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	<title>Tourismusnetzwerk Rheinland-PfalzDie digitale Zukunft des Tourismus gemeinsam gestalten &#8211; Outdooractive Conference 2018 (#oac18) &#8211; Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz</title>
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	<description>Fachinformationen rund um den Tourismus in Rheinland-Pfalz</description>
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		<title>Die digitale Zukunft des Tourismus gemeinsam gestalten &#8211; Outdooractive Conference 2018 (#oac18)</title>
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		<author>loris@rlp-tourismus.de(Yves Loris)</author>
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		<pubDate>Wed, 26 Sep 2018 16:29:04 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[Vom  18. bis 20. September fand in Immenstadt im Allgäu die <a href="https://conference.outdooractive.com/rueckblick/" target="_blank" rel="noopener">Outdooractive Conference</a> statt.  Rund 170 internationale Teilnehmer aus den unterschiedlichen Bereichen der Tourismusbranche (zum Beispiel Destinationsmarketingorganisationen, Reiseveranstalter, Erlebnisanbieter, Gastgeber, Dienstleister oder Berater) trafen sich unter dem Motto "<strong>Shaping the future of digital tourism</strong>" im Stadtschloss zum Wissensaustausch und Netzwerken.

Die Frage, wie wir <strong>die Zukunft des digitalen Tourismus gemeinsam gestalten</strong> können und wollen stand im Fokus der Konferenz. Hochkarätige <a href="https://conference.outdooractive.com/referenten/" target="_blank" rel="noopener">Referenten </a>beleuchteten die unterschiedlichen Aspekte der Digitalisierung im Tourismus und lieferten spannenden Input für Diskussionsrunden und Workshops. Eine Zusammenfassung der Workshop Ergebnisse können in den nächsten Wochen im <a href="https://corporate.outdooractive.com/oa-blog/" target="_blank" rel="noopener">Blog</a> der Konferenz nachgelesen werden.

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Besonders inspiriert haben uns folgende Referenten und Themen:

<em><strong>1. Strukturierte Daten für alle?</strong></em>

Gleich mehrere Vorträge, Workshops und ein begleitender Think Tank der Hochschule Kempten beschäftigten sich mit dem Thema <strong>strukturierte Daten</strong> und <strong>offene, vernetzte touristische Datenbanken (<em>linked open data</em>)</strong>.

Florian Bauhuber (Tourismuszukunft) stellte eine Initiative vor, die sich zum Ziel setzt, eine <a href="https://www.valerie-wagner.de/warum-wir-open-data-in-hotellerie-und-tourismus-brauchen/#Wir_brauchen_einen_gemeinsamen_touristischen_Knowledge_Graph_mit_einer_gemeinsamen_Sprache_und_Vokabular" target="_blank" rel="noopener">offene, verlinkte Datenbank für touristische Daten der DACH-Region</a> zu entwickeln. Dahinter steckt die Hoffnung, dass sich daraus neue Angebote  und Geschäftsmodelle entwickeln können, mit denen es Destinationsmarketinggesellschaften gelingt, ein Stück <strong>mehr Unabhängigkeit von den globalen Gatekeepern</strong> zu erlangen. Martin Soutschek (Outdooractive) stellte in diesem Kontext die Ergebnisse des <strong>Think Tanks Open Data</strong> um Prof. Dr. Guido Sommer von der Hochschule Kempten vor, der 2017 und 2018 im Umfeld der Outdooractive Conference stattfand. Die Ergebnisse der Think Tanks werden zeitnah in einem Whitepaper bereitgestellt.

Dirk Rogl (Rogl Consult) stellte in seiner <a href="https://corporate.outdooractive.com/oa-blog/gastbeitrag-von-dirk-rogl-open-data-allein-ist-nicht-genug/" target="_blank" rel="noopener">Keynote </a>heraus, dass für die individuelle Gästeansprache nicht nur „<strong><em>open content</em></strong>“ eine Rolle spielt, sondern auch <strong>Nutzerdaten</strong>. Diese geben die Nutzer von Online- und Social-Mediaangeboten heute mehr oder weniger unkontrolliert an die Gatekeeper (Google, Facebook, Amazon, Apple, Microsoft etc.) weiter. Seine Idee ist es, dem Nutzer ein <strong>Mitspracherecht für die Verwendung der eigenen Nutzerdaten</strong> zu geben (<em><strong>„controlled open data“</strong></em>). Diese Idee entstand bereits beim <a href="http://travel-commerce.de/opendata/" target="_blank" rel="noopener">Destination Camp 2018</a> und wird seitdem diskutiert und <a href="http://travel-commerce.de/controlledopendata/" target="_blank" rel="noopener">weiterentwickelt</a>.

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<em><strong>2. Der Gast im Fokus der Aufmerksamkeit</strong></em>

Beim Thema <strong>Digitalisierung</strong> wird meist über Technologien und Daten diskutiert. Vergessen wird dabei oft, <strong>warum</strong> wir diesen ganzen Aufwand betreiben. Es geht darum potentiellen <strong>Gästen</strong> zum richtigen Zeitpunkt <strong>maßgeschneiderte, qualitativ hochwertige Informationen und Angebote</strong> zu bieten und ihnen <strong>einzigartige Urlaubserlebnisse</strong> zu ermöglichen.

Dass Content nicht nur trockene Information darstellt, sondern potentielle Gäste auch <strong>neugierig machen</strong> muss, stellten Stefan Niemeyer und Julia Jung (neusta etourism) kurzweilig und inspirierend vor. Ideen und Anregungen dazu stellen sie in ihrem <a href="https://www.neugiermarketing.de/buch-zum-neugiermarketing/" target="_blank" rel="noopener">eBook</a> vor. Was im Bereich <strong>Produktenwicklung</strong> und <strong>Verwendung von Nutzerdaten</strong> trotz DSGVO heute schon alles möglich ist, präsentierte Thorsten Rudolph (Hochschwarzwald Tourismus) in beeindruckender Weise.  Der kanadische Berater  Rodney Payne (Destination Think!) plädierte in seiner  inspirierenden Keynote dafür, die <strong>Gäste zu „Mitarbeitern des Marketing-Teams“ </strong> von Destinationsmarketinggesellschaften <strong>zu machen</strong> und sie als <strong>„Botschafter der Regionen“</strong> einzusetzen. Bewertungen, Empfehlungen (Word-to-Mouth-Marketing) und die Art und Weise, wie Gäste (und Einheimische) im Web und in Social Media Kanälen über Destinationen sprechen, spielt dabei eine zentrale Rolle. Diese Informationen stellt Destination Think! In einem so genannten <a href="https://destinationthink.com/about-tsi/" target="_blank" rel="noopener">Tourism Sentiment Index</a> zusammen.

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<em><strong>3. Inhalt statt Verpackung</strong></em>

Den Fokus konsequent auf Inhalte legte Julia Hilpisch vom Tourismusverband Siegen-Wittgenstein. Die elf Städte und Gemeinden des Verbands haben Kirchtürme überwunden und in den letzten Jahren ihr touristisches Angebot gemeinsam digitalisiert. Dabei haben sie erkannt, welchen Marketingwert gut gepflegter Content hat, wie jeder einzelne Partner hier sichtbar wird und profitieren kann. Nun geht man einen mutigen Schritt weiter und verzichtet auf einen aufwendigen Webseiten-Relaunch. Stattdessen setzt man mit dem <a href="https://www.siegen-wittgenstein.info/de/" target="_blank" rel="noopener">Outdooractive Destination Web</a> ein neues Baukastensystem ein, welches quasi als  „Fenster zum Content“  fungiert. Wie das in der Praxis aussieht ist seit diesem Monat online zu sehen. Das gesparte Geld will man in Contentpflege, Weiterbildung und Marketingmaßnahmen investieren. Ein mutiger Schritt, der vielleicht auch für Städte, Orte und Wege in Rheinland-Pfalz interessant ist.

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