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	<title>Tourismusnetzwerk Rheinland-PfalzTourismus in Rheinland-Pfalz: Mehr Gäste und Übernachtungen von Januar bis September &#8211; Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz</title>
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	<description>Fachinformationen rund um den Tourismus in Rheinland-Pfalz</description>
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		<title>Tourismus in Rheinland-Pfalz: Mehr Gäste und Übernachtungen von Januar bis September</title>
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		<author>pressestelle@statistik.rlp.de(Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)</author>
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		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 08:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marktforschung/ Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Tourismusbetriebe in Rheinland-Pfalz registrierten in den ersten neun Monaten 2024 mehr Gäste und Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems stieg die Zahl der Gäste um ein Prozent auf 6,8 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen erhöhte sich geringfügig um 0,3 Prozent auf 17,7 Millionen. Im Durchschnitt waren von Januar bis September 2.926 Tourismusbetriebe geöffnet.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[Die Tourismusbetriebe in Rheinland-Pfalz registrierten in den ersten neun Monaten 2024 mehr Gäste und Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems stieg die Zahl der Gäste um ein Prozent auf 6,8 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen erhöhte sich geringfügig um 0,3 Prozent auf 17,7 Millionen. Im Durchschnitt waren von Januar bis September 2.926 Tourismusbetriebe geöffnet.

Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vor-Corona-Jahr 2019 fielen die Gäste- und Übernachtungszahlen niedriger aus (minus 4,3 bzw. minus 2,5 Prozent).

<strong>Regionale Unterschiede: Entwicklungen in <span class="glossary-exclude">Tourismusregionen</span> unterschiedlich</strong>

Nicht alle Tourismusregionen verbuchten ein höheres Gäste- und Übernachtungsaufkommen. Gestiegene Besucher- und Übernachtungszahlen gab es in der touristisch beliebten Region Pfalz (Gäste: plus 1,3 bzw. Übernachtungen: plus 0,2 Prozent). In Rheinhessen nahm die Zahl der Gäste um fünf Prozent und die der <span class="glossary-exclude">Übernachtungen</span> um 4,2 Prozent zu. <span class="glossary-exclude">Positiv entwickelten sich die Zahlen auch in der Region Naheland, allerdings ausgehend von einem niedrigen Ausgangsniveau (Gäste: plus 5,8 bzw. Übernachtungen: plus 3,2 Prozent). Die höheren Zuwächse in der Eifel sind auf vorrübergehende Betriebsschließungen im Vorjahr zurückzuführen (Gäste: plus 5,3 bzw. Übernachtungen: plus 6,9 Prozent). In der vom Wiederaufbau geprägten Region Ahr stiegen die Zahlen der Gäste und Übernachtungen um 13 bzw. 22 Prozent, blieben jedoch weiterhin deutlich hinter den Werten von 2019 zurück (minus 44 bzw. 45 Prozent). </span>

Rückläufige Gäste- und Übernachtungszahlen verzeichnete die Region Mosel-Saar (Gäste: minus 4,1 bzw. <span class="glossary-exclude">Übernachtungen</span>: minus 5,9 Prozent). Im Hunsrück sanken die Gästeankünfte und die Übernachtungszahlen je um 2,6 Prozent. <span class="glossary-exclude">Rund 2,2 Prozent weniger Gäste besuchten das Lahntal (Übernachtungen: minus 0,6 Prozent). In das Mittelrheintal kamen 0,8 Prozent weniger Gäste; die Zahl der Übernachtungen nahm hier um 1,3 Prozent ab. Die Region Westerwald registrierte mehr Gäste (plus 2,7 Prozent), aber eine niedrigere Übernachtungszahl (minus 0,9 Prozent).</span>

<span class="glossary-exclude"><strong>Betriebsarten: Mehr Übernachtungen in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken</strong></span>

Fünf der zehn Betriebsarten verzeichneten steigende Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die höchsten Zuwächse verbuchten die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken (plus sechs Prozent). In den Jugendherbergen und Hütten stiegen die Zahlen um zwei Prozent. Die Zunahme bei den Ferienhäusern und Ferienwohnungen betrug 1,2 Prozent. Die Zahl der <span class="glossary-exclude">Übernachtungen</span> in den Ferienzentren nahm um 13 Prozent zu; vorrangig ist dieser Zuwachs auf vorrübergehende Schließungen im Vorjahr zurückzuführen.

Die Hotels – die beliebteste Unterkunftsart – registrierten 0,6 Prozent weniger <span class="glossary-exclude">Übernachtungen</span>. Auf den Camping- und Reisemobilplätzen sowie bei den Erholungs- und Schulungsheimen betrug der Rückgang 4,1 bzw. 1,8 Prozent. In den Pensionen gingen die <span class="glossary-exclude">Übernachtungen</span> um 3,1 Prozent zurück; bei den Gasthöfen waren es aufgrund des anhaltenden „Gasthofsterbens“ 8,7 Prozent.

<span class="glossary-exclude"><strong>Mehr Gäste aus dem Ausland</strong></span>

Der Großteil der Gäste in Rheinland-Pfalz stammt aus dem Inland (Anteil: 80 Prozent). Die Zahl der inländischen Gäste stieg von Januar bis September um 0,6 Prozent auf 5,4 Millionen. Diese buchten 13,7 Millionen Übernachtungen (plus 0,2 Prozent). Aus dem Ausland kamen 1,4 Millionen Gäste (plus 2,6 Prozent); deren Übernachtungen betrugen knapp vier Millionen (plus 0,6 Prozent).

<span class="glossary-exclude"><strong>Tourismus im September: Weniger Gäste und Übernachtungen</strong></span>

Im September 2024 ging die Zahl der Gäste im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,4 Prozent auf 967.000 zurück. Die Zahl der Übernachtungen reduzierte sich auf 2,4 Millionen (minus 5,2 Prozent).

<strong>Methodische Hinweise</strong>

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten sowie den Betreibern von Camping- und Reisemobilstellplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen.
Den Tourismusregionen Westerwald, Lahntal sowie dem Mittelrheintal liegt ab dem Berichtsjahr 2024 ein neuer Regionszuschnitt zugrunde. Vergleiche mit Zeiträumen vor 2023 sind daher mit großen Einschränkungen verbunden.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

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