten erhöhen die Attraktivität von Tages- und Kurzreisen.</li>
 	<li>Nebensaison nutzen: Museen, Thermen und Indoor-Angebote gezielt für schwächere Reisezeiten positionieren.</li>
 	<li>Kostenrealität berücksichtigen: Bei neuen Projekten Wirtschaftlichkeit und laufende Betriebskosten frühzeitig mitdenken.</li>
 	<li>Kooperationen fördern: Zusammenarbeit zwischen Freizeit-, Kultur- und Tourismusakteuren ausbauen.</li>
</ul>
&nbsp;

<strong>Fazit</strong>
Freizeit- und Kulturangebote bleiben zentrale Erfolgsfaktoren für lebendige touristische Regionen in Rheinland-Pfalz. Das Sparkassen-Tourismusbarometer 2025 zeigt jedoch klar, dass sich die Nachfrage 2024 sehr unterschiedlich entwickelte. Wetterunabhängige, gut kalkulierbare und preislich zugängliche Angebote gewinnen weiter an Bedeutung – und werden künftig eine noch größere Rolle für Tagesreisen, Kurzurlaube und die regionale Wertschöpfung spielen.

[caption id="attachment_293272" align="aligncenter" width="464"]<img class=" wp-image-293272" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/01/4_3-1.png" alt="" width="464" height="175" /> Quelle: dwif 2025, Daten dwif-Freizeitmonitoring[/caption]

&nbsp;

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/" target="_blank" rel="noopener">Den gesamten Bericht zum Sparkassen Tourismusbarometer Rheinland-Pfalz finden Sie hier im Tourismusnetzwerk.</a>

Der nächste Artikel der Themenreihe zur wirtschaftlichen Lage im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe, erscheint Mitte Februar zum Thema Freizeitwirtschaft und Kulturangebote.]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tagesreisen, Kurzurlaub &#038; Co. – wie sich das Reiseverhalten weiter verändert</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2026/01/19/tagesreisen-kurzurlaub-saisonalitaet/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
        <postthumbnail>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/06/170911_RPT_TN_Marktforschung-2-334x240.jpg</postthumbnail>
		<comments>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2026/01/19/tagesreisen-kurzurlaub-saisonalitaet/#respond</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 07:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[RPTze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://rlp.tourismusnetzwerk.info/?p=292878</guid>
		<description><![CDATA[Themenreihe "Sparkassen Tourismusbarometer - Erkenntnisse für die Praxis": 3. Nachfrage und Tagesreisen. Tagesausflüge, Wochenendtrips und kurze Auszeiten prägen das Reiseverhalten immer stärker. Das Sparkassen-Tourismusbarometer 2025 zeigt, wo für Rheinland-Pfalz Chancen und Herausforderungen liegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit dieser <strong>Artikelreihe</strong> beleuchten wir die die spannenden Inhalte des <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/"><strong>Sparkassen-Tourismusbarometers Rheinland-Pfalz 2025</strong></a>. Bis Mai 2026 erscheint monatlich ein Beitrag, der zentrale Ergebnisse zusammenfasst und deren Bedeutung für die touristische Praxis im Land einordnet.

Das Sparkassen-Tourismusbarometer dient als jährliches Frühwarn- und Orientierungssystem für die Tourismusbranche in Rheinland-Pfalz. Es zeigt Trends, Potenziale und Herausforderungen auf und gibt wichtige Impulse für Destinationen, Gastgeber und Freizeitanbieter.

&nbsp;
<p data-pm-slice="1 1 []">Das Reiseverhalten der Gäste ist ein zentraler Erfolgsfaktor für den Tourismus in Rheinland-Pfalz. Ob Tagesausflug, Kurzurlaub oder längerer Aufenthalt – die Art und Weise, wie Menschen reisen, verändert sich kontinuierlich. Das Sparkassen-Tourismusbarometer 2025 liefert hierzu wichtige Erkenntnisse und zeigt, welche Nachfrageformen den Tourismus im Land aktuell prägen.</p>

<div></div>
<h3><strong>Tagesreisen: Hohe Bedeutung, aber volatile Entwicklung</strong></h3>
Tagesreisen bleiben ein wichtiger Bestandteil des Tourismus in Rheinland-Pfalz. Gleichzeitig zeigt das Barometer, dass sich die Tagesreiseintensität 2024 unter dem langjährigen Normalniveau bewegte. Gründe dafür waren unter anderem ungünstige Witterungsverhältnisse, Extremwetterereignisse sowie eine insgesamt angespannte wirtschaftliche Stimmung.

Besonders deutlich wird: Tagesausflüge reagieren sensibel auf äußere Einflüsse. Wetter, Preise und kurzfristige Rahmenbedingungen spielen eine größere Rolle als bei längeren Urlaubsreisen.
<h3><strong><a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/01/3_1.png"><img class="wp-image-292992 aligncenter" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/01/3_1.png" alt="" width="700" height="355" /></a></strong></h3>
<h3></h3>
<h3><strong>Kurzurlaube und Wochenendtrips weiter gefragt</strong></h3>
Neben Tagesreisen gewinnen <strong>Kurzurlaube und Wochenendtrips</strong> weiter an Bedeutung. Rheinland-Pfalz profitiert hier von seiner guten Erreichbarkeit, der Nähe zu großen Ballungsräumen und einem vielfältigen Angebot aus Natur-, Genuss- und Kulturerlebnissen.

Die Ergebnisse des Barometers zeigen, dass Kurzurlaube und Tagesreisen eine zentrale Rolle spielen und sich Rheinland-Pfalz weiterhin als Kurzreiseziel positioniert. Der klassische Wochenendtrip bleibt damit ein stabiler Nachfragebaustein – insbesondere in Regionen mit klaren Profilen und gut kombinierbaren Angeboten.
<div></div>
<h3><strong>Aufenthaltsdauer bleibt stabil</strong></h3>
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag 2024 weiterhin bei <strong>2,6 Tagen</strong>. Damit bestätigt sich Rheinland-Pfalz als klassisches Kurzreiseziel. Unterschiede zwischen den Regionen bleiben bestehen: Während im Naheland und im Lahntal längere Aufenthalte verzeichnet werden, sind Städte und urban geprägte Regionen stärker durch Kurzaufenthalte geprägt.

Für Destinationen bedeutet dies, dass zusätzliche Erlebnisse und Angebotsbausteine entscheidend sind, um Gäste zu einem längeren Aufenthalt zu motivieren.
<div></div>
<h3><strong>Saisonalität als dauerhafte Herausforderung</strong></h3>
Ein zentrales Ergebnis des Barometers ist die weiterhin ausgeprägte Saisonalität. Rund zwei Drittel aller Übernachtungen entfallen auf das Sommerhalbjahr. Wetterabhängige Reiseformen wie Tagesausflüge verstärken diese Entwicklung zusätzlich.

Die Herausforderung für viele Regionen bleibt daher, attraktive Angebote in der Neben- und Zwischensaison zu schaffen und diese sichtbar zu kommunizieren.
<div></div>
<h3><strong>Was bedeutet das für Touristiker?</strong></h3>
<ul data-spread="false">
 	<li><strong>Tagesreisende gezielt ansprechen:</strong> Wetterunabhängige Angebote und klare Ausflugsmotive gewinnen an Bedeutung.</li>
 	<li><strong>Kurzurlaube weiterentwickeln:</strong> Kombinierbare Angebote aus Natur, Genuss, Kultur und Aktivität stärken die Wettbewerbsfähigkeit.</li>
 	<li><strong>Aufenthaltsdauer verlängern:</strong> Zusatzangebote und Erlebnispakete können Anreize für längere Aufenthalte schaffen.</li>
 	<li><strong>Nebensaison nutzen:</strong> Veranstaltungen, Themenwochen und saisonunabhängige Angebote helfen, Nachfrage besser zu verteilen.</li>
</ul>
<div></div>
<h3><strong>Fazit</strong></h3>
Das Reiseverhalten der Gäste bleibt im Wandel. Tagesreisen, Kurzurlaube und flexible Reiseformen prägen den Tourismus in Rheinland-Pfalz zunehmend. Für Destinationen und Betriebe ergeben sich daraus Chancen, wenn Angebote klar positioniert, gut kombinierbar und ganzjährig attraktiv gestaltet werden.

&nbsp;

&nbsp;

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/" target="_blank" rel="noopener">Den gesamten Bericht zum Sparkassen Tourismusbarometer Rheinland-Pfalz finden Sie hier im Tourismusnetzwerk.</a>

Der nächste Artikel der Themenreihe zur wirtschaftlichen Lage im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe, erscheint Mitte Februar zum Thema Freizeitwirtschaft und Kulturangebote.]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zwischen Aufbruch und Anpassung: Die wirtschaftliche Lage im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2025/12/15/zwischen-aufbruch-und-anpassung-die-wirtschaftliche-lage-im-rheinland-pfaelzischen-gastgewerbe/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
        <postthumbnail>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/06/170911_RPT_TN_Marktforschung-2-334x240.jpg</postthumbnail>
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		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 07:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[RPTze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://rlp.tourismusnetzwerk.info/?p=292606</guid>
		<description><![CDATA[Themenreihe "Sparkassen Tourismusbarometer - Erkenntnisse für die Praxis": 2. Wirtschaftliche Lage. Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe befindet sich 2024 in einem Spannungsfeld aus steigenden Kosten, verhaltener Investitionsbereitschaft und gleichzeitig stabiler Nachfrage. Das Sparkassen-Tourismusbarometer zeigt, wie sich die wirtschaftliche Lage entwickelt hat – und was das für Betriebe und Destinationen bedeutet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit dieser <strong>Artikelreihe</strong> beleuchten wir die die spannenden Inhalte des <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/"><strong>Sparkassen-Tourismusbarometers Rheinland-Pfalz 2025</strong></a>. Bis Mai 2026 erscheint monatlich ein Beitrag, der zentrale Ergebnisse zusammenfasst und deren Bedeutung für die touristische Praxis im Land einordnet.

Das Sparkassen-Tourismusbarometer dient als jährliches Frühwarn- und Orientierungssystem für die Tourismusbranche in Rheinland-Pfalz. Es zeigt Trends, Potenziale und Herausforderungen auf und gibt wichtige Impulse für Destinationen, Gastgeber und Freizeitanbieter.

Die wirtschaftliche Situation des Gastgewerbes bleibt ein zentraler Indikator für die Leistungsfähigkeit des Tourismus in Rheinland-Pfalz. Das Sparkassen-Tourismusbarometer 2025 zeigt: 2024 war ein Jahr, in dem viele Betriebe zwar von einer stabilen Nachfrage profitierten, gleichzeitig jedoch mit hohen Kosten, Personalmangel und Investitionshemmnissen zu kämpfen hatten.

Die Betriebe stehen damit vor der Herausforderung, sich in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld zu behaupten – und gleichzeitig die Weichen für eine zukunftsfähige Entwicklung zu stellen.

&nbsp;

<strong>Umsätze und Kostenentwicklung</strong>

Die Umsatzentwicklung im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe zeigte 2024 ein gemischtes Bild. Während viele Betriebe von stabilen Gästezahlen und höheren Durchschnittspreisen profitieren konnten, belasteten steigende Energie-, Personal- und Warenkosten die betriebswirtschaftliche Lage erheblich.

Laut Barometer führen insbesondere folgende Faktoren zu erhöhtem wirtschaftlichen Druck:
<ul>
 	<li><strong>hohe Personalkosten</strong> durch Tarifsteigerungen und Fachkräftemangel,</li>
 	<li><strong>gestiegene Einkaufspreise</strong> bei Lebensmitteln und Verbrauchsgütern,</li>
 	<li><strong>Energie- und Betriebskosten</strong>, die sich trotz Stabilisierung auf hohem Niveau bewegen.</li>
</ul>
Für zahlreiche Kleine und Mittelbetriebe (KMU) ergibt sich dadurch ein enger werdender finanzieller Spielraum – insbesondere dort, wo Modernisierungsstau besteht oder die Auslastung saisonal stark schwankt.

&nbsp;
<div class="mceTemp">

<strong>Stimmungslage im Gastgewerbe</strong>

Viele Betriebe bewerten ihre aktuelle Situation als "angespannt, aber stabil". Entscheidend ist dabei die hohe Unsicherheit hinsichtlich Kostenentwicklung und zukünftiger Nachfrage.

[caption id="attachment_292607" align="aligncenter" width="450"]<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/12/DEz_Abbildung1_Konjumkturbewertung_.png" target="_blank" rel="noopener"><img class="wp-image-292607" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/12/DEz_Abbildung1_Konjumkturbewertung_.png" alt="" width="450" height="271" /></a> Quelle: dwif 2025[/caption]

&nbsp;

Trotzdem zeigt das Barometer auch Lichtblicke:

</div>
<ul>
 	<li>Der Inlandstourismus bleibt stabil.</li>
 	<li>Die Nachfrage in Regionen mit starkem Natur- und Genussschwerpunkt hat sich weiter gefestigt.</li>
 	<li>Gäste zeigen erneut höhere Zahlungsbereitschaft für Qualität und Komfort.</li>
</ul>
Diese positiven Effekte reichen jedoch nicht aus, um die strukturellen Herausforderungen vollständig auszugleichen.

&nbsp;

<strong>Investitionsverhalten</strong>

Ein zentrales Ergebnis des Barometers: <strong>Die Investitionsbereitschaft bleibt niedrig.</strong> Viele Betriebe verschieben dringend notwendige Modernisierungen aufgrund finanzieller Unsicherheiten.

Die wichtigsten Gründe dafür sind:
<ul>
 	<li>fehlende Eigenmittel,</li>
 	<li>unsichere wirtschaftliche Perspektiven,</li>
 	<li>hohe Bau- und Sanierungskosten,</li>
 	<li>begrenzte Förderzugänge oder geringe Rentabilitätsaussichten in kleinstrukturierten Regionen.</li>
</ul>
Positive Ausnahme: Vereinzelt investieren Betriebe gezielt in Digitalisierung, Energieeffizienz oder Erlebnisqualität – Bereiche, die langfristig Wettbewerbsvorteile versprechen.

&nbsp;

<strong>Personalsituation</strong>

Der Fachkräftemangel bleibt eine der größten Herausforderungen. Zwar hat sich die Personalsituation im Vergleich zu den Vorjahren leicht entspannt, doch viele Betriebe berichten weiterhin:
<ul>
 	<li>Schwierigkeiten bei der Nachbesetzung offener Stellen,</li>
 	<li>hohe Fluktuation,</li>
 	<li>steigende Lohnkosten,</li>
 	<li>zusätzlicher Aufwand für Qualifizierung und Mitarbeitendenbindung.</li>
</ul>
&nbsp;

<strong>Angebotsstruktur und wirtschaftliche Belastung</strong>

Die im November-Artikel beschriebene Angebotsdynamik (Rückgänge bei Gasthöfen, Pensionen; wachsende FeWo-Kapazitäten) wirkt sich auch auf die wirtschaftliche Lage aus. Besonders <strong>kleine, familiengeführte Betriebe</strong> stehen unter Druck:
<ul>
 	<li>sinkende Rentabilität,</li>
 	<li>steigende Investitionsbedarfe,</li>
 	<li>Nachfolgeprobleme.</li>
</ul>
Hier besteht das Risiko, dass weitere Betriebe den Markt verlassen – mit Auswirkungen auf Angebotsvielfalt und regionale Tourismusprofile.

&nbsp;

<strong>Was bedeutet das für Touristiker?</strong>

Für Destinationen und regionale Partner ergeben sich folgende Handlungsfelder:
<ul>
 	<li><strong>Betriebsberatung unterstützen:</strong> Förderprogramme, Energieeffizienzmaßnahmen, Digitalisierung.</li>
 	<li><strong>Qualitätsinitiativen stärken:</strong> Gäste investieren gezielt in Qualität – entsprechender Mehrwert muss sichtbar kommuniziert werden.</li>
 	<li><strong>Wirtschaftsdaten nutzen:</strong> Austausch mit Betrieben fördern, um regionale Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.</li>
 	<li><strong>Fachkräfte sichern:</strong> Kooperationen mit Bildungsträgern, attraktive Arbeitsbedingungen sichtbar machen.</li>
 	<li><strong>Angebotsstruktur beobachten:</strong> Schließungen kleiner Betriebe frühzeitig identifizieren und regionale Lücken analysieren.</li>
</ul>
&nbsp;

<strong>Fazit</strong>

Das Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz befindet sich 2024 in einer Phase der Stabilisierung, jedoch unter hohen wirtschaftlichen Belastungen. Die Nachfrage stimmt – doch steigende Kosten und geringe Investitionsbereitschaft bremsen die Entwicklung. Umso wichtiger ist es, Betriebe gezielt zu unterstützen und Impulse für Qualität, Innovation und Fachkräftesicherung zu setzen.

&nbsp;

&nbsp;

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/" target="_blank" rel="noopener">Den gesamten Bericht zum Sparkassen Tourismusbarometer Rheinland-Pfalz finden Sie hier im Tourismusnetzwerk.</a>

Der nächste Artikel der Themenreihe zur wirtschaftlichen Lage im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe, erscheint Mitte Januar.]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachfrageentwicklung von Januar bis September – Rheinland-Pfalz mit Übernachtungszuwachs</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2025/12/08/nachfrageentwicklung-von-januar-bis-september-rheinland-pfalz-mit-uebernachtungszuwachs/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 13:13:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[RPTze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://rlp.tourismusnetzwerk.info/?p=292483</guid>
		<description><![CDATA[Die Übernachtungszahlen stiegen bis September 2025 erneut – besonders stark in Regionen wie Ahr, Mosel-Saar und Eifel, während der Incomingmarkt und einige Segmente schwächer ausfallen. Der Artikel zeigt die wichtigsten Trends und Unterschiede.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>17,9 Millionen Gästeübernachtungen in Rheinland-Pfalz zwischen Januar und September 2025</strong>

Die Gästeankünfte und Übernachtungszahlen in den gewerblichen Betrieben mit zehn und mehr Schlafgelegenheiten in Rheinland-Pfalz sind in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 erneut gestiegen. Die Zahl der Gäste wuchs um 2,1 % auf 6,9 Millionen, die der Übernachtungen um 1,3 % auf 17,9 Millionen. Damit belegte Rheinland-Pfalz im Bundesländerranking den fünften Platz und war nur noch 1,3 % vom Übernachtungsniveau des Jahres 2019 entfernt. Bundesweit blieben die Übernachtungszahlen zwischen Januar und September im Vergleich zum Vorjahr stabil. Besonders dynamisch entwickelten sich das Saarland (+3,8 %) sowie die Stadtstaaten Bremen (+3,4 %) und Hamburg (+2,1 %).<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/12/Bild1-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-292484" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/12/Bild1-scaled.jpg" alt="" width="700" height="520" /></a>

&nbsp;

<strong>Incomingmarkt mit Rückgängen</strong>

Rund 3,9 Millionen Übernachtungen in Rheinland-Pfalz und damit 1,8 % weniger als im Vorjahreszeitraum stammten in den ersten neun Monaten von Gästen aus dem Ausland. Die Übernachtungszahlen aus dem Top-Quellmarkt Niederlande lagen nach Rückgängen im Vorjahr um 2,1 % im Plus. Die Zahlen aus dem zweitwichtigsten Quellmarkt Belgien blieben nahezu stabil. Deutliche Einbrüche gab es jedoch aus dem britischen (-6,8 %) und dem US-amerikanischen Markt (-15,9 %). Die Nachfrage aus Österreich (-7,6 %) und Frankreich (-2,0 %) entwickelte sich ebenfalls rückläufig. Aus dem Schweizer Markt gab es ein Übernachtungsplus von 2,8 %.<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/12/Bild2.jpg"><img class="aligncenter wp-image-292485" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/12/Bild2.jpg" alt="" width="700" height="603" /></a>

&nbsp;
<p class="Flietext"><b><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">Rückgänge zwischen Juli und September</span></b></p>
<p class="Flietext"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">Die Sommermonate Juli bis September verliefen für den Rheinland-Pfalz-Tourismus durchwachsen. Im Juli gab es einen Übernachtungsrückgang von 1,2 %. Ferienzentren waren hier mit -13,7 % besonders deutlich im Minus. Im August (-0,3 %) und im September (-0,6 %) wurde das Vorjahresniveau nur knapp verfehlt. Im August retteten die Campingplätze das Ergebnis. Im September kamen auch die Ferienzentren wieder in Schwung.</span></p>
<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/12/Bild3.jpg"><img class="aligncenter wp-image-292486" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/12/Bild3.jpg" alt="" width="700" height="515" /></a>

&nbsp;

<strong>Sieben Regionen mit Übernachtungszuwächsen, Städte ambivalent</strong>

Sieben von zehn Regionen vermeldeten in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 ein Übernachtungsplus. Mit 15,5 % mehr Übernachtungen war es erneut die Region Ahr, die die höchsten Zuwächse vermeldete. Auf den Plätzen zwei und drei lagen die Region Mosel-Saar (+3,1 %) und die Eifel (+2,7 %). In Rheinhessen, dem Westerwald, dem Mittelrheintal und dem Lahntal lag das Übernachtungsplus zwischen 0,7 und 1,8 %. Rückläufige Übernachtungszahlen vermeldeten das Naheland (-2,1 %), die übernachtungsstarke Pfalz (-2,4 %) und der Hunsrück (-2,6 %).

&nbsp;

Die Übernachtungsentwicklung in den Städten der Städtekooperation Rheinland-Pfalz verlief sehr heterogen. Die Übernachtungsnachfrage in Idar-Oberstein legte um rund ein Fünftel zu. Auch Worms (+8,2 %) und Speyer (+6,0 %) waren deutlich im Plus. Koblenz (-0,6 %) und Trier (-1,2 %) verfehlten das Vorjahresergebnis knapp. Für Mainz wurden seitens der amtlichen Statistik keine Veränderungsraten ausgewiesen.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-292487" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/12/Bild4-scaled.jpg" alt="" width="700" height="529" /></a>

&nbsp;

<strong>Camping mit deutlichem Zuwachs, Ferienzentren/-häuser/-wohnungen im Minus</strong>

Die positivste Entwicklung unter den Betriebstypen gab es in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 im Campingsegment, welches rund ein Fünftel aller Übernachtungen generierte. Mit +14,9 % konnten die Rückgänge aus dem Vorjahr mehr als kompensiert werden. In den Sommermonaten waren der Juni und der Juli in diesem Segment besonders stark. Ebenfalls positiv entwickelten sich die Vorsorge- und Rehakliniken (+3,8 %) sowie die Gruppenunterkünfte (+1,6 %). In der Hotellerie lagen die Übernachtungszahlen um 1,7 % niedriger als im Vorjahreszeitraum. Während die Hotels nur geringe Rückgänge (-0,6 %) vermeldeten, lagen die Verluste bei den Gasthöfen (-4,5 %) und Pensionen (-7,5 %) höher. Die Nachfrage in den Ferienzentren/-häusern/-wohnungen lag 4,3 % vom Vorjahresniveau entfernt. Während im Juni noch ein Plus erzielt wurde, gab es in den Monaten Juli und August deutliche Verluste. Im September konnten zumindest die Ferienzentren das Vorjahresniveau wieder übertreffen.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/12/Bild5-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-292488" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/12/Bild5-scaled.jpg" alt="" width="800" height="399" /></a>

&nbsp;

&nbsp;]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2025/12/08/nachfrageentwicklung-von-januar-bis-september-rheinland-pfalz-mit-uebernachtungszuwachs/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Sparkassen Tourismusbarometer 2025 &#8211; Stabilisierung auf hohem Niveau – aber weiter Luft nach oben</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2025/11/28/sparkassen-tourismusbarometer-2025-tourismus-in-rheinland-pfalz-2025-stabilisierung-auf-hohem-niveau-aber-weiter-luft-nach-oben/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
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		<comments>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2025/11/28/sparkassen-tourismusbarometer-2025-tourismus-in-rheinland-pfalz-2025-stabilisierung-auf-hohem-niveau-aber-weiter-luft-nach-oben/#respond</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 09:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[RPTze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://rlp.tourismusnetzwerk.info/?p=292076</guid>
		<description><![CDATA[Themenreihe "Sparkassen Tourismusbarometer - Erkenntnisse für die Praxis": 1. Tourismusbilanz und Trends. Der Tourismus in Rheinland-Pfalz stabilisiert sich weiter – doch nicht alle Regionen entwickeln sich gleich. Das  Sparkassen-Tourismusbarometer 2025 zeigt, wo Rheinland-Pfalz im Bundesvergleich steht, welche Trends den Markt bewegen und wo für Touristikerinnen und Touristiker besondere Chancen liegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit dieser <strong>Artikelreihe</strong> beleuchten wir die die spannenden Inhalte des <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/"><strong>Sparkassen-Tourismusbarometers Rheinland-Pfalz 2025</strong></a> noch einmal gebündelt für Sie. Bis Mai 2026 erscheint monatlich ein Beitrag, der zentrale Ergebnisse zusammenfasst und deren Bedeutung für die touristische Praxis im Land einordnet.

Das Sparkassen-Tourismusbarometer dient als jährliches Frühwarn- und Orientierungssystem für die Tourismusbranche in Rheinland-Pfalz. Es zeigt Trends, Potenziale und Herausforderungen auf und gibt wichtige Impulse für Destinationen, Gastgeber und Freizeitanbieter.

2024 konnte der Tourismus im Land weiter Boden gutmachen: <strong>8,7 Millionen Gäste und 22,3 Millionen Übernachtungen</strong> entsprechen dem <strong>dritthöchsten Wert der letzten zehn Jahre</strong>. Auch wenn das Vor-Corona-Niveau 2019 noch knapp verfehlt wurde, zeigt sich in vielen Regionen eine deutliche Erholung.

&nbsp;

<strong>Rheinland-Pfalz im Bundesvergleich</strong>

Deutschlandweit war 2024 ein Jahr der Stabilisierung. Die Übernachtungen stiegen bundesweit um <strong>1,8 %</strong>, in Rheinland-Pfalz um <strong>0,4 %</strong>. Damit liegt das Land knapp unter dem Bundesschnitt, bleibt aber mit einem Marktanteil von <strong>4,5 %</strong> im Inlandstourismus bedeutsam.

Die stärksten Entwicklungen gab es in der <strong>Eifel (+5,4 %)</strong> und in <strong>Rheinhessen (+4,9 %)</strong> – letzteres auch dank eines starken Städtetourismus in <strong>Mainz</strong>. Deutliche Zuwächse verzeichnete zudem das <strong>Ahrtal (+23,2 %)</strong> im Zuge des Wiederaufbaus. Dagegen verzeichneten <strong>Mosel-Saar</strong> und <strong>Hunsrück</strong> klare Rückgänge, bedingt durch Wetterextreme und Betriebsschließungen.

[caption id="attachment_292083" align="aligncenter" width="800"]<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/1_1-scaled.png"><img class="wp-image-292083" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/1_1-scaled.png" alt="" width="800" height="369" /></a> Quelle: dwif 2025, Daten Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz[/caption]

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<strong>Reiseverhalten und Nachfrageentwicklung</strong>

Drei von vier Deutschen planen laut Barometer 2025 zu verreisen. Besonders gefragt sind Natur-, Familien- und Erlebnisreisen – Stärken, mit denen Rheinland-Pfalz  punkten kann. Gleichzeitig bleibt die wirtschaftliche Verunsicherung spürbar: Rund ein Viertel der Bevölkerung passt Reisepläne aus finanziellen Gründen an.

Rheinland-Pfalz liegt im Beliebtheitsranking aller Bundesländer auf <strong>Platz 6</strong>. Hoch im Kurs stehen wie bisher je nach Studie insbesondere Bade- und Entspannungsurlaube. Stark nachgefragt sind zudem Familien- und Natururlaube, Städte- und Erlebnisreisen sowie Urlaub auf dem Land.

<strong><img class=" wp-image-292082 alignleft" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/kompass.png" alt="" width="54" height="58" />Was bedeutet das für die Angebotsplanung?</strong>
Angebote sollten <strong>flexibel (online) buchbar</strong>, <strong>kurzfristig planbar</strong> und <strong>modular kombinierbar</strong> sein. Bewährt haben sich leicht verständliche Bausteine – von Natur- und Aktivangeboten bis zu Genuss- oder Kulturmodulen. Preislich differenzierte Angebote helfen zudem, Zielgruppen mit unterschiedlicher Zahlungsbereitschaft abzuholen.

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<strong>Aufenthaltsdauer und Saisonalität</strong>

Mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von <strong>2,6 Tagen</strong> bleibt RLP ein klassisches Kurzurlaubsziel. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer variiert von 1,8 Tagen in Rheinhessen bis zu 3,6 Tagen im Naheland und Lahntal. Im Naheland und Lahntal ist die Übernachtungsnachfrage durch einen hohen Anteil an Übernachtungen in Vorsorge- und Rehakliniken gekennzeichnet. Auch die Eifel erzielte mit 3,4 Tagen einen hohen Wert, was die Bedeutung der Region als Ziel für längere Urlaubsreisen unterstreicht. In den meisten rheinland-pfälzischen Regionen blieb die Aufenthaltsdauer 2024 stabil. Für die Reisedauer gilt es zu prüfen, ob Kurzurlauber zur Verlängerung angeregt werden können, um die Wertschöpfung zu erhöhen.

Die Saisonalität bleibt ausgeprägt: Über <strong>63 %</strong> aller Übernachtungen entfallen auf das Sommerhalbjahr. Regionen mit hoher Wetterabhängigkeit stehen dadurch vor besonderen Herausforderungen, vermehrt Nebensaisonangebote zu entwickeln.

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<strong>Tagesreisen – ein oft unterschätzter Nachfragefaktor</strong>

Die Tagesreiseintensität lag 2024 unter dem Normalniveau. Nasses Sommerwetter, Extremwetterereignisse und wirtschaftliche Unsicherheiten wirkten dämpfend. Für Destinationen bedeutet dies, Ausflugsgäste durch <strong>wetterunabhängige Angebote</strong>, <strong>sichtbare Online-Kommunikation</strong> und <strong>klare Ausflugsmotive</strong> gezielt anzusprechen.

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<strong>Herkunft der Gäste</strong>

Mit einem Auslandsanteil von <strong>21,4 %</strong> liegt Rheinland-Pfalz deutlich über dem Bundesdurchschnitt (17,2 %). Wichtigster Quellmarkt bleibt die <strong>Niederlande</strong>, gefolgt von <strong>Belgien</strong>. Andere internationale Märkte entwickeln sich heterogen und werden aktuell auf Landesebene neu bewertet – eine strategische Neupriorisierung folgt im Dezember 2025. Bei den ausländischen Gästen sollte neben dem Leisure-Segment vermehrt auch das MICE-Geschäft in den Blick genommen werden, da die Vor-Ort-Teilnehmendenzahl wieder steigt.

[caption id="attachment_292084" align="aligncenter" width="400"]<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/1_2.png"><img class="wp-image-292084" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/1_2.png" alt="" width="400" height="362" /></a> Quelle: dwif 2025, Daten Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz[/caption]

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<strong>Angebotsstruktur und Betriebsarten </strong>

Im Jahr 2024 zählte Rheinland-Pfalz 3.125 gewerbliche Beherbergungsbetriebe mit 222.299 Schlafgelegenheiten. Die Beherbergungslandschaft verändert sich: 2024 stellten <strong>140 Betriebe</strong> den Betrieb ein – vor allem kleine Hotels, Gasthöfe und Pensionen. Gleichzeitig nahmen die Gesamtkapazitäten leicht zu, insbesondere in <strong>Mainz</strong> und der <strong>Eifel</strong>. Rheinland-Pfalz bleibt ein Bundesland mit einer sehr <strong>kleinteiligen Betriebsstruktur</strong>.

<strong>Betriebsarten im Überblick:</strong>
<ul>
 	<li><strong>Hotellerie:</strong> stabil, aber Rückgänge bei Gasthöfen und Pensionen</li>
 	<li><strong>Ferienwohnungen:</strong> wachsend (+1,4 %)</li>
 	<li><strong>Camping:</strong> leicht rückläufig, v. a. Mosel-Saar (Betriebsschließungen)</li>
 	<li><strong>Kliniken:</strong> hohe Auslastung und wichtiger Nachfragefaktor</li>
</ul>
Das heißt: Angebotsmonitoring stärken, Nachfolgeprozesse begleiten und moderne Beherbergungskonzepte unterstützen.<strong> </strong>

<strong> </strong>

<strong>Fazit</strong>
<ul>
 	<li><strong>Qualität</strong> gewinnt weiter an Bedeutung – Gäste sind bereit, für gute Leistungen zu zahlen.</li>
 	<li><strong>Kurzurlaube</strong> und <strong>Wochenendtrips</strong> bleiben ein zentraler Markt, Angebote können zur Verlängerung anregen.</li>
 	<li><strong>Nebensaisonangebote</strong> gezielt entwickeln und bewerben.</li>
 	<li>Entwicklungen in <strong>internationalen Märkten</strong> beobachten – die neue landesweite Quellmarktbewertung (Dez. 2025) gibt Orientierung.</li>
</ul>
Der Tourismus in Rheinland-Pfalz zeigt 2024 eine stabile, überwiegend positive Entwicklung. Unterschiede zwischen den Regionen, die starke Saisonalität und der Strukturwandel im Beherbergungssektor bleiben Herausforderungen. Mit flexiblen Angeboten, Qualität und einem klaren Profil kann der Tourismus in Rheinland-Pfalz weiter wachsen und seine Stärken ausspielen.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/" target="_blank" rel="noopener">Den gesamten Bericht zum Sparkassen Tourismusbarometer Rheinland-Pfalz finden Sie hier im Tourismusnetzwerk.</a>

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Der nächste Artikel der Themenreihe zur wirtschaftlichen Lage im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe, erscheint Mitte Dezember.

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		</item>
		<item>
		<title>Digitalisierung in Rheinland-Pfalz: Chancen für das Gastgewerbe</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2025/11/25/digitalisierung-in-rheinland-pfalz-chancen-fuer-das-gastgewerbe/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 11:10:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[RPTze]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein weiterer Aspekt des Schwerpunktthemas des diesjährigen Sparkassen Tourismusbarometers Rheinland-Pfalz ist die Digitalisierung im Gastgewerbe. Erfahren Sie hier mehr zu den Ergebnissen und die Einordnung des Themas. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Digitalisierung gewinnt in nahezu allen Wirtschaftsbereichen an Bedeutung. Spürbar ist dies auch in Gastronomie und Hotellerie. Digitale Bestellungen per App, smarte Küchengeräte, kontaktlose Speisekarten via QR-Code oder Online-Reservierungen gehören mittlerweile vielerorts zum Standard. Dennoch ist das Thema noch nicht flächendeckend in den Betrieben angekommen. So bewegt sich Deutschland im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld: Laut dem Digital Economy and Society Index (DESI-Index) lieg Deutschland auf Platz 13, während Länder wie Finnland und Dänemark die Rangliste anführen. Auch das Gastgewerbe liegt mit 57 von 100 Indexpunkten leicht unter dem Branchendurchschnitt von 59 Punkten (Digitalisierungsindex in Deutschland im Branchenvergleich im Jahr 2021/2022).

Und wie steht es um Rheinland-Pfalz? Laut dem deutschlandweiten Bitkom-Länderindex aus dem Jahr 2024 liegt das Bundesland auf Platz 13. Spitzenreiter in Sachen Digitalisierung sind laut der Untersuchung die Stadtstaaten Hamburg und Berlin. Vor allem die digitale Infrastruktur zeigt in Rheinland-Pfalz laut der Untersuchung noch Schwächen: Nur etwa jeder sechste Haushalt ist an das Glasfasernetz angeschlossen, bundesweit sind es fast doppelt so viele. Auch Unternehmen sind in Rheinland-Pfalz nur unterdurchschnittlich mit schnellem Internet versorgt.

Trotz dieser Herausforderungen geht Rheinland-Pfalz die digitale Transformation aktiv an. 93 Prozent der Maßnahmen der im Oktober 2023 verabschiedeten Digitalstrategie sind bereits umgesetzt oder in Arbeit. Strategietage unter dem Motto „Digital. Zusammen. Wachsen.“ bringen Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Bevölkerung in Rheinland-Pfalz zusammen, um Fortschritte, Herausforderungen und künftige Schwerpunkte zu diskutieren. Dabei wird betont: Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern soll den Menschen dienen, neue Möglichkeiten eröffnen und Vertrauen schaffen. Die Vision für 2030 lautet: Rheinland-Pfalz soll ein Land sein, in dem Digitalisierung allen Menschen zugutekommt. Menschlich, modern und nachhaltig.

<strong>Nutzen der Digitalisierung noch nicht überall angekommen </strong>

Trotz vielfältiger Fortschritte in der Branche ist der Nutzen der Digitalisierung für die Zukunftsfähigkeit im Gastgewerbe noch nicht überall durchgedrungen. Zwar sind die meisten gastgewerblichen Betriebe in Rheinland-Pfalz grundsätzlich davon überzeugt, dass Digitalisierung eine wichtige Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit spielt, doch bewerteten laut einer vom dwif im Frühjahr 2025, im Rahmen des <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/" target="_blank" rel="noopener">Sparkassen Tourismusbarometer Rheinland-Pfalz</a>, durchgeführten Befragung von 102 gastgewerblichen Betrieben in Rheinland-Pfalz über 39 Prozent sie lediglich als mittelwichtig. Nur 37 Prozent sahen sie als sehr wichtig oder wichtig an, während 24 Prozent ihr kaum Bedeutung beimaßen.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild1-2-scaled.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img class="aligncenter wp-image-291946" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild1-2-scaled.jpg" alt="" width="800" height="380" /></a>

Dabei sind die Erwartungen der Gäste klar: Bereits 2022 zeigten rund 71 Prozent der Deutschen großes Interesse an digitalen Angeboten in der Gastronomie – insbesondere an Online-Tischreservierungen und digitalen Speisekarten, die von einigen als Standard erwartet werden.<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> Woran liegt es also, dass die Digitalisierung noch nicht überall angekommen ist? Die Gründe für diese Zurückhaltung sind vielfältig. Auf der Führungsebene fehlt es teilweise an Know-how und/oder Interesse, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Darüber hinaus erschweren Skepsis oder gar Ablehnung innerhalb der Belegschaft die Einführung neuer digitaler Prozesse. Auch der erforderliche Zeit- und Implementierungsaufwand wirkt auf viele abschreckend – zumal es häufig an grundlegenden Voraussetzungen fehlt. So beschäftigen sich einige Betriebe gerade erst mit Basismaßnahmen wie dem Ausbau des WLAN-Netzes. In Rheinland-Pfalz gaben über 36 Prozent der befragten Hotellerie- und Gastronomie-Betriebe an, bei der Digitalisierung noch ganz am Anfang zu stehen und bisher kaum Maßnahmen ergriffen zu haben. Erfreulicherweise berichteten rund 57 Prozent, bereits viel erreicht zu haben, und knapp 7 Prozent bezeichneten sich sogar als Expertinnen und Experten.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild2-2-scaled.jpg" name="_ftn1"><img class="aligncenter wp-image-291947" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild2-2-scaled.jpg" alt="" width="800" height="334" /></a>

<strong>Welche Prozesse bieten einen einfachen Einstieg in die Digitalisierung und tragen zu effizienteren Prozessen sowie einem verbesserten Gästeerlebnis bei?</strong>

Neben der Wahl geeigneter Vertriebskanäle spielt auch die Optimierung der digitalen Buchungsstrecke eine zentrale Rolle für gastgewerbliche Betriebe. In diesem Zusammenhang können gästebezogene Digitalisierungsmaßnahmen gewinnbringend sein. So ermöglichen etwa Hotelanfrage-Manager-Tools die automatisierte Beantwortung von Anfragen und den Versand individueller Angebote. Das spart Zeit, entlastet Mitarbeitende und verkürzt Reaktionszeiten. Ein weiterer Vorteil: Die Angebote werden direkt auf der eigenen Website präsentiert, mit einheitlicher Markenkommunikation und emotionaler Ansprache. Virtuelle Rundgänge, ansprechende Bilder und multimediale Inhalte vermitteln Gästen schon vor der Anreise ein authentisches Gefühl für den Betrieb. So verbinden sich effiziente Abläufe mit einem ansprechenden digitalen Erlebnis.

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<strong>Optimiertes Pricing mit KI </strong>

Ein weiteres sehr nützliches Instrument in diesem Kontext sind KI-basierte Pricing Systeme. Diese Systeme nutzen eine Vielzahl von Datenquellen, um für jeden Zeitpunkt den optimalen Preis zu ermitteln. Neben unternehmensinternen Informationen werden auch externe Daten einbezogen, etwa die Preise von Mitbewerbenden oder die generelle Auslastungs- und Nachfragesituation in der Region, Wetterdaten und vieles mehr. Alle Informationen werden dann in einem KI-Modell zusammengeführt, das auf dieser Basis eine präzise Preisprognose erstellt. Dies ist eine Maßnahme, die den RevPAR positiv beeinflussen kann. Ist die Nachfrage hoch, steigen die Preise und der Gewinn wird maximiert. Ist die Nachfrage dagegen gering, sinkt der Preis, sodass auch preissensiblere Gäste angesprochen werden.

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<strong>Digitalisierung in der Küche </strong>

Die INTERNORGA – die internationale Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Bäckereien und Konditoreien – hat 2025 verdeutlicht, welchen Beitrag die Digitalisierung zur Zukunftsfähigkeit der Branche leisten kann. Sie zeigte nicht nur die enorme Bandbreite digitaler Anwendungen, sondern auch deren konkreten Nutzen. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Fachkräftemangels rückt insbesondere smarte Küchentechnik in den Fokus. Das zunehmende Interesse ist nachvollziehbar: In der Küche eröffnet der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) vielfältige und spannende Einsatzmöglichkeiten:
<ul>
 	<li>KI kann Rezeptvorschläge generieren, saisonale Speisekarten mitgestalten oder die Standardisierung von Zubereitungsprozessen unterstützen.</li>
 	<li>Mitarbeitende können über smarte Systeme schnell Informationen zu Allergenen, Getränkebegleitung oder Ablaufprozessen abrufen.</li>
 	<li>Gleichzeitig kann KI-gestütztes Onboarding neue Mitarbeitende effizient anlernen.</li>
 	<li>Mithilfe von KI lassen sich Deckungsbeiträge automatisch berechnen, Verkaufszahlen analysieren und Optimierungspotenziale im Angebot erkennen.</li>
 	<li>Moderne Küchengeräte mit KI und smarter Sensorik analysieren Lagerbestände, überwachen Haltbarkeit und optimieren die Mengenplanung – ein effektiver Beitrag zur Nachhaltigkeit.</li>
</ul>
Mittlerweile bietet der technologische Fortschritt der Gastronomie auch ganzheitlichere Lösungen an. Prozessküchen ermöglichen eine Bewirtung von vielen Gästen gleichzeitig, bei einem geringeren Personaleinsatz und geringeren Betriebskosten im Vergleich zur klassischen Postenküche. So können zu Stoßzeiten mehr Gäste bedient werden, und auch die Parallelannahme von Gruppen- und Individualreservierungen ist dadurch erleichtert und optimiert.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild3-2-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291948" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild3-2-scaled.jpg" alt="" width="900" height="230" /></a>

Investiert der Betrieb in Digitalisierung, kann sich dies für den Betrieb auszahlen: Rund 62 Prozent der gastgewerblichen Betriebe in Rheinland-Pfalz berichteten von lohnenden Digitalisierungsmaßnahmen. Innerhalb der befragten Betriebe wurde im Bereich Digitalisierung in den vergangenen Jahren insbesondere in technische Geräte investiert (70 Prozent) sowie in den WLAN-Ausbau und die Digitalisierung von Marketing und Vertrieb.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild4-2-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291949" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild4-2-scaled.jpg" alt="" width="800" height="413" /></a>

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<strong>Zukunft gestalten: Digitalisierung ist für die Zukunft von Hotellerie und Gastronomie sehr wertvoll </strong>

Alles in allem eröffnet die Digitalisierung enorme Chancen für die Zukunftsfähigkeit der Hotellerie und Gastronomie. Dabei geht es jedoch nicht darum, digitale Lösungen um jeden Preis voranzutreiben. Vielmehr sollten gastgewerbliche Betriebe individuelle, bedarfsgerechte Ansätze verfolgen, die ihre eigenen Abläufe sinnvoll ergänzen und die tägliche Arbeit erleichtern. Digitalisierung sollte stets mit Bedacht eingesetzt werden – immer mit dem Ziel, die zwischenmenschliche Qualität zu stärken. Denn im Zentrum allen Handelns bleibt dabei stets der Mensch. Die persönliche Betreuung, das offene Ohr, das freundliche Lächeln, all das lässt sich durch keine Technologie ersetzen. Der direkte Service am Gast ist und bleibt das Herzstück des Gastgewerbes – und das ist auch gut so.

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<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/" target="_blank" rel="noopener">Den gesamten Bericht zum Sparkassen Tourismusbarometer Rheinland-Pfalz finden Sie hier im Tourismusnetzwerk.</a>

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<a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a>     Statista 2022: Gästeerwartungen an die Digitalisierung in der Gastronomie in Deutschland im Jahr 2022

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		</item>
		<item>
		<title>Zukunftsperspektiven für das Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz: Wettbewerbsfähig bleiben mit Nachhaltigkeit und Digitalisierung</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2025/11/18/zukunftsperspektiven-fuer-das-gastgewerbe-in-rheinland-pfalz-wettbewerbsfaehig-bleiben-mit-nachhaltigkeit-und-digitalisierung/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 09:45:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[RPTze]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Schwerpunktthema des diesjährigen Sparkassen Tourismusbarometers Rheinland-Pfalz beleuchtet die Zukunftsperspektiven im Gastgewerbe. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Familiär, regional verwurzelt und traditionsbewusst – so präsentiert sich das Gastgewerbe laut einer für das diesjährige <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/" target="_blank" rel="noopener">Sparkassen-Tourismusbarometer in Rheinland-Pfalz</a> durchgeführten Befragung. Die genannten Eigenschaften machen die Branche zu einem wichtigen Identitätsfaktor für das Land, stellen sie aber gleichzeitig vor die Frage: Wie zukunftsfähig sind die Betriebe, und welche Schritte sind notwendig, um die Branche nachhaltig zu stärken?

Um dieser Frage nachzugehen, wurden 102 gastgewerbliche Betriebe in Rheinland-Pfalz befragt – von Hotels über Pensionen bis hin zu reinen Gastronomiebetrieben. Ergänzt wurde die Analyse durch Fachgespräche mit Stakeholderinnen und Stakeholdern aus der Tourismuswirtschaft.

<strong>Die <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/" target="_blank" rel="noopener">Untersuchung</a> liefert spannende Erkenntnisse:</strong>
<ul>
 	<li>Das Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz ist von familiären Strukturen geprägt, steht aber unter wachsendem wirtschaftlichem Druck.</li>
 	<li>Nachfolgeprobleme, Fachkräftemangel und Investitionsstau erschweren die Weiterentwicklung.</li>
 	<li>Gleichzeitig eröffnen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und neue touristische Impulse erhebliche Chancen für Wachstum und Modernisierung.</li>
</ul>
<strong> </strong>

<strong>Ein Blick auf die aktuelle Lage</strong>

Der Status quo zeigt: Im Jahr 2023 gab es 11.056 steuerpflichtige gastgewerbliche Betriebe in Rheinland-Pfalz – ein Rückgang von fast 14 Prozent gegenüber 2019. Besonders betroffen ist die Hotellerie. Zwar konnte zuletzt ein leichter Zuwachs von etwa 2 Prozent verzeichnet werden, das Vorkrisenniveau ist jedoch noch nicht erreicht. Laut der Befragung empfanden rund 42 Prozent der teilnehmenden Betriebe die Beherbergung in Rheinland-Pfalz grundsätzlich als nicht ausreichend. Die Wahrnehmung der Versorgungslage ist regional jedoch unterschiedlich. Während die Beherbergungskapazitäten in den Regionen Mosel-Saar und Pfalz nach Meinung der Befragten ausreichen, zeigen sich in Rheinhessen und in der Eifel geteilte Ansichten. Im Mittelrheintal hingegen werden die Kapazitäten als unzureichend bewertet.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild1-1-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291890" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild1-1-scaled.jpg" alt="" width="800" height="505" /></a>

Auch die gastronomische Versorgung gilt vielerorts als unzureichend: Rund drei Viertel der Befragten sehen Nachholbedarf – insbesondere entlang touristisch relevanter Routen. Laut der Business Target Group entfielen im Jahr 2024 63 Prozent der Gastronomiebetriebe in Rheinland-Pfalz auf das Segment „Small Food, Fast Food und Drink“ – darunter Gaststätten, Eiscafés oder Imbisse. Klassische Restaurants machen mit 37 Prozent etwa ein Drittel des Angebots aus. Ein Blick auf das Verhältnis von Bevölkerung und Betrieben zeigt: In Rheinland-Pfalz kommen rund zwei Gastronomiebetriebe auf 1.000 Personen. Damit liegt Rheinland-Pfalz im bundesweiten Vergleich auf Rang sieben in Bezug auf die Gastronomiedichte pro Kopf. Trotz eines Rückgangs der Betriebszahlen um rund 15 Prozent gegenüber 2019 erzielte die Gastronomie in Rheinland-Pfalz 2023 einen neuen Höchstwert: Der durchschnittliche Umsatz pro Betrieb lag bei fast 360.000 Euro. Dieses Niveau unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung des Sektors in Rheinland-Pfalz – insbesondere mit Blick auf die Profilthemen Wein und Kulinarik – auch unter veränderten Rahmenbedingungen.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild2-1-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291891" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild2-1-scaled.jpg" alt="" width="800" height="433" /></a>

<strong>Gäste begeistern und die Erwartungshaltung übererfüllen, dann kommen sie gerne wieder</strong>

Qualität spielt stets eine Schlüsselrolle: Sie entscheidet über Gästezufriedenheit, Wiederholungsbesuche und Weiterempfehlungen. Positive Online-Bewertungen und persönliche Empfehlungen sind mit die wichtigsten Faktoren für Buchungsentscheidungen. Betriebe, die auf hohe Servicequalität, authentische Erlebnisse und verlässliche Angebote setzen, können ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern und neue Zielgruppen ansprechen. Rheinland-Pfalz überzeugt mit einer Vielzahl hochwertiger touristischer Angebote im Gastgewerbe. Die Region profiliert sich zunehmend als genussorientierte Destination, in der Qualität, Authentizität und Regionalität eine zentrale Rolle spielen. Stand Februar 2025 zählte Rheinland-Pfalz 195 ServiceQualität-Betriebe und liegt damit deutschlandweit auf dem zweiten Platz.

Trotz positiver Entwicklungen im Bereich Qualität zeigen Rückmeldungen aus Befragungen und Fachgesprächen, dass in Teilen des rheinland-pfälzischen Gastgewerbes strukturelle Optimierungspotenziale bestehen. Ein häufig genannter Kritikpunkt betrifft den bestehenden Modernisierungs- und Renovierungsstau in vielen Betrieben. Zwar erfüllen viele ältere Beherbergungsbetriebe formale Standards, entsprechen jedoch nicht mehr den Erwartungen der Gäste. Insbesondere im Beherbergungssegment mangelt es laut Fachgesprächen weniger an grundsätzlichen Angeboten als vielmehr an Anpassungen an neue Gästebedürfnisse und Trends.

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<strong>Nachhaltigkeit und Digitalisierung – Die großen Transformationstreiber und ihre Potenziale für Hotellerie und Gastronomie</strong>

Um die Qualität aufrecht zu erhalten und langfristig erfolgreich zu bleiben, müssen Betriebe sich kontinuierlich an neue Rahmenbedingungen anpassen. Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind dabei keine kurzfristigen Trends mehr, sondern zentrale Aufgaben moderner Unternehmensführung. Richtig eingesetzt eröffnen sie spürbare Vorteile für Gäste und Betriebe. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen sowie der gezielte Einsatz digitaler Technologien schaffen wertvolle Synergien: Sie helfen, Prozesse zu optimieren, Kosten zu senken, Gästeerwartungen besser zu erfüllen und neue Zielgruppen zu erschließen.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild3-1-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291892" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild3-1-scaled.jpg" alt="" width="800" height="220" /></a>

Traditions- und familiengeprägte Betriebe im Gastgewerbe Rheinland-Pfalz, deren Ziel es ist, den Betrieb generationenübergreifend weiterzuführen, legen bei ihrer Unternehmensentwicklung großen Wert auf nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Mehr als die Hälfte der Befragten beschäftigt sich inzwischen aktiv mit Nachhaltigkeit – wenn auch in unterschiedlicher Intensität. Viele Betriebe gehen dabei im sozialen Bereich vorbildlich vor: übertarifliche Löhne, Zuschüsse zu Mobilität oder Kinderbetreuung und flexible Arbeitszeitmodelle sind keine Seltenheit.

Die Richtung ist klar: Investitionen in ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit sichern die Zukunftsfähigkeit der Betriebe. Dennoch ist Nachhaltigkeit noch nicht flächendeckend verankert. Ein Hindernis ist das Image des Begriffs: Oft wird er als abgedroschen, vage oder mit Verzicht verbunden wahrgenommen. Deshalb setzen einige Betriebe bewusst auf verständlichere Begriffe wie „regional“, „authentisch“ oder „respektvoll“. Besonders der regionale Bezug hat eine hohe emotionale Wirkung auf Gäste – etwa durch regionale, vegane oder biologisch erzeugte Speisen. So gelingt ein einfacher Einstieg in das komplexe Thema Nachhaltigkeit, ohne dass es belehrend wirkt.

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<strong>Nutzen der Digitalisierung noch nicht überall angekommen </strong>

Trotz vielfältiger Fortschritte in der Branche ist auch der Nutzen der Digitalisierung für die Zukunftsfähigkeit im Gastgewerbe noch nicht überall durchgedrungen. Zwar sind die meisten Betriebe grundsätzlich davon überzeugt, dass Digitalisierung eine wichtige Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit spielt, doch bewerten über 39 Prozent sie lediglich als mittelwichtig und rund ein Viertel ist der Überzeugung, dass die Digitalisierung fast keine oder gar keine Rolle spielt. Dabei sind die Erwartungen der Gäste klar: Bereits 2022 zeigten laut Statista rund 71 Prozent der Deutschen großes Interesse an digitalen Angeboten in der Gastronomie – insbesondere an Online-Tischreservierungen und digitalen Speisekarten, die von einigen als Standard erwartet werden.

<strong> </strong>

<strong>Strategische Investitionsplanung </strong>

Steigende Kosten, fehlende Rücklagen und erschwerte Kreditvergabe bremsen viele Betriebe aus. Rund 43 Prozent der Betriebe berichten von einem leichten Investitionsstau. Aber auch Betriebe mit begrenzten finanziellen Mitteln können durch stufenweise Investitionspläne langfristig erfolgreich bleiben. 62 Prozent der befragten gastgewerblichen Betriebe in Rheinland-Pfalz sprechen von lohnenden Investitionen in die Digitalisierung. Neben einer modernen Infrastruktur sollten Betriebe aber auch in die Qualifikation, Motivation und Bindung ihrer Mitarbeitenden investieren. Denn die Team- und Gästezufriedenheit sind eng miteinander verknüpft. Entscheidend ist, frühzeitig über die eigene Ausrichtung nachzudenken.

Die Zukunft des rheinland-pfälzischen Gastgewerbes liegt in der gezielten Verbindung von Tradition und Innovation. Betriebe, die Qualität, Nachhaltigkeit und Digitalisierung miteinander verknüpfen, schaffen die Grundlage für langfristigen Erfolg. Modernisierung und Anpassung an neue Gästebedürfnisse sind ebenso entscheidend wie strategische Investitionen in Infrastruktur, Mitarbeitende und Serviceprozesse. Wer frühzeitig auf digitale Lösungen setzt, nachhaltig wirtschaftet und den Generationenwechsel aktiv gestaltet, stärkt nicht nur die eigene Wettbewerbsfähigkeit, sondern leistet auch einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Branche.

Der Tourismus lebt von einer intakten Natur, weshalb auch gastgewerbliche Betriebe eine besondere Verantwortung tragen. Empfehlungen für ein zukunftsfähiges Gastgewerbe umfassen darüber hinaus mutige und konsequente Positionierung sowie zielgerichtete Investitionsplanung, wobei Freiräume geschaffen werden sollten, um mehr Zeit für die Unternehmensentwicklung zu gewinnen. Zudem gilt es, in Mitarbeitende zu investieren, Gästeerwartungen zu übererfüllen, nachhaltig und ganzheitlich zu handeln, Betriebsabläufe zu optimieren, smarte Technologien einzusetzen und rechtzeitig an Nachfolge sowie kontinuierliche Investitionen zu denken.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild4-1-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291893" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild4-1-scaled.jpg" alt="" width="1000" height="438" /></a>

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/" target="_blank" rel="noopener">Den gesamten Bericht zum Sparkassen Tourismusbarometer Rheinland-Pfalz finden Sie hier im Tourismusnetzwerk.</a>

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		<title>Erkenntnisse aus der Reiseanalyse 2025: Modul Information und Inspiration</title>
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		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2025 11:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die Hälfte nutzen Social Media zur Urlaubsanregung und Information. Anknüpfend an unsere Infosession Marktforschung vom 08.10.2025 fassen wir im folgenden Artikel die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Modul "Inspiration und Information" der Reiseanalyse 2025 bei Urlaubs- und Kurzurlaubsreisen zusammen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Anknüpfend an unsere Infosession Marktforschung vom 08.10.2025 fassen wir im folgenden Artikel die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Modul "Inspiration und Information" der Reiseanalyse 2025 bei Urlaubs- und Kurzurlaubsreisen zusammen.

<strong>Methodik</strong>

Im Rahmen des Moduls Information und Inspiration der Reiseanalyse ging es darum herauszufinden, welche Online- und Offline-Medien der aktiven Information für konkrete Aspekte des Urlaubs dienen. Darüber hinaus wurde untersucht, wie Social Media in Verbindung mit Urlaubsinspiration und -information genutzt wird, welche Social Media-Nutzertypen es gibt und wie sich ihr Informations- und Reiseverhalten unterscheidet.

&nbsp;

<strong>Informationen zur Haupturlaubsreise erfolgen On- und Offline</strong>

Im Jahr 2024 informierten sich 36 Prozent der Urlaubsreisenden vor ihrer Haupturlaubsreise ausschließlich über Online-Medien. Online-Medien sind damit die wichtigsten Informationsquellen vor einer Reise. 16 Prozent nutzten ausschließlich Offline-Quellen. Fast ein Drittel der Reisenden kombinierte beide Informationswege und griff sowohl auf Online- als auch auf Offline-Medien zurück. 17 Prozent gaben an, vor der Abreise keine der abgefragten Informationsquellen genutzt zu haben. Während der Haupturlaubsreise stieg der Anteil derer, die weder Online- noch Offline-Medien nutzen auf rund ein Viertel. Der Anteil von ausschließlich On- oder Offline-Information blieb nahezu gleich, der derjenigen, die eine Kombination nutzten, sank um zehn Prozentpunkte.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild11-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291391" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild11-scaled.jpg" alt="" width="700" height="361" /></a>

Die Anzahl der genutzten Quellen war vor der Haupturlaubsreise mit durchschnittlich 3,5 Quellen höher als während der Haupturlaubsreise (2,0 Quellen). Die Zahl der genutzten Online-Medien lag dabei sowohl vor als auch während der Reise höher als die der Offline-Medien. Im Zuge der Digitalisierung hat der Anteil der genutzten Online-Medien in den letzten zehn Jahren kontinuierlich zugenommen, der der ausschließlichen Nutzung von Offline-Medien abgenommen.

<strong> </strong>

<strong>Reiseziel beeinflusst Informationsverhalten</strong>

Ob und wie sich Reisende vor oder während ihrer Haupturlaubsreise informieren, hängt auch mit dem Reiseziel zusammen. Bei innerdeutschen Reisen werden häufig keine der genannten Quellen genutzt. Bei Reisen in die Alpen nutzen anteilig mehr Reisende Onlinequellen und kombinieren Online und Offline als bei Reisen in die deutschen Mittelgebirge. Hier ist der Anteil der Offlinemedien zur Information vor der Reise höher als in den Alpen.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild12-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291392" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild12-scaled.jpg" alt="" width="700" height="314" /></a>

&nbsp;

<strong>Unterschiedliches Nutzungsverhalten nach Alter, Kenntnis des Reiseziels und Reiseausgaben</strong>

Die Nutzung der Quellen unterscheidet sich je nach Soziodemografie, Kenntnis des Reiseziels und Reiseorganisation. Grundsätzlich zeigt sich: Je höher die Reisekosten, desto vielfältiger die genutzten Informationsquellen im Vorfeld der Reise. Reisende, die ein Ziel zum ersten Mal besuchen, greifen im Durchschnitt auf 4,5 verschiedene Quellen zurück. Bei wiederholten Besuchen desselben Ortes werden deutlich weniger Informationsquellen genutzt – im Schnitt 2,9.

Ein weiteres Muster zeigt sich in der Altersverteilung: Jüngere Reisende nutzen deutlich mehr und vor allem digitale Informationsquellen. Reisende über 70 Jahren hingegen greifen im Durchschnitt nur auf zwei verschiedene Quellen zurück (0,7 online und 1,2 offline).

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild13-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291393" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild13-scaled.jpg" alt="" width="700" height="493" /></a>

&nbsp;

Die Nutzung von Online- und Offline-Medien zur Informationsbeschaffung während der Reise unterscheidet sich unabhängig von den betrachteten Reisemerkmalen nur geringfügig von der Nutzung vor der Reise. Insgesamt greifen Reisende unterwegs seltener sowohl auf Online- als auch auf Offline-Quellen zurück als in der Vorbereitungsphase. Dafür ist der Anteil derjenigen, die ausschließlich Offline-Medien nutzen, während der Reise höher.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild14-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291394" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild14-scaled.jpg" alt="" width="700" height="494" /></a>

&nbsp;

<strong>Websites, Prospekte und Suchmaschinen vor der Reise als wichtigste Informationsquellen</strong>

Die wichtigsten Informationsquellen vor der Haupturlaubsreise von Reisenden nach Rheinland-Pfalz waren Websites von Unterkünften (23 Prozent), gedruckte Prospekte/Flyer/Kataloge (23 Prozent) sowie Google oder andere Suchmaschinen (22 Prozent). Damit sind sowohl Online- als auch Offline-Quellen unter den Top-Informationsquellen. Vor Ort ist der Anteil derer, die keine Quellen genutzt hat, mit 37 Prozent in Rheinland-Pfalz besonders hoch. Gedruckte Landkarten oder Stadtpläne (16 Prozent), Google oder andere Suchmaschinen (15 Prozent) sowie eine Beratung durch die Touristinformation (14 Prozent) stellten vor Ort die wichtigsten Informationsquellen dar. Im Vergleich mit dem Bundesdurchschnitt informieren sich Reisende nach Rheinland-Pfalz vor der Reise überdurchschnittlich häufig in Offlinemedien wie gedruckten Prospekten oder Katalogen, über Anzeigen in Zeitungen oder Zeitschriften sowie über die Tourist-Information. Unterdurchschnittliche Werte werden bei Apps zur Orientierung oder Suchmaschinen erzielt. Während der Reise sind im Vergleich mit anderen Bundesländern ebenfalls Apps zur Orientierung sowie Google oder andere Suchmaschinen unterrepräsentiert, wohingegen gedruckte Landkarten und Stadtpläne vergleichsweise häufig genutzt werden. Dies hängt vermutlich mit dem vergleichsweise hohen Durchschnittsalter der Gäste in Rheinland-Pfalz zusammen, die vermehrt Offlinequellen nutzen.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild15-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291395" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild15-scaled.jpg" alt="" width="700" height="446" /></a>

&nbsp;

<strong>WhatsApp ist der am häufigsten genutzte Social Media-Kanal</strong>

Soziale Medien sind für weite Teile der Gesellschaft inzwischen fester Bestandteil des Alltags. Im Vergleich zu 2021 ist die Nutzung aller abgefragten Plattformen gestiegen. Unabhängig von der Art der Nutzung ist WhatsApp der am häufigsten genutzte Social Media Kanal. 87 Prozent der Befragten nutzen WhatsApp täglich oder mehrfach in der Woche. Auf den Plätzen zwei und drei folgen YouTube (58 Prozent) und Facebook (55 Prozent). Instagram wird noch von rund der Hälfte der Befragten genutzt.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild16-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291396" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild16-scaled.jpg" alt="" width="700" height="371" /></a>

TikTok, Pinterest, Snapchat, Twitter und LinkedIn werden insgesamt seltener genutzt, erfreuen sich jedoch insbesondere bei jüngeren Altersgruppen wachsender Beliebtheit.<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild17-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291397" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild17-scaled.jpg" alt="" width="700" height="369" /></a>

&nbsp;

<strong>Urlaubsinhalte von Freunden/Bekannten und Reisezielen werden am häufigsten wahrgenommen</strong>

Am meisten werden in sozialen Medien Urlaubsinhalte von Freunden/Bekannten angesehen. 21 Prozent der Befragten tun dies häufig, 45 Prozent manchmal. Danach folgen Beiträge zu Reisezielen und Urlaubsorten. Am seltensten wahrgenommen werden hingegen Urlaubsinhalte von Bloggern und Influencern. Unter den abgefragten Plattformen werden Urlaubsinhalte auf Instagram besonders häufig angesehen, insbesondere Beiträge zu Reisezielen. Auch Inhalte von Bloggern und Influencern finden hier vergleichsweise große Aufmerksamkeit: Über die Hälfte der Nutzer*innen nimmt sie wahr. Auf YouTube werden Urlaubsinhalte unabhängig vom Absender von mehr als der Hälfte der Nutzenden konsumiert. Besonders beliebt sind dabei Videos über Reiseziele. Auch auf Facebook werden Urlaubsinhalte sehr häufig konsumiert, insbesondere Beiträge von Freunden und Bekannten stehen im Vordergrund. Mehr als 80 Prozent der Nutzer nehmen gepostete Urlaubsfotos und -videos wahr. Danach folgen Inhalte zu Reisezielen sowie Beiträge von Reiseanbietern.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild18-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291398" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild18-scaled.jpg" alt="" width="700" height="328" /></a>

&nbsp;

<strong>Über die Hälfte nutzen Social Media zur Urlaubsanregung und Information</strong>

56 Prozent der Befragten nutzen Social Media in Verbindung mit Urlaubsreisen. Das entspricht umgerechnet auf die Gesamtbevölkerung 34,1 Millionen aktiven Nutzern. 37 Prozent der Befragten, die Social Media in Verbindung mit Urlaubsreisen nutzen, nehmen daraus Anregungen für ihre Urlaube mit, jeweils rund ein Viertel nutzt Social Media im Zusammenhang mit Urlaubsreisen vor der Abreise aktiv zur Urlaubsinformation, bzw. während des Urlaubs zur Urlaubsinformation (Mehrfachnennung). 14 Prozent bzw. 8,3 Millionen sind potenzielle Nutzer, die solche Angebote bisher noch nicht im Zusammenhang mit Urlaubsreisen genutzt haben, es sich aber in Zukunft vorstellen können. 30 Prozent bzw. 18,5 Millionen sind Nicht-Nutzer, die solche Angebote entweder nicht kennen oder kennen, aber nicht nutzen.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild19-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291399" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild19-scaled.jpg" alt="" width="700" height="305" /></a>

&nbsp;

<strong>Bilder und Fotos sind am wichtigsten für die Inspiration über Social Media</strong>

Bilder, Fotos und Videos sind die wichtigste Inspirationsquelle für Urlaubsreisen auf Social Media. Die Mehrheit der Nutzer lässt sich somit visuell ansprechen. Texte und Beschreibungen spielen ebenfalls eine Rolle, sind jedoch für weniger als die Hälfte der bisherigen und potenziellen Social-Media-Nutzer relevant. Im Vergleich zum Jahr 2021 haben insbesondere Videos und Filme an Bedeutung gewonnen ebenso wie wie Virtual-Reality-Anwendungen und Audio-Inhalte. Texte und Beschreibungen hingegen sind etwas in den Hintergrund gerückt. Je nach Altersklasse gibt es dabei unterschiedliche Präferenzen. Je älter die Gäste, umso höher die Relevanz von Texten und Beschreibungen. Bilder und Fotos sind für alle Altersklassen gleichermaßen wichtig. Hörbeiträge sowie Virtual Reality-Anwendungen werden vorrangig von den unter 50-Jährigen genutzt.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild20-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291400" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild20-scaled.jpg" alt="" width="700" height="213" /></a>

&nbsp;

<strong>Kurze, neutrale Informationen werden bevorzugt</strong>

Auf Social Media werden vor allem kurze, neutrale Urlaubsinhalte bevorzugt wie etwa Informationen zu Preisen, Unterkünften oder Freizeitmöglichkeiten am Reiseziel. Weniger gefragt sind hingegen ausführliche Geschichten über Menschen, Kultur oder Natur in der Region. Diese sprechen nur einen kleinen Teil der Nutzer an.<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild21-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291401" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild21-scaled.jpg" alt="" width="700" height="350" /></a>

&nbsp;

<strong>Knapp zwei Drittel der aktiven Nutzer halten Social Media für die Urlaubsinspiration für wichtig</strong>

Für 63 Prozent derjenigen, die Social Media im Zusammenhang mit Urlaubsreisen nutzen, sind diese Kanäle eine wichtige Inspirationsquelle bei der Auswahl von Urlaubsangeboten. Nur 20 Prozent empfinden sie als (eher) unwichtig. Anders sieht es bei Personen aus, die Social Media bislang nicht in Verbindung mit Urlaubsinhalten nutzen, sich dies aber künftig vorstellen können: Hier halten 42 Prozent die Kanäle für relevant, während 45 Prozent ihnen wenig oder keine Bedeutung beimessen.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild22-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291390" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild22-scaled.jpg" alt="" width="700" height="386" /></a>]]></content:encoded>
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		<title>Jetzt anmelden: Digitale Infosession Marktforschung Rheinland-Pfalz &#8222;Erweitertes Kennzahlenset&#8220; am 17. November 2025 13:30-14:30 Uhr</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2025/11/07/jetzt-anmelden-digitale-infosession-marktforschung-rheinland-pfalz-erweitertes-kennzahlenset-am-17-november-2025-1330-1430-uhr/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 09:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[RPTze]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 17.11.2025 findet unsere dritte digitale Infosession Marktforschung Rheinland-Pfalz 2025 rund um Kennzahlen aus den Bereichen Pendlerverflechtungen, Mobilität, Breitband- und Mobilfunkabdeckung, Kaufkraft, Schuldenstand,... in Verbindung mit dem Tourismus in Rheinland-Pfalz statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Am <strong>17. November 2025</strong> findet unsere nächste digitale Infosession zur Marktforschung in 2025 statt.

In dieser Infosession werden wir Ihnen <strong>gemeinsam mit Karsten Heinsohn vom dwif </strong>ein <strong>erweitertes Kennzahlenset zum Tourismus </strong><strong>vorstellen</strong>.

Dieses enthält Kennzahlen aus den Bereichen Pendlerverflechtungen, Mobilität, Breitband- und Mobilfunkabdeckung, Kaufkraft, Schuldenstand der Kernhaushalte, jeweils kombiniert mit einem Blick auf die touristischen Intensitäten sowie allgemeine und Rheinland-Pfalz-spezifische Verknüpfungen.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/anmeldung-zur-infosession-marktforschung-erweitertes-kennzahlenset-zum-tourismus-am-17-11-2025/">Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme:</a>

<strong>Wann? </strong>17.11.2025, 13:30 - 14:30 Uhr
<strong>Wo?</strong> Web-Konferenz (Zoom)
<strong>Thema:</strong> <strong>Erweitertes Kennzahlenset zum Tourismus</strong>

Die Marktforschungs-Infoveranstaltung richtet sich an alle interessierten touristischen Akteure in Rheinland-Pfalz.

Wir freuen uns auf eine interessante Infoveranstaltung mit Ihnen!

Bitte melden Sie sich <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/anmeldung-zur-infosession-marktforschung-erweitertes-kennzahlenset-zum-tourismus-am-17-11-2025/" target="_blank" rel="noopener">über diesen Link</a> an.
<strong>Die Zugangsdaten gehen den Teilnehmenden gesondert im Vorfeld zur Web-Konferenz zu.</strong>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Erkenntnisse aus der Reiseanalyse 2023 – 2025: Basisdaten zu Urlaubs- und Kurzurlaubsreisen nach Rheinland-Pfalz</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2025/11/03/erkenntnisse-aus-der-reiseanalyse-2023-2025-basisdaten-zu-urlaubs-und-kurzurlaubsreisen-nach-rheinland-pfalz/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 11:27:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Anknüpfend an unsere Infosession Marktforschung vom 08.10.2025 fassen die wichtigsten Erkenntnisse aus den Daten der Reiseanalyse 2023-2025 zu Urlaubs- und Kurzurlaubsreisen nach Rheinland-Pfalz zusammen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Anknüpfend an unsere Infosession Marktforschung vom 08.10.2025 fassen wir im folgenden Artikel die wichtigsten Erkenntnisse aus den Daten der Reiseanalyse 2023-2025 zu Urlaubs- und Kurzurlaubsreisen nach Rheinland-Pfalz zusammen.

<strong>Methodik der Reiseanalyse</strong>

Die Reiseanalyse (kurz RA) ist eine bevölkerungsrepräsentative Untersuchung zum Reiseverhalten in Deutschland mit über 12.000 Interviews in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren. Untersucht werden u. a. die Urlaubs- und Kurzurlaubsreisen, die Potenziale für die kommenden Jahre, Urlaubsformen, Reiseabsichten, Reiseausgaben sowie soziodemografische Merkmale. Im Folgenden werden die Ergebnisse der Basisdaten zu den Urlaubsreisen ab fünf Tagen sowie der Kurzurlaubsreisen mit zwei bis vier Tagen vorgestellt. Der Betrachtungszeitraum für die meisten Aspekte sind die Jahre 2022 bis 2024 (RA 2023 – 2025).

<strong>Reiseziele der Deutschen</strong>

Zwischen 2022 und 2024 führten 4 Prozent aller inländischen Urlaubsreisen und 3 Prozent aller inländischen Kurzurlaubsreisen der Deutschen nach Rheinland-Pfalz. Bei den Urlaubsreisen dominieren Bayern, die norddeutschen Küstenländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen sowie Baden-Württemberg deutlich vor den übrigen Bundesländern. Im Bereich der Kurzurlaubsreisen gewinnen städtische Ziele zusätzlich an Bedeutung. Hier zählen Berlin, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Hessen zu den bevorzugten Reisezielen. Insgesamt führte etwa die Hälfte aller inländischen Kurzreisen in Städte – am häufigsten nach Berlin, Hamburg und München. Mainz war Ziel von 0,7 Prozent aller inländischen Kurzurlaubsreisen. Insgesamt haben Städte in Rheinland-Pfalz als Ziel von Kurzreisen eine geringere Bedeutung als im Bundesdurchschnitt. Etwa ein Fünftel aller Kurzurlaubsreisen ins Bundesland hatten eine Stadt zum Ziel. Dabei entfielen 10 Prozent auf Mainz und 11 Prozent auf andere Städte in Rheinland-Pfalz.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild1-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291343" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild1-scaled.jpg" alt="" width="750" height="506" /></a>

&nbsp;

<strong>10 Prozent der Deutschen haben in den nächsten drei Jahren Interesse an einer Reise nach Rheinland-Pfalz</strong>

4 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren haben in den letzten drei Jahren mindestens eine Urlaubsreise nach Rheinland-Pfalz gemacht. Das entspricht 2,66 Millionen Bundesbürgern, die Rheinland-Pfalz besuchten. 1,77 Millionen (3 Prozent) planen in den nächsten drei Jahren, Rheinland-Pfalz ziemlich sicher zu besuchen. Für weitere 4,69 Millionen (7 Prozent) kommt in den nächsten drei Jahren eine Reise nach Rheinland-Pfalz generell in Frage. Daraus ergibt sich ein theoretisches Urlauberpotenzial von 6,46 Millionen für das Bundesland.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild2.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291344" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild2.jpg" alt="" width="700" height="298" /></a>

&nbsp;

<strong>Top 10-Urlaubsmotive bleiben gleich, Bedeutungsverlust von mehreren Motiven</strong>

Die Top 10-Urlaubsmotive haben sich im Betrachtungszeitraum 2022 bis 2024 im Vergleich mit den Jahren 2021 bis 2023 kaum geändert. Abstand zum Alltag gewinnen bleibt das Top-Urlaubsmotiv für Rheinland-Pfalz. Entspannung, Natur erleben, Spaß haben, Kraft sammeln liegen auf den Plätzen zwei bis fünf. Jedoch haben einige Motive in Rheinland-Pfalz an Bedeutung verloren. So sank beispielsweise der Anteil derer, die „Entspannung, keinen Stress haben, sich nicht unter Druck setzen“ angaben um 10 Prozentpunkte. Auch die Motive „Spaß, Freude, Vergnügen haben“ (-7 Prozentpunkte), „Zeit füreinander haben“ (-6 Prozentpunkte) und „neue Eindrücke gewinnen“ (-7 Prozentpunkte) verloren. Unverändert bzw. nahezu unverändert blieben die Motive „Natur erleben“, „Abstand zum Alltag gewinnen“ und „sich verwöhnen lassen, sich was gönnen, genießen“, also Motive, die direkt auf die strategischen Geschäftsfelder der RPT einzahlen. Auch bundesweit ist die Bedeutung von einigen Motiven rückläufig, allerdings weniger stark als in Rheinland-Pfalz. Alle Urlaubsmotive sind in Rheinland-Pfalz geringer ausgeprägt als im Bundesdurchschnitt.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild3.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291345" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild3.jpg" alt="" width="700" height="399" /></a>

&nbsp;

<strong>Leichte Verschiebungen bei den inländischen Quellmärkten</strong>

In den Jahren 2022 bis 2024 war Baden-Württemberg (26 Prozent) der wichtigste Quellmarkt für Urlaubsreisen nach Rheinland-Pfalz. Die Bedeutung Baden-Württembergs hat damit zum Vergleichszeitraum 2021 bis 2023 um acht Prozentpunkte zugenommen. Der Anteil Nordrhein-Westfalens ist mit 24 Prozent nahezu stabil geblieben. Hessen verlor hingegen zehn Prozentpunkte und lag mit 6 Prozent Marktanteil nur noch auf Platz vier gleichauf mit dem Saarland. Gäste, die in den nächsten drei Jahren eine Reise nach Rheinland-Pfalz planen, stammen zu jeweils rund einem Fünftel aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg. Auch hier hat der Anteil Hessens deutlich abgenommen, während der von Baden-Württemberg auch hier stark anstieg.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild5-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291347" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild5-scaled.jpg" alt="" width="700" height="416" /></a>

&nbsp;

<strong>Gäste in Rheinland-Pfalz sind etwas älter als der Durchschnitt der Reisenden</strong>

Urlaubsreisende nach Rheinland-Pfalz sind mit einem Durchschnittsalter von 59,7 Jahren älter als der Bundesdurchschnitt von 55,2 Jahren. Besonders auffällig ist der hohe Anteil der über 70-Jährigen, der deutlich über dem bundesweiten Wert liegt. Kurzurlaubsreisende sind sowohl in Rheinland-Pfalz als auch deutschlandweit im Durchschnitt jünger als die Urlaubsreisenden. In Rheinland-Pfalz liegt ihr Durchschnittsalter bei 50,6 Jahren und damit deutlich höher als der bundesweite Durchschnitt von 41,2 Jahren. Besonders stark vertreten ist in Rheinland-Pfalz die Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen, während die 20- bis 29-Jährigen sowie die 30- bis 39-Jährigen vergleichsweise unterrepräsentiert sind.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild6.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291348" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild6.jpg" alt="" width="700" height="480" /></a>

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<strong>Erholungs- und Naturreisen sind die wichtigste Reiseart in Rheinland-Pfalz</strong>

Sechs von zehn Urlaubsreisen nach Rheinland-Pfalz werden als Erholungs- oder Entspannungsurlaub unternommen. Diese Urlaubsart ist damit mit deutlichem Abstand die wichtigste im Land. An zweiter Stelle steht der Natururlaub mit einem Anteil von 33 Prozent. Seine Bedeutung hat im Vergleich zum Zeitraum 2021 bis 2023 zugenommen.

Den dritten Platz teilen sich der Familienurlaub sowie Besuchsreisen zu Verwandten, Freunden oder Bekannten, jeweils mit 17 Prozent. Für Sightseeingurlaube und Städtereisen erzielt Rheinland-Pfalz bei den Urlaubsreisen leicht überdurchschnittliche Werte im bundesweiten Vergleich. Auch bei Kurzurlaubsreisen dominieren Erholungs-, Natur-, Familien- und Besuchsreisen. Natururlaube, Familienurlaube sowie Erholungs- und Entspannungsreisen haben in Rheinland-Pfalz im bundesweiten Vergleich bei Kurzreisen eine überdurchschnittlich hohe Bedeutung. Städtereisen hingegen sind unterdurchschnittlich vertreten.<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild7-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291349" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild7-scaled.jpg" alt="" width="700" height="384" /></a>

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<strong>Urlaubsreisen nach Rheinland-Pfalz sind überdurchschnittlich oft Pauschalreisen</strong>

Bei den meisten (Kurz)Urlaubsreisen nach Rheinland-Pfalz wird die Unterkunft separat gebucht. Besonders bei Kurzreisen ist der Anteil der Einzelbuchungen im Zeitraum von 2022 bis 2024 im Vergleich zu den Jahren 2021 bis 2023 nochmals gestiegen. Gleichzeitig bleibt der Anteil der Pauschalreisen weiterhin hoch: Ein Fünftel aller Urlaubsreisen nach Rheinland-Pfalz sind Pauschalreisen. Damit liegt das Bundesland über dem bundesweiten Durchschnitt. Bei den Kurzurlaubsreisen hingegen ist der Anteil der Pauschalreisen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt eher gering. Dies hängt damit zusammen, dass weniger Städtereisen unternommen werden, die häufig pauschal gebucht werden. Stattdessen wird bei Kurzreisen in Rheinland-Pfalz überdurchschnittlich oft die Unterkunft einzeln gebucht.<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild8.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291350" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild8.jpg" alt="" width="700" height="507" /></a>

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<strong>PKW weiterhin das beliebteste Verkehrsmittel</strong>

In Rheinland-Pfalz ist der Pkw nach wie vor das dominierende Verkehrsmittel bei der Anreise – sowohl bei Urlaubsreisen (61 Prozent) als auch bei Kurzurlaubsreisen (74 Prozent). Bei Urlaubsreisen spielt auch der Reisebus eine wichtige Rolle, insbesondere durch den hohen Anteil an Pauschalreisen; hier liegt der Anteil bei überdurchschnittlichen 14 Prozent. Die Bahn wird bei 17 Prozent der Kurzurlaubsreisen und 16 Prozent der längeren Urlaubsreisen genutzt. m bundesweiten Vergleich ist der Bahnanteil bei Kurzreisen allerdings unterdurchschnittlich.

Um den Anteil klimafreundlicher Verkehrsmittel zu erhöhen, ist es entscheidend, dass beliebte Ziele für Kurzurlaube gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind und, dass die Mobilität vor Ort ebenfalls gewährleistet ist.

<strong>Hotels sind die wichtigste Unterkunftsform</strong>

Drei von zehn Urlaubsreisen nach Rheinland-Pfalz führen in ein Hotel. Ferienhäuser und -wohnungen werden vergleichsweise seltener genutzt. Ihr Anteil liegt mit 19 Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt. Dafür übernachten Reisende in Rheinland-Pfalz überdurchschnittlich häufig bei Verwandten oder Bekannten. Bei Kurzurlaubsreisen entscheidet sich knapp die Hälfte der Reisenden für ein Hotel, was nur geringfügig unter dem bundesweiten Durchschnitt liegt. Auch bei den übrigen Unterkunftsarten bewegen sich die Anteile in Rheinland-Pfalz weitgehend auf Bundesniveau.<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild9-scaled.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291351" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild9-scaled.jpg" alt="" width="700" height="451" /></a>

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<strong>Reisedauer und Reiseausgaben bei Urlaubsreisen im Bundesdurchschnitt, Kurzurlaubsreisen weiterhin mit unterdurchschnittlichen Ausgaben</strong>

Bei der Reisedauer und den Ausgaben für Urlaubsreisen liegt Rheinland-Pfalz nahe am Bundesdurchschnitt. Eine Urlaubsreise ins Bundesland dauert durchschnittlich 9,6 Tage, bundesweit sind es 10,5 Tage. Die täglichen Ausgaben pro Person betragen in Rheinland-Pfalz im Schnitt 83 Euro und liegen fast im bundesweiten Durchschnitt von 82 Euro. Bei Kurzurlaubsreisen liegt Rheinland-Pfalz mit einer durchschnittlichen Reisedauer von 3,3 Tagen geringfügig über dem bundesweiten Wert von 3,1 Tagen. Die Gesamtausgaben pro Person belaufen sich hier auf durchschnittlich 275 Euro und liegen damit 44 Euro unter dem bundesweiten Durchschnitt von 319 Euro. Der Abstand zum Bundesdurchschnitt ist damit im letzten Jahr noch größer geworden.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild10.jpg"><img class="aligncenter wp-image-291353" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/11/Bild10.jpg" alt="" width="700" height="351" /></a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Jetzt anmelden: Digitale Infosession Marktforschung Rheinland-Pfalz am 08. Oktober 2025 13-14 Uhr</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2025/10/01/jetzt-anmelden-digitale-infosession-marktforschung-rheinland-pfalz-am-08-oktober-2025-13-14-uhr/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 09:45:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[RPTze]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 08. Oktober 2025 findet unsere zweite digitale Infosession Marktforschung Rheinland-Pfalz 2025 rund um die Reiseanalyse 2025 statt. Melden Sie sich jetzt an.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Am <strong>08. Oktober 2025</strong> findet unsere nächste digitale Infosession zur Marktforschung in 2025 statt.

In dieser Infosession werden wir Ihnen <strong>gemeinsam mit Karsten Heinsohn und Anja Schröder vom dwif </strong>die <strong>Reiseanalyse 2025 in Bezug auf Rheinland-Pfalz vorstellen</strong>. Schwerpunkt wird hierbei auf dem Thema <strong>Inspiration und Information</strong> (Online und Offline, Bedeutung von Social Media,...) liegen.

<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/anmeldung_digitaler_marktforschungstag_08-10-2025/">Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme:</a>

<strong>Wann? </strong>08.10.2025, 13:00 - 14:00 Uhr
<strong>Wo?</strong> Web-Konferenz (Zoom)
<strong>Thema:</strong> Reiseanalyse 2025

Die Marktforschungs-Infoveranstaltung richtet sich an alle interessierten touristischen Akteure in Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, einige der uns vorliegenden Marktforschungsergebnisse rund um die Destination Rheinland-Pfalz allen interessierten Partnern im Land vorzustellen und in den Austausch zu gehen.

Wir freuen uns auf eine interessante Infoveranstaltung mit Ihnen!

Bitte melden Sie sich <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/anmeldung_digitaler_marktforschungstag_08-10-2025/" target="_blank" rel="noopener">über diesen Link</a> an.
<strong>Die Zugangsdaten gehen den Teilnehmenden gesondert im Vorfeld zur Web-Konferenz zu.</strong>]]></content:encoded>
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		<title>Entwicklung in der Freizeitwirtschaft 2025 – Steigende Besucherzahlen im ersten Halbjahr</title>
		<link>https://testtn.tourismusnetzwerk.info/2025/09/30/entwicklung-in-der-freizeitwirtschaft-2025-steigende-besucherzahlen-im-ersten-halbjahr/</link>
		<author>kroeber@rlp-tourismus.de(Elisabeth Kröber)</author>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 10:04:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Sparkassen-Tourismusbarometers Rheinland-Pfalz liefert Einblicke über die Entwicklung der Freizeitwirtschaft. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Rahmen des <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/"><strong>Sparkassen-Tourismusbarometers Rheinland-Pfalz</strong></a> liefern rund 70 Freizeiteinrichtungen aus dem Bundesland monatlich ihre Besucherzahlen zu. An dem Netzwerk Freizeitwirtschaft beteiligen sich deutschlandweit 670 Einrichtungen aus 10 Bundesländern, so dass umfangreiche Wettbewerbsvergleiche möglich sind.

<strong>Im ersten Halbjahr 2025 stiegen die Besucherzahlen in den teilnehmenden Freizeiteinrichtungen in Rheinland-Pfalz gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent.</strong> Damit entwickelten sie sich in Rheinland-Pfalz <strong>dynamischer</strong> als die Einrichtungen in allen am Monitoring teilnehmenden Bundesländern, wo die Besucherzahlen stagnierten. Saisonal verlief die Entwicklung 2025 sehr heterogen. Einem Besucherplus im Januar stehen Rückgänge in ähnlicher Höhe im Februar gegenüber. Der deutliche Rückgang im März und ebenso deutliche Zuwachs im April hängen größtenteils mit der unterschiedlichen Lage der Osterferien in den Jahren 2024 und 2025 zusammen. Die Rückgänge im Mai (-9,9 Prozent) lassen sich in Teilen auf die Verschiebung der Pfingstfeiertage und -ferien (2024 im Mai, 2025 im Juni) zurückführen. Der Juni lief mit knapp einem Drittel Besuchern mehr als im Vorjahr besonders erfolgreich für die Freizeiteinrichtungen in Rheinland-Pfalz.

[caption id="attachment_290092" align="aligncenter" width="700"]<a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/09/Bild2-1-scaled.jpg"><img class="wp-image-290092" src="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/09/Bild2-1-1024x642.jpg" alt="" width="700" height="439" /></a> Entwicklung der Besuchendenzahlen nach Monat[/caption]

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<strong>Erlebnisbäder/Thermen besonders dynamisch</strong>

Drei der sechs ausweisbaren Kategorien übertrafen im ersten Halbjahr die Besucherzahlen des Vorjahreszeitraums. Die Kategorien im Detail:
<ul>
 	<li>Die <strong>Erlebnisbäder und Thermen</strong> zeigten sich besonders dynamisch. Alle Einrichtungen in dieser Kategorie waren <strong>deutlich im Plus</strong>. Vor allem im Juni konnten sie punkten. Die Freibäder legten aufgrund der höheren Anzahl an Sonnenstunden als im Vorjahresmonat besonders stark zu. Auch in den Monaten Januar und Mai gab es in den Bädern ein überdurchschnittliches Wachstum.</li>
 	<li>Die <strong>Museen und Ausstellungen</strong> in Rheinland-Pfalz vermeldeten 2,5 Prozent mehr Besucher als im ersten Halbjahr 2024. Allerdings übertraf nur ein Drittel der Museen und Ausstellungen in Rheinland-Pfalz das Vorjahresergebnis. Ein Plus gab es nur in den Monaten April und Juni. In allen am Monitoring teilnehmenden Museen und Ausstellungen <strong>stagnierten die Zahlen.</strong></li>
 	<li>Die Anbietenden von <strong>Stadtführungen</strong> erreichten <strong>2,3 Prozent höhere Teilnehmerzahlen</strong> als im Vergleichszeitraum 2024. Entgegen der Entwicklung in den anderen Kategorien konnten sie ihre Zahlen im März steigern, verloren dafür aber im April an Zuspruch. Im Vergleich mit der Konkurrenz in den anderen am Monitoring teilnehmenden Bundesländern schnitten sie positiver ab.</li>
 	<li>Die Besucherzahlen der <strong>Zoos und Tierparks</strong> in Rheinland-Pfalz lagen ähnlich wie in allen teilnehmenden Bundesländern auf dem <strong>Vorjahresniveau</strong>. Im Mai gab es wie auch in vielen anderen Kategorien einen deutlichen Besuchereinbruch im Vergleich zum Vorjahr. Die Besucherzahlen gingen hier um rund ein Fünftel zurück. Die Monate März und April zeigten sich in Summe hingegen sehr erfolgreich. So begrüßten die Zoos und Tierparks in Rheinland-Pfalz in diesen beiden Monaten rund 10 Prozent mehr Besucher als im Vorjahreszeitraum.</li>
 	<li>Die teilnehmenden <strong>Denkmäler und historischen Bauwerke verfehlten das Vorjahresergebnis um 2,7 Prozent</strong>. Die Zuwächse im Januar, April und Juni konnten das deutliche Minus im Mai in Höhe von 17,7 Prozent nicht kompensieren.</li>
 	<li>Auch die <strong>Burgen und Schlösser</strong> konnten die Besucherzahlen des Vorjahres <strong>nicht wieder erreichen (-5,4 Prozent)</strong>. Die Besucherzahlen in den Burgen und Schlössern in den anderen am Monitoring teilnehmenden Bundesländern lagen in ähnlicher Höhe im Minus. Bei den Burgen und Schlössern in Rheinland-Pfalz verlief die Entwicklung sehr heterogen. Einrichtungen mit teils deutlichen Zuwächsen standen Einrichtungen mit hohen zweistelligen Verlustraten gegenüber.</li>
</ul>
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<p data-start="48" data-end="114"><strong data-start="48" data-end="112">Zukunftsorientiertes Monitoring für die Tourismusentwicklung</strong></p>
<p data-start="116" data-end="772">Das Sparkassen-Tourismusbarometer Rheinland-Pfalz dient als kontinuierliches Beobachtungs- und Analyseinstrument für die touristische Entwicklung des Landes und seiner Regionen. Es schafft eine verlässliche Basis für strategische Entscheidungen, etwa in den Bereichen Infrastruktur und Angebotsgestaltung. Darüber hinaus ermöglicht es aussagekräftige zeitliche und regionale Vergleiche, ergänzt die amtliche Statistik und liefert wertvolle Einblicke in die Freizeitwirtschaft sowie in die wirtschaftliche Situation gastgewerblicher Sparkassenkunden. Abgerundet wird das Instrument durch Qualitätsbewertungen und die Aufbereitung aktueller Branchenthemen.</p>
Die Studie steht online zur Verfügung im Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz unter <a href="https://rlp.tourismusnetzwerk.info/inhalte/sparkassen-tourismusbarometer/" target="_blank" rel="noopener">rlp.tourismusnetzwerk.info/sparkassen-tourismusbarometer.</a>]]></content:encoded>
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